Mongrels

Serien mit Stofftieren scheinen ja zur Zeit wieder ein Renner zu sein. MTV hat „Warren the Ape“ wiederbelebt und BBC3 hat die „Mongrels“ verpflichtet. Beide richten aber nicht an die klassische „Muppets“-Zielgruppe, sondern an ein erwachsenes Publikum. Und beide nehmen auch dementsprechend kaum ein Blatt vor den Mund, sondern zelebrieren den vermeintlichen Verstoß gegen die „guten TV-Sitten“.

Wesentlicher Unterschied zum „Warren the Ape“-Universum: Bei den „Mongrels“-Puppen handelt es sich um „normale“ (Haus-)Tiere, die auch nicht in direkter Weise mit Menschen kommunizieren können. So steht die Interaktion mit den Zweibeinern eher im Hintergrund, es sei denn wenn es darum geht, das tote Frauchen anzuknabbern oder Herrchen als Terror-Verdächtigen verhaften zu lassen.

Ansonsten haben die Tierchen offensichtlich recht moderne „Probleme“: So verliebt sich der Fuchs Nelson per Dating-Website ausgerechnet in eine Henne — das kann ja nicht gut enden. Auch die vier anderen Tiere (eine Hündin, eine Taube, ein Kater und ein weiterer Fuchs), die im Mittelpunkt der Show stehen, hadern mit dem alltäglichen Leben und den nervenden Menschen.

Insgesamt konnte die halbstündige Show jedoch in der Pilotepisode nicht so richtig überzeugen. Wirklich gute Gags waren rar gestreut, nur selten war es mehr als „recht amüsant“. Die Serie ist immerhin mit viel Liebe zum Detail inszeniert, die zahlreichen Drehs außerhalb den dafür optimierten Studios waren für die Puppenspieler sicherlich eine Herausforderung. Aber irgendwie hatte ich mir basierend auf dem Trailer mehr versprochen — vielleicht bessert sich das ja noch in den kommenden sieben geplanten Episoden.

Trailer:

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