Lifetime verlängert "Rita Rocks"

Lifetime hat die neue Comedy „Rita Rocks“ gerade für eine volle Staffel (20 Episoden) verlängert. Konnte irgendjemand etwas mit der Show anfangen?

Das sieht auf den ersten Blick nach einer ganz netten Zwischendurch-Sitcom im Stil von „8 Simple Rules for Dating My Teenage Daughter“ aus, wenn man als Aufhänger nicht das verkrampfteste und unwirklichste Konzept seit „Cavemen“ gewählt hätte: Eine Mutter, die mit Freunden (und dem Boyfriend der Tochter!?!) in der heimischen Garage musiziert. Rita „rocks“, geddit? Sowas hat geradezu schon ZDFiges „Unser Charly“-Niveau. Der Rest wäre sicherlich eine durchschnittliche Familien-Sitcom dank der zwar genre-typischen und altbekannten, aber stellenweise durchaus unterhaltsamen Charaktere und Dialoge. Aber sobald die gute Rita & Friends zu den Musikinstrumenten greift, verliert die Show endgültig ihre Glaubwürdigkeit und jeglicher Unterhaltungsfaktor wird in einem See aus Peinlichkeiten ertränkt — was der Rest der Episoden dann nicht mehr ausgleichen kann. Da waren die Macher wohl etwas zu sehr verliebt in das ach-so-schlaue Wortspiel im Titel der Serie.

Eine Antwort

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    Torsten Dewi schrieb:

    Ich stimme zu – allerdings war die zweite Episode nach dem Piloten schon deutlich besser, gerade weil sie sich weniger auf den Musik-Aspekt konzentriert. Was dieses blöde und unergiebige Gimmick soll, erschließt sich mir absolut nicht. Schade: Nicole Sullivan halte ich seit ihren Anfängen in „MAD TV“ für eine talentierte Komödiantin, die in der richtigen Sitcom sicher brillieren könnte.

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