Archiv der Kategorie 'TV + Serien'


8 simple rules… auf Pro7

Dienstag, 17. Februar, 2004

Beinahe übersehen: Pro7 wird ab Samstag um 16 Uhr die Comedy „8 Simple Rules For Dating My Teenage Daughter“ als deutsche Free-TV Premiere ausstrahlen (läuft ja bereits auf dem Disney Kanal). „8 Simple Rules“ war das letzte Projekt von John Ritter, der überraschend im Oktober letzten Jahres starb und zählt zu den erfolgreichsten ABC-Comedy-Produktionen der letzten Jahre.

Angel is dead

Dienstag, 17. Februar, 2004

Tja, wenn der Serveradmin sich verlobt, kann es schon mal passieren, dass der Absturz eines Servers einige Tage lang nicht bemerkt wird 🙂 Naja, dennoch auch hier nochmal herzlichen Glückwunsch an Mike zu seiner Verlobung!

Das war’s denn aber auch mit den guten Nachrichten: Denn das WB hat bekanntgegeben, dass ANGEL nicht in eine sechste Staffel gehen wird. Hier ist die Meldung von FutonCritic. Immerhin hat man diese Entscheidung früh genug publik gemacht, damit die Crew um Joss Whedon noch ein vernünftiges Serienfinale produzieren kann. Gleichzeitig wurde auch angedeutet, dass die Möglichkeit für „Made-for-TV“-Spielfilmen im nächsten Jahr besteht. Damit ist nach über 230 Episoden und 8 Jahren erstmal Schluß mit dem „Buffy“-Universum im TV.

DVD Shoppinglist 1/04

Mittwoch, 11. Februar, 2004

Zum wiederholten Male in diesem Jahr widme ich mich dem Thema DVD-Releases … und es gibt mittlerweile eine ganze Menge an interessanten Releases, die für 2004 angekündigt sind. Die meisten dieser DVD BoxSets sind zunächst nur in den USA als Region 1 Version erhältlich – wann (und ob überhaupt) deutsche Veröffentlichungen geplant sind, muss man im Einzelfall bei www.amazon.de oder www.areadvd.de nachprüfen. Da ich jedoch auf deutschen Ton eh nicht sonderlich viel Wert lege, juckt mich das weniger. Damit das auch kein lahmer Abklatsch von tvshowsondvd.com (übrigens eine erstklassige Ressource) wird, beschränke ich mich auf die Serien, die auch mich interessieren.

Fangen wir mal alphabetisch an: A und B ;-). Season 3 von „Angel“ kommt in den USA gerade in diesen Tagen ‚raus (in 16:9) und Staffel 4 wird in Europa für Anfang März erwartet (USA: vermutlich September). „Buffy“ Season 6 kommt Ende Mai in den USA heraus. Season 7 erscheint als UK- Region 2 Release im April und im Dezember als Region 1. Der Vorteil der US-Versionen: Sie sind auch trotz Import-Gebühren eine ganze Ecke billiger (ca 40 Euronen für eine ganze Staffel) – insbesondere die US-„Buffy“-Boxen sind aber leider immer Fullscreen 4:3. Die britischen Versionen sind hingegen ab Staffel 4 im 16:9 Format, was für Besitzer eines Beamers oder großformatigen TVs wohl attraktiver sein dürfte. Und die ersten Specs lassen zumindest für die Angel Sets deutlich mehr Extras als für die vorangegangenen Sets erhoffen. Meine Meinung: In erster Linie was für Fans – Buffy Season 6 und 7 waren ja nicht mehr so herausragend wie die vorangehenden Staffeln. Angel wird hingegen mit jeder Season reifer und besser.

Am 15. Juni erscheint ein „Must-Buy“ in den USA auf DVD: Dead Like Me. Die herrlich skurrile und kuriose Serie um ein Mädchen, das von einem Klodeckel erschlagen wird und sich fortan als Untote durch das Leben den Tod schlagen muss, ist eines der Mystery/SF-TV-Highlights des vergangenen Jahres gewesen. Die DVD wird einige Extras wie Audio Kommentar und entfallene Szenen haben – dazu 5.1 Dolby Digital Sound und 16:9 Format (die Serie wurde bereits als HDTV produziert, das Bildmaterial müsste also exzellente Qualität haben). Auch etwa 40 Euro als Import. Meine Meinung: Kaufen!

Zu Freaks & Geeks muss ich ja wohl nix mehr sagen – das habe ich hier ja schon zur Genüge breitgetreten. Die kurzlebige, aber amüsante High-School Serie, die grob gesagt das Leben zweier Gruppen von Strebern (Geeks) und Faulenzern (Freaks) in den 70ern porträtiert, dürfte das DVD Highlight im TV Sektor dieses Jahr werden – dank der immensen Anzahl an Extras, die in der limitierten Special Edition mehr als 4 DVDs ausmachen. Da wurde wirklich alles auf DVD gepackt, was irgendwie verfügbar war. Die Details könnt ihr hier in früheren Einträgen im Blog nachlesen. Die 120 Dollar (plus 15 Dollar internationaler Versand, plus Zoll) für diese Super-Deluxe-Special Edition wird aber wohl kaum jemand berappen (ich auch nicht) – zudem gibt es derzeit Probleme mit dem internationalen Versand: Da die Musikrechte nur für USA gekauft wurden, darf die Special Edition nicht direkt nach Europa verschickt werden. Die Serienproduzenten haben aber versprochen, sich dieser Problematik anzunehmen. Die Special Edition ist auch nur auf einer bestimmten Website erhältlich: http://www.freaksandgeeksdvd.com, während die normale Edition im normalen Retail-Handel für etwa umgerechnet 30-40 Euro zu haben ist. Amazon.com schert sich nämlich recht wenig um irgendwelche Export-Beschränkungen… ;-). Die normale DVD Box hat aber auch noch zahlreiche Extras anzubieten, immer noch deutlich mehr als vergleichbare Sets von anderen Serien. Im April wird die DVD Box erscheinen. Meine Meinung: Wer ein Faible für die 70er oder für einfach gute und realitätsnahe Teenageer-Shows hat, der sollte auch einen ernsthaften Blick auf dieses Set werfen. Und wer Krösus in der Familie hat, der darf sich das Special Edition Set nicht entgehen lassen – das F&G-Jahrbuch macht sich sicher exzellent im DVD-Regal. Zur Not bleibt ja auch noch ebay…

Gerade wenn die erste Season der „Gilmore Girls“ auf VOX durchgelaufen sein wird, ist sie auch in den USA auf DVD erhältlich. Die Staffel wird mit einigen wenigen Extras wie interaktiven Hintergrundinformationen auf 6 DVDs im Mai veröffentlicht. Für etwa 35 Euro dürfte sie als Import-Version erhältlich sein. Meine Meinung: Gilmore Girls (und hier insbesondere die erste Staffel) ist mit Sicherheit die spritzigste Serie, die das WB derzeit im Programm hat. Unglaublich schnelle Dialoge, eine wunderbar herrlich schräge „Heile Welt“ machen die Show zu einem genüßlichem Bestandteil eines gemütlichen Fernsehabend. In Staffel 3 verlor die Serie sich etwas in belanglosen Teenager-Liebesgeschichten, Staffel 4 ist aber bereits wieder auf einem besseren Weg.

„Popular“ dürfte wohl zu den letzten Geheimtipps des Teenager-Serien Genres gehören. Die Serie, die es 1999-2001 auf dem WB auf 43 Episoden schaffte, überraschte mit einem vollkommen ungewöhnlichen Erzählstil, der zwar oft ins Absurde und Lächerliche tendierte, aber nie einen gewissen Bezug zur Realität verlor. Die Serie skizzierte mit bissigen Dialogen das Aufeinandertreffen zweier Cliquen in der High-School: Die beliebten Jungs mit ihren Cheerleading-Püppchen und die Gruppe der unbeliebten, unattraktiven, aber intelligenteren Jungs und Mädels. Und am 20. Juli wird das DVD Set mit der ersten Staffel in den USA erhältlich sein – mit zahlreichen Extras wie Audio Kommentaren, Outtakes und Hintergrundinformationen. Meine Meinung: Die erste Staffel ist sicherlich die 40 Euro wert, sie parodierte das ganze Genre der BH90210/Dawson’s Creek/Felicity-Sippe wunderbar treffend und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Schade, dass die Macher in der zweiten Staffel irgendwie den roten Faden aus den Augen verloren. So gut wie die erste Staffel ist, so schlecht ist die zweite und die Absetzung erfolgte dann auch voll und ganz berechtigt. Also kauft euch die erste Season und vergesst, dass es je eine zweite gab 🙂

So, jetzt aber mal Schluß mit dem ganzen Teenager-Kram, es wird Zeit für ‚was vernünftiges – naja, „Vernunft“ ist relativ… und schon sind wir bei „Monk“. Monk gehört zu den Serien, die sich innerhalb kürzester Zeit nur durch Mundpropaganda einen guten Ruf bei einer kleinen, aber eingefleischten Fangemeinde geschaffen hat. Dabei ist es auf den ersten Blick nichts weiter als ein Aufguss von „Columbo“. Aber irgendwie ist es auch wieder was komplett anderes. Aber eins nach dem anderen: Adrian Monk (Tony Shalhoub) war früher Kriminalbeamter bei der San Francisco Police. Als jedoch eines Tages seine Frau ermordet wurde, wurde sein Leben durcheinandergeworfen und er musste wegen psychischer Störungen aus dem Dienst entlassen werden. Monk ist nicht ganz normal, er ist ein krankhafter Perfektions- und Sauberkeitsfanatiker mit zahlreichen Phobien, der die Nerven verliert, sobald in einem Raum auch nur ein Gegenstand nicht perfekt aufgeräumt ist. Jedoch ist er dank einer perfekten Auffassungsgabe und einem hervorragendem Spürsinn ein exzellenter Kriminalbeamter, der unerlässlich für die Arbeit der Polizei ist. So hilft er ihnen sozusagen als „freier Mitarbeiter“ bei ihren Ermittlungen. An seiner Seite: Seine „Pflegerin“ Sharona Fleming (Bitty Schram), die ihm durch die Phobien hilft und bei den Ermittlungen unterstützt. All das mag noch nicht nach einem Serien-Geheimtipp klingen, aber spätestens nach ein paar Episoden hat man angebissen. Sobald Monk anfängt, einen chaotischen Tatort unter den Augen der entsetzten Spurenfahnder wortwörtlich aufzuräumen, nur weil ihm die Unordnung beim Denken stört, ist der Vergleich mit „Columbo“ vergessen. Die Serie ist mit soviel Humor und Szenenwitz erzählt, dass ein DVD-Release eigentlich dringend vonnöten ist. Und es gibt Hoffnung, dass sich 2004 in dieser Richtung etwas tut – bisher ist nur die Pilotepisode auf DVD erhältlich, aber ein komplettes Boxset der Serie, die im Herbst 2004 auf dem „USA Network“ in die dritte Staffel gehen soll (bisher 29 Episoden), ist Gerüchten zufolge für dieses Jahr geplant. Daumen drücken! Meine Meinung: Naja, die geht ja schon aus dem vorangehenden Absatz hervor: Einfach köstlich!

Okay, soviel für diesesmal mit dem DVD Rundumschlag. Überwiegend Teenager Serien (und dabei habe ich die Releases von Roswell, Felicity 3 und Party of Five noch nicht einmal ausdrücklich erwähnt) – vielleicht liste ich beim nächsten Mal wieder mehr Veröffentlichungen wie „West Wing“, „Once and Again“ (jaja, die Hoffnung stirbt zuletzt ;-)), „Six Feet Under“, „Taken“, „Sopranos“ und „Alias“

Gilmore Girls offiziell ab April

Montag, 9. Februar, 2004

Sovereign hat mich netterweise auf eine Pressemeldung von VOX aufmerksam gemacht: Wie vermutet läuft „Gilmore Girls“ demnach ab 2. April auf dem derzeitigen „Judging Amy“ Sendeplatz um 16:05 Uhr. 3 Staffeln sind geplant.

Neue Frauenpower bei VOX / Die „Gilmore Girls“ starten am 2. April 2004
[09.02.2004 – 12:03 Uhr]

Köln (ots) – Ab dem 2. April 2004 sorgen sie montags bis freitags um 16.05 Uhr für Wirbel auf dem VOX-Bildschirm: die „Gilmore Girls“, ein quirliges und außergewöhnliches Mutter-Tochter-Gespann.

Lorelai Gilmore (Lauren Graham) ist 32 Jahre alt, Hotelmanagerin und alleinerziehende Mutter der 16-jährigen Rory (Alexis Bledel). Doch wer die Mutter und wer die Tochter ist, ist manchmal schwer zu entscheiden. Denn nicht Lorelai, sondern Rory ist der vernünftige und ruhige Part der beiden, während Lorelai ihre Umgebung mit verrückten Einfällen und schlagfertigen Sprüchen gerne mal durcheinanderbringt. Doch trotz aller Gegensätze halten die beiden zusammen wie Pech und Schwefel und sind mehr als nur Mutter und Tochter: nämlich echte Freundinnen.

Natürlich geht es bei den „Gilmore Girls“ nicht immer harmonisch zu. Dafür sorgen schon Lorelais konservative Eltern Emily (Kelly Bishop) und Richard (Edward Herrmann), die mit Lorelais Lebensstil ganz und gar nicht einverstanden sind. Und als Rory sich in Dean (Jared Padalecki) verliebt und dies vor ihrer Mutter verheimlicht, spürt Lorelai, dass auch in ihrer Tochter eine rebellische Ader schlägt. Doch Probleme bei den „Gilmore Girls“ sind dazu da, um gelöst zu werden – am besten bei einer extragroßen Tasse Kaffee!

„Gilmore Girls“ Die neue 65-teilige Daytime-Serie, montags bis freitags um 16.05 Uhr bei VOX.

Quelle: http://www.presseportal.de/story.htx?nr=525608

Scare Tactics

Sonntag, 8. Februar, 2004

Shannen Doherty ist zurück auf dem deutschen TV Schirm, und kein Medienwächter beschwert sich. Dabei wäre das bei dem „extreme Candid Camera“-Format des US-Senders Sci-Fi, das MTV Germany derzeit samstags ausstrahlt doch gar nicht mal so unangebracht wie die lächerliche Empörung über RTLs „Dschungel-Show“. Denn während bei „Ich bin ein Star…“ bestenfalls ein oder zwei (eh überflüssige) Gehirnzellen der B-Stars freiwillig gegrillt werden, sind bei „Scare Tactics“ normale Menschen unangekündigt und ohne vorherige Einwilligung die Opfer. Und wir reden hier nicht von Kurt Felix-Klamauk á la „Hilfe, mein Auto wird abgeschleppt“, hier geht es um echte Todesangst von Teenagern, die der Zuschauer am TV-Schirm vorgeführt bekommt. Klar, MTV zeigt die Show, um etwas Wirbel zu verursachen („schlechte Presse ist auch gute Publicity“) – aber dieses Format übertrifft selbst „Jackass“ noch an Geschmacklosigkeit. Gnmpf, und diese Generation, die in den Werbepausen zwischen solchen Sendungen dutzende Euro für seltendämliche Klingeltöne „im Jamba-Monatspaket“ oder „SMS-FLIRT“ verprasst soll später mal meine Rente zahlen? Na, gute Nacht. Schöne neue Fernsehwelt.

Das war das Wort zum Sonntag.

webdesign und tv serien

Mittwoch, 4. Februar, 2004

Die CSS- und Webdesign-Ressource „A List Apart“ hat eine nette Frage gestellt: What show best describes your web design career?. Der Vergleich mit „Oz“ ist sehr passend 🙂 . Aber auch das von Lesern vorgeschlagene „Twin Peeks“ trifft meine persönlichen Erfahrungen: „Everytime I think I have it figured out, the plot changes.“ Und natürlich 24: „There’s never enough time“ :-). True, true…

sab's TV-Screenwriter Top 5

Dienstag, 3. Februar, 2004

5. Amy Sherman-Palladino („Gilmore Girls“)
4. J.J. Abrams („Felicity“, „Alias“)
3. Joss Whedon („Buffy“, „Angel“, „Firefly“)
2. Aaron(?) Sorkin („West Wing“)
1. Winnie Holzman („thirtysomething“, „My So-Called Life“, „Once And Again“)

Play it again, VOX

Freitag, 30. Januar, 2004

Es gibt ein paar Serien, die werden in Deutschland bis zum Erbrechen (und darüber hinaus) wiederholt. Und das mit offenbar überraschend guten Quoten. Dazu gehörte bis vor einigen Jahren „Married With Children“, das ewig auf RTL und Pro7 seine Kreise zog. Dann sendete RTL „Home Improvement“ mehrere Jahre auf diversen Sendeplätzen – aber den Vogel schoß dann Ende 2003 RTL2 ab, die zeitweise ein Fünftel ihres Programmes nur mit „King of Queens“ bestritten. Und seit heute gibt es einen weiteren Kandidaten in dieser elitären Reihe: „The Nanny“. Wie seit heute auf den VOX-Seiten zu lesen ist, zeigt der Sender ab 8. März erneut (zum dritten, vierten Mal?) alle 145 Episoden der Serie um die nervige Fran Drescher als snobbige Babysitterin. Und das in der (werbetechnisch) nicht gerade billigen „Access Prime“ zwischen 19:15 und 20:15.

Ich bin ja der Meinung, dass man solch einen „Erfolg“ im Grunde mit fast jeder Sitcom erreichen kann. Man muss eben nur lange genug durchhalten und die Serie möglichst oft wiederholen und mehrere Episoden pro Tag zeigen. Ich denke nicht, dass es nur an der „Qualität“ von „The Nanny“ und „KoQ“ liegt, dass die Quoten so gut sind. Hätte VOX mit „Titus“ mehr Geduld gehabt und die Serie in ähnlicher Manier als Dauerschleife in der Access Prime abgespult, wäre sie auch erfolgreicher gewesen. Offensichtlich gibt es eine Art „Gewöhnungseffekt“ beim Zuschauer…

RTL2 sendet "Felicity" — aber wie…

Mittwoch, 28. Januar, 2004

Was Bjoern in seinem Kommentar zu dem Beitrag über die „vergessenen Serien“ im Zusammenhang mit „Homicide“ passenderweise als „Friedhofsslot“ bezeichnet hat, darf jetzt auch „Felicity“ erfahren. Ab 28. Februar (eigentlich schon der 29.) zeigt RTL2 die erste Staffel (teilweise als deutsche Erstausstrahlung) der Serie rund um das Mädchen (Keri Russell), das ihrer großen Jugendliebe ans College nach New York folgt und damit ihre eigene Lebensplanung (und die ihrer Eltern) über den Haufen wirft . Und zwar nachts um 4:45 Uhr (VPS 4:50), jeweils in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Etwa ein Dutzend Folgen der Serie wurde vor zwei Jahren bereits von RTL im Samstags-Nachmittag Programm ausgestrahlt, konnte sich aber auch mangels passendem Programmumfeld und zahlreicher sportbedingter Programmverschiebungen nicht gegen die Pro7 Serien „Buffy“, „Roswell“ und „Dawson’s Creek“ durchsetzen. Der ORF zeigt die Serie mit akzeptablen Erfolg nun schon im dritten Jahr.

In den USA lief die Serie mit wechselndem Erfolg ab 1998 vier Jahre lang auf theWB. Sprichwörtlich ist in der Industrie mittlerweile der Ausspruch „pulling a felicity“ geworden, wenn immer ein Hauptdarsteller sein Aussehen ohne Abstimmung mit der Senderleitung von Season zu Season radikal ändert (Keri Russell schnitt sich mitten in der Serie ihre langen Haare ab und wurde daraufhin von theWB mitverantwortlich für die sinkenden Quoten gemacht. Seitdem wird jeder größere Friseurbesuch in der TV-Industrie erstmal mit den Programmverantwortlichen abgestimmt… :-))

The Drinking Game 2003 (aka Golden Globes)

Dienstag, 27. Januar, 2004

So, ich hab mich durch das Tape der Golden Globes Aufzeichnung gespult. War ja wie auch in den letzten Jahren nicht sonderlich herausragend, einfach routiniert inszeniert. Dazu verdiente Preisträger und ausserdem Dankesreden, die sich einigermassen in Grenzen hielten (auch wenn Sofia Coppola am Ende doch etwas unfair regelrecht von der Bühne geworfen wurde – und das immerhin beim „Bester Film – Komödie“-Award).

„24“(FOX) ist also die beste Dramaserie (nach drei Jahren auch durchaus verdient – „Nip/Tuck“ ist nächstes Jahr bestimmt auch wieder dabei) – und etwas überraschend wurde von der Foreign Press Association auch eine „foreign show“, in dem Fall britische Serie („The Office“) zur besten Comedy gekürt. Ein trauriger Abend für die „Will & Grace“-Crew: Wie in den Vorjahren zahlreiche Nominierungen, aber kein „Hauptpreis“. Dafür genehmigte sich der gesamte Tisch bei jedem „verlorenen“ Globe ein gut gefülltes Glas Rotwein: Drinking Game mal anders…

Anschauen muss man sich wohl nun die Miniserie „Angels in America“(HBO) – offenbar konnte sie die Kritiker ja deutlich beeindrucken. Ansonsten nur noch Awards für „Six Feet Under“ (HBO, beste weibliche Darstellerin – Respekt aber auch an Amber Tamblyn allein für die Nominierung als „Joan of Arcadia“ in diesem jungen Alter) und „Sex and the City“(HBO). Und damit auch andere Stationen als HBO (die feierten wohl auch irgendwo ein „Drinking Game“…) einen Preis in ihren Montag-Pressemeldungen verkünden durften, erhielt CBS für „Without a Trace“ eine Auszeichnung (bester Darsteller). ABC, NBC, WB – wer war das nochmal gleich? 😉

Noch einen Satz (oder zwei) zu der Filmsektion: „Lost in Translation“ und insbesondere Sofia Coppola („The Virgin Suicides“) haben die Golden Globes mehr als verdient – ebenso wie einen Platz in meinem DVD-Regal (okay, das gilt nur für den Film, Sofia Coppola würde wohl kaum in mein DVD-Regal passen. Danny DeVito hingegen… ;-)) . „Lord of the Rings“ dürfte seinen „Bester Film“-Oscar sozusagen stellvertretend für alle drei Teile dieses Jahr erhalten, die Globes geben jedenfalls Grund zur Hoffnung.

 

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