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Steve Blame im Interview bei Spiegel Online

Freitag, 14. Mai, 2004

Ex-MTV VJ Steve Blame unterhält sich bei Spiegel Online über die Rolle von anspruchsvollen Produktionen im deutschen Fernsehen. Er diskutiert darüber, warum mehrfach ausgezeichnete US-Serien wie „Six Feet Under“ und „The Sopranos“ hierzulande so unter Ausschluss der Öffentlichkeit laufen.

Ganz verstehe ich ehrlichgesagt nicht, worauf Steve Blame nun hinauswill. Will er mehr US-Produktionen in der deutschen Primetime oder lieber deutsche Produktionen, die sich mit US-Produktionen messen lassen können? Beides sind in meinen Augen keine realistischen Ziele. Vielleicht ist es ein Vorurteil, aber die Mehrheit der Deutschen will keine US-Produktionen im deutsche TV sehen. Hier will man „Alphateam“ statt „Emergency Room“ – das zeigen auch die Quoten. Zwar ist man hier nicht so „ameriphob“ wie beispielsweise die Franzosen, aber der Teil der TV-Zuschauer, der sich momentan hierzulande für US-Produktionen interessiert, sind (leider) hauptsächlich „Serienjunkies“ wie unsereins – vorwiegend junge Leute unter 30 – demographisch sicherlich ähnlich zum Altersgefüge der „Internet-Generation“. Zwar wächst der Anteil auch in den anderen Altersgruppen, aber (ohne es mit konkreten Zahlen unterlegen zu können) ich meine dass dieser Anteil insgesamt gesehen noch zu gering ist. RTL und Sat.1 haben sich weg von US-Serienmaterial mehr auf deutsche Eigenproduktionen konzentriert und wurden dafür von den Zuschauern auch belohnt. US-Produktionen hingegen laufen nur erfolgreich, wenn man sie à la „24“ und „Sex and the City“ mit einer fetten Werbekampagne begleitet (und wie im Fall von „24“: Sobald man die Bewerbung zurückschraubt, fallen die Quoten in den Keller). Und Blames Behauptung, dass es den Sendern Glaubwürdigkeit bringe, wenn sie sich mit US-Serien „schmücken“ wage ich doch zu bezweifeln. Vielleicht hat er auch was anderes gemeint, aber ich sehe keinen Zusammenhang zwischen der Glaubwürdigkeit eines Senders und der Ausstrahlung von „The Simpsons“ und „Sex and the City“. Wenn man allerdings „Glaubwürdigkeit“ durch Begriffe wie Beliebtheit, Zuschauer-Treue, „höhere Zielgruppen-Affinität“ ersetzt, kann ich zustimmen. Ein Sender ist in meinen Augen „glaubwürdig“, wenn er in den „Nachrichten“ nicht über Britney Spears neuen Liebhaber berichtet und Serienepisoden nicht nach dem Zufallsprinzip sendet.

Interessant ist, dass Blame den Fall „West Wing“ anspricht. Zitat Blame: „die Programmchefs denken, als Deutscher würde man amerikanische Politik nicht verstehen„. Da muss ich Blames Kritik voll und ganz recht geben. Warum wird im deutschen TV soviel Schrott ausprobiert, aber nicht mal ein Probeballon mit „West Wing“ in der Prime Time gestartet? Von mir aus auch im Hochsommer – aber die Serie einfach im Archiv verstauben zu lassen – das kann’s ja wohl nicht sein. Ich nehme zwar an, dass es durchaus Vorführungen bei Probezuschauern gab, aber dass offenbar selbst VOX und insbesondere Kabel 1 sich nicht an diese Serie trauen, verwundert mich immer wieder. Anderes Beispiel: „Gilmore Girls“. Ursprünglich für die VOX-Primetime geplant versendet man die Serie jetzt nachmittags – und das mit hervorragenden Quoten. Auch hier überzeugte das Feedback der VOX-Probezuschauer wohl nicht. Ein Start in der Primetime hätte ein Risiko für VOX bedeutet – was man nach dem „7th Heaven + Once and Again“ Debakel in 2001 offensichtlich nicht eingehen wollte.

Und dann ist da das Problem „Synchronisation“. Nicht jede Synchronisation ist automatisch schlecht, aber sie hat einen sehr großen Einfluß darauf, wie US-Serien hierzulande ankommen. Der Autor eines deutschen Synchrondrehbuchs hat mindestens die gleiche Bedeutung für eine Serie wie der Autor des originalen US Drehbuchs.

Viele nennen als Ausweg den Zweikanalton. Aber mal ehrlich – wir sind hier nicht in den Niederlanden, wo fast jedes Kind zweisprachig aufwächst und Serien problemlos mit Untertiteln laufen können. (In Deutschland sind Untertitel undenkbar, siehe auch den Auszug aus einer EU-Studie von 2001: http://www.andreas-lazar.de/o-ton.gif) Auch der Zweikanalton würde somit wieder nur eine Minderheit erfreuen – und Minderheiten sind bei der Werbeindustrie gar nicht beliebt. Die Lizenz für eine zweisprachige Ausstrahlung rechnet sich einfach nicht. Was aber nicht heissen soll, dass ein PayTV-Modell mit US-Serien im Originalton nicht funktionieren würde. Ein Kanal, der Top US-Serien mit etwa zweiwöchiger Verspätung zur US-Premiere gegen Gebühr ausstrahlen würde, könnte sicherlich eine respektable Anzahl an Abonnenten finden. Sony hatte so was wohl auch mal geplant, wenn ich mich recht erinnere…

Und deutsche Produktionen, die sich mit US-Serien messen lassen können? Finanziell wohl nicht möglich – Blame sagt es ja selbst: $3 Millionen US-Dollar pro Episode für „CSI“ wären in Deutschland nicht machbar – der Markt ist zu klein – und selbst die „Syndication“-Rechte für international immerhin sehr erfolgreiche Produktionen wie „Derrick“ und „Alarm Cobra“ machen wohl auch kaum das große Geld. Und um auf dem US-Markt Fuß zu fassen und somit auch rentable Produktionen in CSI-Größenordnung hervorzubringen, müsste man in englisch produzieren. Aber es muss ja nicht gleich CSI-Kaliber sein. Die Briten haben vorgemacht, wie man mit kleinen Budgets erfolgreiche Serien produzieren kann – jüngstes Beispiel: „The Office“. Da lassen sich die Amis sogar dazu hinreissen, die Formate zu kopieren und in US-Fassungen auf den Schirm zu bringen. Und das ist es wohl, was Blame meint: Den Deutschen fehlen innovative Konzepte, die sich mit kleinem Geld realisieren lassen. „Edel und Starck“ sowie „Mein Leben und Ich“ zeigen meiner Meinung nach aber schon erste positive Ansätze – wenn auch bisher nur im typisch deutschen Comedy-Bereich. Überfordern anspruchsvolle Dramen vom Schlage „Las Vegas“, „Once and Again“ oder „The Sopranos“ wirklich den Geldbeutel und die Schreibkünste deutscher Produktionsstudios?

Recht geben muss ich ihm hinsichtlich der Rolle von Autoren im deutschen Fernsehen. Kann irgendjemand die Autoren von „Edel und Starck“ oder „Wolfs Revier“ nennen? In den USA haben hingegen Autoren oder gar Produktionsstudios große Fangruppen. Aber hier gilt wohl auch: Die Masse macht’s. In den USA gibt es keine Konkurrenz durch deutsche oder sonstige ausländische Produktionen – d.h. 120 Millionen US-Fernsehzuschauer schauen auch fast nur US-Produktionen.

Zusammenfassend bin ich der Meinung, dass auf dem deutschen TV Markt derzeit keine große Veränderung hinsichtlich US-Serien absehbar ist. Hoffentlich wird es bald Zugeständnisse an „Minderheiten“ in Form von kleineren PayTV-Projekten geben, ansonsten bleiben die „kleinen“ Sender aus der zweiten Reihe (VOX, Kabel 1 und in gewisser Hinsicht auch Pro7) als Abspielstation. Aber dem „gemeinen“ deutschen Otto-Normal-Zuschauer gefällt der aktuelle Programmmix der großen deutschen „Networks“ wohl recht gut.

Dank an Martin für den Link!

WB: "Reba", "Grounded for Life" und "What I Like About You" verlängert

Donnerstag, 13. Mai, 2004

Noch eine Ankündigung vom WB: Die drei Sitcoms „Reba“, „Grounded for Life“ und „What I Like About You“ wurden offiziell für eine weitere Staffel verlängert. Offenbar will sich das WB dennoch in der kommenden Season wieder mehr auf Drama-Serien konzentrieren und den „Half Hour“ Comedies nur noch einen Prime-Time Abend widmen. Gute Chancen auf einen Pick-Up für einen Serienstart im Herbst hat laut Hollywood Reporter auch Fran Dreschers („The Nanny“) neue Comedy „Shacking Up“.

Warum „Reba“ die mit Abstand erfolgreichste Comedy beim WB ist, kann ich bis heute nicht nachvollziehen. Naja, ich habe auch nur zwei oder drei (öde) Episoden gesehen. „Grounded for Life“ fand ich da doch schon deutlich unterhaltsamer – zumindest in den ersten Staffeln, als sie noch nicht beim WB lief

Law and Order soweit das Auge reicht – bis 2006

Mittwoch, 12. Mai, 2004

Und gleich als ersten Deal nach dem Zusammenschluss von NBC und Universal wurde die Verlängerung des Vertrages mit Produzent Dick Wolf bis 2008 bekanntgegeben. Gleichzeitig wurden seine drei Serien „Law & Order“, „Law & Order: Special Victims Unit“ und „Law & Order: Criminal Intent“ für die Seasons 2004/05 und 2005/06 verlängert sowie die Order für die vierte Serie „Law & Order: Jury Trial“ für die Season 04/05 offiziell bestätigt. Dies dürfte sicherlich zu den umfangreichsten Produktionsdeals der letzten Jahre für US Networks sein – bis zu 170 Programmstunden in einem Aufwisch.

NBC übernimmt Universal

Mittwoch, 12. Mai, 2004

Ein Geheimnis war es ja schon lange nicht mehr: NBC würde früher oder später die Produktionsgesellschaft „Universal“ von Vivendi übernehmen. Heute wurde der Deal nun offiziell gemacht – ein weiterer Mediengigant entsteht: „NBC Universal“. Damit darf sich die NBC Gruppe in den Kreis der US-Medienschwergewichter wie Disney, Time Warner und Viacom einreihen.

Das Film- und Fernsehproduktionsstudio Universal war Ende des letzten Jahrzehnts von dem französischen Telekommunikationsunternehmen Vivendi aufgekauft worden, um sich selbst als vielfältiges Medienkonsortium am Markt zu präsentieren. Jedoch hatte man sich reichlich übernommen und suchte nun nach einer Möglichkeit, „Universal“ wieder abzustossen. Durch den heute geschlossenen Deal wird Vivendi zwar auch weiterhin eine Minderheitsbeteiligung (20%) an dem neuen „NBC Universal“ Konglomerat halten, der Großteil wird jedoch General Electric (GE) übernehmen, die bisher auch schon 100% an dem TV Network NBC hielten.

Der Trend geht also weiterhin zu großen Medienunternehmen – wie der Zusammenschluss dieser doch recht unterschiedlichen Unternehmen in der Praxis abläuft, wird sich zeigen müssen (siehe das Time Warner – AOL Merger Debakel). Dennoch könnte es eine sehr sinnvolle Vernunftehe sein – denn NBC war bisher das einzige Network, das nicht auf ein „hausinternes“ Produktionsstudio zurückgreifen konnte. So kann sich NBC in Zukunft fester am (TV-)Markt etablieren – und das kann nur gut für den Konkurrenzkampf unter den US-Networks sein.

Quoten: FOX holt ABC ein

Mittwoch, 12. Mai, 2004

Seit Disney Ende der 90er ABC aufkaufte, ging es bei ABC kontinuierlich mit den Quoten bergab. Das Quotenloch nach dem für ABC seinerzeit überraschenden „Millionaire-Übersättigungseffekt“ verstärkte diesen Trend noch mehr und so könnte ABC dieses Jahr erstmalig in der jüngeren US-Network Geschichte der letzten 50 Jahre auf den vierten Rang der alljährlichen Quotenhitliste verdrängt werden.

FOX hingegen konnte in den vergangenen Jahren leicht zulegen. Nach jüngsten Nielsen Zahlen erreichte CBS in dieser 03/04-Season soweit ein 8.5/14 Rating, NBC 7.3/12, FOX 6.0/10, ABC 5.9/10 und das WB 2.4/4. Und die aktuellen wöchentlichen Ratings deuten nicht darauf hin, dass ABC das Ruder bis zum Ende der Season noch herumreissen kann.

Update: Heute gab das Mutterunternehmen Disney seine Quartalszahlen bekannt – und während ABC für einige Verluste verantwortlich zeichnete, konnte Disney insgesamt überraschend deutlich zulegen, dank erfolgreichen Themenparks und DVD-Veröffentlichungen.

WB ordert zweites Drama: "The Mountain"

Mittwoch, 12. Mai, 2004

Und schon wieder hat das WB den Upfronts vorgegriffen und nach „Jack & Bobby“ eine zweite Drama Serie vorzeitig für den Herbst geordert. So kann man natürlich die Aufmerksamkeit der Werbekunden auch gewinnen – indem man nicht in dem „Meer“ der Ankündigungen der nächsten Woche „untergeht“. Besondere Bedeutung hat dies, da auch in den USA der Werbemarkt spürbar schrumpft, statt den letztjährigen 9,3 Milliarden US-Dollar rechnet man dieses Jahr nur noch mit einem Werbeetat von 8,8 bis 9 Milliarden für alle Networks. Das dürfte vor allem die kleineren Networks (insbesondere WB, das sich vermehrt der Konkurrenz von MTV ausgesetzt sieht) sowie ABC treffen.

In „The Mountain“ geht es um einen Mitt-Zwanziger, der ein altes Familiengrundstück in den Bergen erbt – wohl eine Mischung aus „Party of Five“ und „Everwood“. 13 Episoden wurden nun vom WB in Auftrag gegeben. Entwickelt wird die Serie von McG und Stephanie Savage (beide bereits Produzent(inn)en und Regisseure bei „Charlie’s Angels“, „Fastlane“ und „The O.C.“) sowie Shaun Cassidy (Autor bzw. Produzent u.a. bei „Cold Case“, „The Agency“) – auf ein gemütliches, ruhiges Familiendrama deuten diese Namen also erstmal nicht hin 😉

Interessant ist die Tatsache, dass es sich nun schon um den zweiten Drama-„Pickup“ des WB handelt – damit sinken die Chancen für die Aufnahme einer full hour Fantasy-Serie im Geiste von „Smallville“ und „Angel“. „The Robinsons – Lost in Space“ ist wohl schon ganz aus dem Rennen – für „Dark Shadows“ bestehen hingegen noch gute Chancen. Interessant klang in meinen Ohren eigentlich auch „The Prodigy“ – eine Drama-Serie über ein Musik-Wunderkind.

Der Futoncritic berichtet ausserdem, dass Alias „inoffiziell“ für eine vierte Staffel verlängert wurde. ABC hat ja auch gar keine andere Wahl – ihr Portfolio ist ja derzeit recht dünn…

Six Feet Under

Dienstag, 11. Mai, 2004

Spiegel Online hat eine Review zu „Six Feet Under“ aus Anlass des heutigen Serienstarts auf VOX. Mein Lieblings-(Halb-)Satz: „Als hätte sich Ingmar Bergmann eine Simpsons-Folge ausgedacht“ 🙂

Direct-to-dvd tvshows

Dienstag, 11. Mai, 2004

Immer öfters rufen Fans (vor allem von abgesetzten Serien) nach der Verwirklichung von „Direct to DVD“ Releases. Serien sollen also nicht mehr für TV Networks produziert werden, sondern sozusagen „on demand“ für den Zuschauer, der diese dann auch durch eine Art monatliche Abogebühr finanziert. Vertriebsweg: Das Internet oder gegen Aufpreis Zusendung von DVDs. Es wäre wirklich interessant, wenn sich ein Studio darüber mal ernsthaft Gedanken machen würde (und man dann auch das Ergebnis dieser Beratungen einsehen könnte).

Man kann ja mal eine grobe Milchmädchenrechnung aufmachen. Eine durchschnittliche „full hour“ Drama TV-Episode inklusive Schauspieler-Gehälter, Sets, Pre- und Postproduktion kostet heutzutage etwa 1-2 Millionen US-Dollar. Wenn man also davon ausginge, dass solche DVD-Serien die gleiche Laufzeit wie aktuelle Serien hätten (20 Episoden à 45 Minuten), müssten im Laufe eines Jahres ca. 30 Millionen US-Dollar aufgebracht werden. Dann müssten mindestens 500.000 „Abonnenten“ zusammenkommen, die etwa $60 pro Jahr für ihre Serie zahlen – also etwa im Rahmen einer teueren DVD-Box, $3 pro Episode. Aber sind 500.000 „Zuschauer“ wirklich machbar? Wie vermarktet man solch eine Serie? Wie gewinnt man neue Zuschauer? Wie könnte man eventuell das Projekt für die Werbeindustrie attraktiv machen, um einen Teil der Kosten zu decken? Fragen über Fragen.

Die Möglichkeiten, die solch ein Vermarktungsweg für die Serienentwickler und Autoren bieten würde, wären sicherlich hochinteressant. Ob es allerdings auch ökonomisch sinnvoll und rentabel ist, steht auf einem anderen Blatt. Dennoch würde ich angesichts der zunehmenden Verschmelzung von TV- und Internetdiensten solche Projekte für die Zukunft nicht ausschliessen – ich rechne sogar fest damit, dass es jemand innerhalb der nächsten 5 Jahre probieren wird…

USA Network plant "16 Candles" Sequel

Montag, 10. Mai, 2004

Es gibt Meldungen, die einem den Angstschweiss auf die Strin treiben und gleichzeitig in eine hoffnungsvolle Erwartungshaltung vesetzen. Die Nachricht über die Arbeiten an „36 Candles“ ist so eine. Nach Angaben des USA Networks stehe man derzeit kurz davor, ein TV-Movie Projekt zu genehmigen, das die Geschichte des 1984er John Hughes‘ Kultklassiker „Sixteen Candles“ wiederaufnehmen soll. Das Projekt, das Ende letzten Jahres bereits als „32 Candles“ auf Internet-Gerüchtebasaren gehandelt wurde, scheint nun wirklich Realität zu werden.

Handlung des Sequels: Die Protagonisten (USA Network hofft auf die Zusage aller damaliger Hauptdarsteller wie Molly Ringwald, Anthony Michael Hall und – unvergessen – Gedde Watanabe als „Long Duk Dong“) treffen sich nach 20 Jahren in ihrer Heimatstadt wieder – rechtzeitig zum 36. Geburtstag von Sam (Molly Ringwald).

Eigentlich kann so ein „made for TV“-Sequel eines solchen Genre-Klassikers nach 20 Jahren ja nur in einem Desaster enden. Dennoch glimmt irgendwo dieser kleine Funke Hoffnung, dass die komplette Originalbesetzung des ’84er Spielfilms auch einem solchen billig produzierten TV-Movie Glanz verleihen könnte und zudem ein wirklich dem Original angemessenes Drehbuch aufgetrieben wird. Aber naja, man sollte wohl lieber realistisch bleiben… 🙁

"The O.C." Spin Off?

Montag, 10. Mai, 2004

Wie Variety.com berichtet, befindet sich derzeit eine Art Spin-Off Serie zu „The O.C.“ in Vorbereitung bei FOX. Demnach soll „The O.C.“ Autor Josh Schwartz bereits an dem Konzept einer Serie arbeiten, die dann Anfang 2005 auf FOX starten könnte.

Naja, ob die’s nicht etwas zu eilig haben mit den Spin-Offs… „The O.C.“ läuft zugegebenermassen recht gut, aber schon nach gerade mal einer Staffel solche Pläne zu entwickeln, scheint mir doch reichlich gewagt. Auf der anderen Seite haben andere Genres gezeigt, dass es lange dauert, bis eine Übersättigung beim Zuschauer eintritt…

 

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