Archiv der Kategorie 'TV + Serien'


"Clubhouse" abgesetzt

Dienstag, 9. November, 2004

Strike! Nun ist die jüngste Drama-Show aus dem Hause Spelling also wirklich endgültig Geschichte. Ich kann nicht behaupten, dass es schade um die Show sei. Man hätte lieber aus der Pilotepisode einen netten Disney-Spielfilm gebacken und die Idee mit der Serie in den Papierkorb gekippt… CBS hat diese Season einen schlechten Start mit Newcomer-Serien. „Center of the Universe“ mit John Goodman wurde von Kritikern in der Luft zerrissen, Dr. Vegas ist auf Hiatus (= so gut wie abgesetzt), Listen Up mit Jason Alexander läuft auch nicht gut, nur CSI:NY hält die Laterne hoch. Noch übler sieht’s allerdings bei NBC aus — viele unken bereits, dass NBC das neue ABC sei 😉

EDIT: Der aktuelle Status der US-Serien findet sich nun in diesem Eintrag: Aktueller US-Serien Status

Pre-Order Wonderfalls (Update)

Montag, 8. November, 2004

http://www.amazon.com/exec/obidos/tg/detail/-/B0006GAO18/

Derzeit $27.99 + $7 Versand => 26,95 Euro (Dollarkurs Subject to change).

Kann gut sein, dass der kanadische Händler DVDsoon.com billiger sein wird (so lange die noch free shipping anbieten).

Update: Ist nun auch bei DVDSoon.com gelistet für CAD$ 36.98 => ca 24 Euro (inkl. Versand bis Ende 2004)

Full Season Order für "Veronica Mars" und "Kevin Hill"

Montag, 8. November, 2004

Puh, die Kuh ist erstmal vom Eis — wie Variety gestern berichtete, wurden die beiden Newcomer-Serien „Veronica Mars“ und „Kevin Hill“ für eine komplette Season von UPN geordert. Das heisst zwar nicht, dass auch alle produzierten Folgen ausgestrahlt werden, aber die Lage für „VM“ ist nicht mehr so kritisch wie zuvor. Mit der Verlängerung zeigt UPN Vertrauen in die neuen Shows, nicht unbegründet — seit langem hatte UPN nicht mehr so viele gute Kritikermeinungen im Vorfeld einer TV-Season.

Und auch die Quoten werden langsam besser, wie ich letzte Woche bereits im Veronica Mars Forum erwähnte, konnte „Veronica Mars“ am letzten Dienstag vor allem von dem „Einheits-Wahlprogramm“ auf den großen Networks profitieren und fuhr ihre besten Quoten dieser Season ein (2.2/3).

„VERONICA MARS“ continued to deliver year-to-year time period gains, including 15% adults 18-34, 9% adults 18-49, 20% women 18-34, 15% women 18-49 and 11% total viewers.

Season to date, „Veronica Mars“ has averaged a 1.4/4 with adults 18-34, 1.7/4 among women 18-34 and 2.7 million viewers.

Der Angriff der Klon-Krieger

Sonntag, 7. November, 2004

Ein sehr netter Artikel zum ungebremsten Kopier-Wahn im deutschen Fernsehen, den ich kürzlich hier im Blog ja schon mal ansprach, gibt es heute auf Spiegel Online. Der Rechtsstreit um „The Office“ wird allerdings nicht erwähnt, dabei wäre das doch ein idealer Aufhänger gewesen.

Erst im vorigen Jahr hat der Bundesgerichtshof zum Entsetzen der Programmentwickler entschieden, dass „Formate für eine Fernsehshowreihe“ nicht urheberrechtlich zu schützen seien.

So soll jährlich immer vor dem Deutschen Fernsehpreis der „Goldene Kopierer“ für das „am dreistesten geklaute Format“ verliehen werden, kündigt Kühn an. Auch sollen kopierte Formate auf einer Internet-Seite veröffentlicht werden. „Es darf einfach nicht noch einmal passieren, dass eine abgeguckte Serie wie das ‚Schwarzwaldhaus‘ auch noch einen Grimme-Preis erhält“, so Tresor-Mann Kühn.

"The O.C." schlägt "Joey"

Samstag, 6. November, 2004

Aufatmen bei FOX: der riskante Wechsel des Teen/Twen-Dramas „The O.C.“ auf den traditionell schwachen Donnerstag Abend war zumindest bei der Season-Premiere ein voller Erfolg. FOX erzielte die besten Quoten auf diesem Sendeplatz seit 7 Jahren. Dominiert war dieser Slot stets durch NBC’s „Friends“. Doch dieses Jahr sah FOX seine Chance und half gleichzeitig mit der größten Marketing-Kampagne des Konzerns nach – in den letzten Wochen gab es vor allen in den großen Shopping-Centers der USA keine Möglichkeit, dem OC-Werbefeldzug zu entkommen.

Die nackten Zahlen zeigen sogar, dass es FOX gelungen ist, in der Altersgruppe der Teenager die „Friends“-Spin Off „Joey“ zu schlagen (5.7/18). Insgesamt schaffte es die Show in der Zielgruppe der 18-49jährigen auf 8,6 Millionen Zuschauer (Joey: 12 Millionen) – das ist jedoch weniger als das Finale der ersten Season auf dem alten Sendeplatz. Unschlagbar hingegen waren CBS‘ „Survivor“ und CSI, wobei letzteres erneut die magische Grenze von 30 Millionen Zuschauern knackte.

Letzte Staffel für Six Feet Under

Samstag, 6. November, 2004

Wie der Hollywood Reporter berichtet, hat HBO bekanntgegeben, dass die kommende fünfte Staffel von „Six Feet Under“ gleichzeitig auch die letzte der Serie sein wird. Autor Alan Ball ist der Meinung, dass die Serie nach den 12 Episoden, die im Frühjahr/Sommer 2005 ausgestrahlt werden sollen, den kreativen Spielraum ausgeschöpft habe. Kurz gesagt: Man soll aufhören, solange es noch Spaß macht…

"And you can tell everybody: This is my show"

Donnerstag, 4. November, 2004

„It may be quite simple but now that it’s done.“ Uhuh, wenn ich Elton John Songs im Blog zitiere, dann sollte das auch einen guten Grund haben. Den gibt’s in gewisser Hinsicht auch – Elton John wird laut Variety seine erste eigene TV-Serie produzieren. Und sie dreht sich wohl irgendwie um ihn selbst, auch wenn er das nicht bestätigen will. ABC hat den Auftrag für eine Pilot-Episode einer Sitcom gegeben, die sich um das Leben eines Rock/Pop-Superstars und sein Umfeld drehen soll.

„It’s not about me, but about everybody we’ve encountered over the past 30 years,“ John said. „We’ve met every star and seen every misbehavior. And it’s about the people around the star, who have to put up with them. It’s an upmarket ‚Spinal Tap.‘ „

Produziert wird die Show, die noch keinen Titel und keinen Starttermin hat (Herbst 2005?) von Elton John, Michael Edelstein („Desperate Housewives“) und Cindy Chupack („Sex and the city“).

Joan of Arcadia — quo vadis?

Dienstag, 2. November, 2004

Vor einem Jahr habe ich die damals neue CBS-Serie „Joan of Arcadia“ neben den überraschenden schauspielerischen Qualitäten von Newcomerin Amber Tamblyn auch wegen der guten Drehbücher gelobt, die es schafften, trotz des alles durchdringenden Themas „Gott“ die Genre-üblichen Moral-triefenden Storylines zu vermeiden.

Doch die zweite Season liegt mir immer mehr quer im Hals. Jede Woche wird ein größerer Moral-Zeigefinger hochgehalten, deutlich stärker als letztes Jahr. „Joan of Aracdia“ schickt sich mehr und mehr an, in die Fußstapfen von „7th Heaven“ und diverser anderer Werke wie „Highway to Heaven“ zu treten.

Um eine „Lektion“ ‚rüberzubringen, muss sich Joans Charakter mittlerweile teilweise ziemlich dämlich anstellen. Wie die Autoren auf die Idee kommen, dass eine Sechzehnjährige mit Joans „Background“ ruhigen Gewissens von Obdachlosen Geld stiehlt und sich davon ein Piercing leistet, ist mir ein Rätsel. Noch mehr ist mir ein Rätsel, wo die Show überhaupt mit ihren Storylines hin will. Es gibt zwar zahlreiche episodenübergreifende Storylines, aber die werden jede Woche nur um wenige Millimeter vorangebracht.

Und brauchte die Show wirklich noch einen weiteren weiblichen Regular? Joans Freundin Judith diente zwar als Vehikel, um Joan’s Stupidität in den ersten Episoden der zweiten Staffel zu erklären, aber mittlerweile ist es echt zuviel des Guten. Dazu noch die Ex-„Rock“-Nonne Lilly, die wohl mit Ach und Krach noch etwas „Wir-sind-ja-ganz-cool-drauf“-Stimmung in die Show retten soll.

Weiter geht’s mit dem nervigen Farbenspiel in der Serie – Joans Szenen sind in einem normalen, natürlichen Farbton ohne erkennbaren Kamerafilter gehalten, während Daddy Wills „Cop-Szenen“ mit einem aufdringlichen Blauadditiv ins falsche Licht gerückt werden. Das mag in den verschiedenen Spin-Offs einer Show funktionieren (neonfarbener Stil in CSI, orange in CSI:Miami und bläulich in CSI:NY) – aber innerhalb einer Show ist es doch mehr als irritierend. Natürlich darf auch die hektisch verwackelte NYPD-Kamera nicht fehlen. Und wo die Story um Wills neue Vorgesetzte hingeht, ist auch schon so vorhersehbar wie langweilig. Aber Ehefrau Helen ist ja eh immer noch vorwiegend mit sich selbst beschäftigt.

Die Story um Kevins Gegen-Klage zieht sich tröpfelnd von Episode zu Episode dahin. Die Beziehung von Joans Bruder Luke mit Grace war noch das einzige Highlight der Show, bis auch dort der „Moralhammer“ ausgepackt wurde. Fehlen nur noch die Hinweise am Ende der Episoden à la „Beratungsstellen zu XY finden sie unter …“

Und in alldem wirkt Amber Tamblyn mehr und mehr überfordert und aufgerieben in einer seltsamen Charakterentwicklung, die eigentlich keine ist: Joan ist wieder genau dort, wo sie in der ersten Staffel war, nun halt mit einem festen Freund an ihrer Seite – der aber auch mehr zu einer Schlaftablette degradierte nachdem er als romantisch-unbeholfener Sidekick in Season 1 eigentlich noch gut in die Serie passte. Man hat den Eindruck, als wolle Amber Tamblyn diese Skript-Defizite durch intensiveres Schauspiel wettmachen, aber sie schiesst in meinen Augen zu oft über das Ziel hinaus.

Fazit: Ich will mein „Wonderfalls“ zurück…

CSI kam, sah und siegte

Dienstag, 2. November, 2004

Ein ausführlicher Artikel im Magazin TIME zur Renaissance von „prozeduralen“ Cop-Shows wie CSI ist online verfügbar. Durchaus lesenswert – Autor James Poniewozik geht auf die Legacy der Serie und ihrer Spin-Offs ein und zeigt, wie und warum sich das Genre in den letzten drei Jahren zu so einem Hit entwickelte.

Der Fluch der Serienkiller

Dienstag, 2. November, 2004

Newsweek (via MSNBC) hat einen netten Artikel online über den so genannten Fluch der Serienkiller. Das sind Darsteller, die in unzähligen Serien und Pilot-Episoden mitspielten … und dann nach kürzester Zeit wieder auf der Strasse standen, weil die Show abgesetzt wurde oder erst gar nicht über den Pilot-Status hinweg kamen.

Einer von ihnen war auch George Clooney — bis „ER“ kam. Oder Billy Campbell — bis „Once and Again“ kam.

Und dann ist da Paula Marshall. „Cupid“, „Snoops“, „Cursed“, alles ging den Bach runter. Ohoh, sie spielte auch in „Veronica Mars“ mit…

„At one point last year when I went for a meeting, I said, ‚I just want you to know that I’ve never been on a show that’s lasted for more than 13 episodes‘,“ says Paula Marshall.

Na, dann mal viel Glück mit ihrer neuen Serie „Cooking Lessons“ (CBS) — oder moment … mehr als die Pilot-Order kam da ja auch nie.

 

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen