Archiv der Kategorie 'TV + Serien'


Showtime erntet Kritik für "Dead Like Me" Promoaktion

Samstag, 24. Juli, 2004

Auch die Cable-Networks haben kleinere Veranstaltungen im Rahmen der TCA-Tour. Sie werden in der Regel aber weniger beachtet als die Präsentationen der großen Broadcast Networks, also versuchen sie umso lauter die Werbetrommel zu rühren.

Wenn man nach dem Prinzip „Auch schlechte PR ist PR“ geht, dann war Showtime dieses Jahr über alle Maßen erfolgreich. Deren Promo-Party am späten Abend auf einem Friedhof(!) für die Serie „Dead Like Me“ (die morgen in Staffel 2 startet) und die Reality Show „American Candidate“ rief bei einigen TV-Kritikern harsche Kritik hervor. Nicht nur die etwas ungewöhnliche Location sorgte für Aufhebens, auch die dort stattfindende Performance, bei denen amerikanische Flaggen (ein Nationalheiligtum in den USA, obgleich die dort sicherlich auch über Puffs gehisst werden) über den Boden gezogen wurden.

And writers from across North America ran for a shuttle bus like it was the last helicopter out of Saigon.

Und wo wir schon beim Thema „Dead Like Me“ sind: Bei zap2it gibt es ein Interview mit Ellen Muth (George) mit kleinen Spoilern. Was mich etwas beunruhigt ist die Anmerkung, dass die Serie dieses Jahr viel amüsanter und nicht mehr so ernst sei. Hm. Vielleicht gehen sie dieses Jahr aber dennoch endlich den Weg, den der ursprüngliche Autor der Show bis zu seinem Rauswurf vorgesehen hatte. Damit ist nicht unbedingt die oft zitierte entfallene „George’s dad is gay“-Storyline gemeint, sondern der entfallene Arc um die Hintergründe der Geschichte der Reapers und Gravelings. Ursprünglich sollten die Gravelings ja tote Reapers sein, aber die Behandlung dieses Aspektes der Serie wurde kurz nach dem Weggang von Bryan Fuller („Wonderfalls“) von dem übrigen kreativen Team der Serie verworfen (was in einer etwas holprigen Season endete, mit einer „Clipshow“ als traurigen Tiefpunkt).

CSI: Und schon ist wieder alles im Lot

Samstag, 24. Juli, 2004

So schnell kann’s gehen – während letzte Woche noch die vermeintlichen Rauswürfe der CSI-Stars George Eads und Jorja Fox eines der Top-Themen bei der Television Critics Association July Press Tour war, ist jetzt plötzlich alles wieder eitel Sonnenschein bei der CBS-Produktion. George Eads und Jorja Fox sowie CBS beeilen sich in PR statements zu betonen, dass alles „nur ein großes Missverständnis“ gewesen sei und wiederholen gebetsmühlenartig, wie glücklich sie darüber seien mit ihrem alten Gehalt (wie man hört bis zu 100.000 US-Dollar pro Episode) wieder bei dem Studio angestellt zu sein. Die in der einschlägigen Presse kolportierten angeblichen Streiteren mit CBS über das Gehalt der Darstellern seien ja alle gar nicht wahr. George Eads habe sogar einfach nur um dreieinhalb Stunden beim ersten Drehtag verschlafen, nichts weiter. Fox hatte ihrerseits wohl „einfach“ nur das Pech, dass ihr Brief an CBS nicht rechtzeitig ankam.

Ein Schelm, wer böses denkt… 😉

Wie auch immer, George Eads und Jorja Fox werden nun auch offiziell in der im September beginnenden Season von CSI wieder mit von der Partie sein.

CBS Starttermine

Montag, 19. Juli, 2004

Diesmal von zap2it:

Monday, Sept. 20

8 p.m. „Still Standing“ (new timeslot)
8:30 p.m. „Listen Up“
9 p.m. „Everybody Loves Raymond“
9:30 p.m. „Two and a Half Men“
10 p.m. „CSI: Miami“

Wednesday, Sept. 22

9 p.m. „The King of Queens“
9:30 p.m. „Center of the Universe“
10 p.m. „CSI: NY“

Thursday, Sept. 23

9 p.m. „CSI“
10 p.m. „Without a Trace“

Friday, Sept. 24

8 p.m. „Joan of Arcadia“
9 p.m. „JAG“
10 p.m. „dr. vegas“

Saturday, Sept. 25

9 p.m. „Crimetime Saturday“ (rotation of crime-show repeats)

Sunday, Sept. 26

8 p.m. „Clubhouse“ (special preview)

Tuesday, Sept. 28

8 p.m. „NCIS“
9 p.m. „Clubhouse“ (time-period premiere)
10 p.m. „Judging Amy“

Sunday, Oct. 3

8 p.m. „Cold Case“

ProSiebenSat.1 kauft Dreamworks Paket

Montag, 19. Juli, 2004

Die ProSiebenSat.1 Gruppe hat sich erneut ein Rechtepaket von Dreamworks gesichert. Der Vertrag umfasst die deutschen Free-TV-Rechte an allen Kinoproduktionen und an „ausgewählten“ Fernsehserien des Filmstudios von 2006 bis zum Jahr 2010.

In der Vergangenheit (co-)produzierte Dreamworks unter anderem (Mini-)Serien wie Steven Spielbergs „Taken“, „It’s Like, You Know…“, „Undeclared“, „Boomtown“ sowie das neue „Father of the Pride“. Die Rechte an diesen Serien hatte ProSieben bereits aus der vorangegangenen Laufzeit des Vertrages mit Dreamworks.

VOX: Vierte Staffel der "Gilmore Girls"

Montag, 19. Juli, 2004

Gute Nachrichten auch für die „Gilmore Girls“: Sie bekommen zwar nicht den schönen „Nanny“-Timeslot, aber etwa zur selben Zeit des „Nanny“-Abgangs Anfang Oktober startet die Deutschlandpremiere der vierten Staffel (nach der Wiederholung der ersten drei Staffeln) auf dem gewohnten Nachmittagssendeplatz um 16:10 Uhr auf VOX, gefolgt von Wiederholungen von „Pretender“ gegen 17:10 Uhr.

Die nigelnagelneue fünfte Staffel startet in den USA am 21. September. Bis diese Staffel in Deutschland anläuft, wird es jedoch sicherlich bis Herbst 2005 dauern. Ob es eine sechste Staffel geben wird, wird allerfrühestens im Januar 2005 — spätestens im Mai 2005 — entschieden. Alles hängt von den Quoten ab, die für die vierte Staffel in den USA leicht rückläufig waren.

VOX: Das Ende für die "Nanny"

Montag, 19. Juli, 2004

Oh, es geschehen noch Zeichen und Wunder — VOX wird endlich der „Nanny“ im Abendprogramm überdrüssig. Nach mehreren Durchläufen in den letzten zwei Jahren heisst es Anfang Oktober „Abschied nehmen“ von Fran. Aber wer glaubte (oder hoffte), dass VOX generell die Sitcom-Dauerschleife in der „Early Prime-Time“ abschaffen würde, der findet stattdessen für unbestimmte Zeit einen weiteren Sitcom-Oldtimer aus den RTL-Archiven: „More power, harrharr“ sollte eigentlich schon als Indiz reichen. Jepp, Tim Taylor is back. Immerhin bleibt sich die RTL Gruppe selbst treu, denn „Home Improvement“ (HI) und die „Nanny“ lösten vor sich vor einigen Jahren auch beim Mutterschiff RTL auf den ehemaligen „Hans Meiser“ und „Ilona Christen“ Sendeplätzen am Nachmittag mehrmals gegenseitig ab. Damit dürfte „Home Improvement“ endgültig zu den am häufigsten in Deutschland ausgestrahlten Sitcoms zählen. Jedoch wird HI nicht wie die „Nanny“ am frühen Morgen wiederholt werden.

"life as we know it" vs "Life As We Know It"

Sonntag, 18. Juli, 2004

Noch ein kleines amüsantes Tidbit von der TCA Tour: ABC legt großen Wert darauf, dass man den Titel der neuen Teenage-Angst-Dramedy mit Kelly Osbourne komplett mit Kleinbuchstaben schreibt. Doch ABC hat für diese Kleinkariertheit einen guten Grund, wie Serienerfinder Gabe Sachs mitteilte:

„There is actually someone who owns [the rights to] Life As We Know It with capital letters, dead serious“

Sachen gibt’s.

Aaron Sorkin schlägt zurück

Sonntag, 18. Juli, 2004

Hmja, vielleicht ist der Titel etwas reisserisch, aber mir ist nix besseres eingefallen… Wie auch immer – am Rande der Television Critics Associations summer press tour hat Ex-West Wing Producer Thomas Schlamme („Jack & Bobby“) durchsickern lassen, dass sein geschasster Kollege und „West Wing“ Creator Aaron Sorkin an einem neuen Projekt arbeitet. Leider jedoch keine TV-Serie, sondern ein Spielfilm. Das Drehbuch des vorläufig „The Farnsworth Invention“ betitelten Films ist bereits fertig – Fine Line Pictures hat wohl auch schon mit der Vorplanung der Produktion begonnen, Thomas Schlamme soll Regie führen. Pikant ist das Thema des Films, es geht um den Ingenieur Philo T. Farnsworth, der eine der wichtigsten Erfindungen der Neuzeit (das Fernsehen) perfektioniert hatte und dennoch als armer und kranker Mann starb. Farnsworth kam während dem zweiten Weltkrieg in einem schmutzigen Streit um Patente zwischen ihm und der Radio Corporation of America (RCA) unter die Räder und wurde von der mächtigten RCA derart benachteiligt, dass er von seinen Entwicklungen niemals Profit schöpfen konnte. Im gewissen Sinne kann man das Thema des Films vielleicht auch als kleine Abrechnung Sorkins mit dem TV-Business sehen…

Neue "Star Trek" Produktion in Planung

Sonntag, 18. Juli, 2004

Wie Variety berichtet, hat Paramount erste vorsichtige Schritte bezüglich einer neuen „Star Trek“ Produktion unternommen. Die altbekannten Star Trek Produzenten Rick Berman und Brannon Braga die teilweise schon seit „The Next Generation“ an Bord sind, arbeiten demnach gemeinsam mit Jordan Kerner („The Mighty Ducks“) und Kerry McCluggage („Miami Vice“) an einem groben Konzept, das die Starfleet Academy – die Ausbildungsstätte für junge Starfleet Offiziere – in den Mittelpunkt stelle. Ein solches Konzept war auch schon als Nachfolge der TV-Serie „Voyager“ im Gespräch, wurde dann aber kurzfristig durch die neue „Enterprise“-Serie ersetzt.

Am wahrscheinlichsten ist derzeit eine Umsetzung dieses Projektes ebenfalls als TV-Serie, ein elfter Spielfilm ist bei Paramount nach dem verhaltenen finanziellen Erfolg der letzten Spielfilme bis auf weiteres nicht geplant.

Konkretere Details zu dem „Starfleet Academy“-Projekt gibt es noch keine, es befindet sich noch in einem sehr frühen Planungsstadium und es kann wohl durchaus ein bis zwei Jahre dauern, bis man etwas definitives hört oder sieht, falls es denn überhaupt Realität wird.

Emmy Nominierungen für "Gilmore Girls" und "Dead Like Me"

Sonntag, 18. Juli, 2004

Schließlich habe ich mir dann doch noch die nicht gerade aufregende Liste der technischen Emmy-Nominierungen zu Gemüte geführt und noch die ein oder andere halbwegs interessante Nominierung gefunden.
Sogar für die „Gilmore Girls“ (WB!) war ‚was dabei: Makeup For A Series (Non-Prosthetic) für die Episode „The Festival Of Living Art“ (das war die mit den „lebenden“ Bildern). Nominiert sind in dieser Kategorie auch „Carnivale“, „Nip/Tuck“, CSI und „Deadwood“. Wenn ich nichts übersehen habe, war das die einzige Nominierung für das WB dieses Jahr.

„Dead Like Me“ (Pilot) und hier der Musiker Stewart Copeland ist nominiert für Music Composition For A Series (Dramatic Underscore, Konkurrenz: „Enterprise“, „Simpsons Halloween Episode“, „24“ und zwei Specials). Und ferner die „Special Visual Effects“ der Serie wurden ebenfalls mit einer Nominierung in der entsprechenden Kategorie ausgezeichnet (gemeinsam mit „Enterprise“, „Stargate“ und „Kingdom Hospital“).

„Futurama“ (The Devil’s Hands Are Idle Playthings; Song: I Want My Hands Back) erhielt tatsächlich eine Nominierung in der Rubrik „Music And Lyrics“.

Beste „Main Title Themes“: „Deadwood“, „Monk“, „Monster House“, „Nip/Tuck“, „Two And A Half Men“.

Battlestar Galactica (Night 2) kam zumindest in den Kategorien „Sound Editing“ und „Special Visual Effects“ jeweils „For A Miniseries, Movie Or A Special“ zu Ehren.

Und brennend interessieren würde mich ja auch mal, worin sich Ausgabe Nummer 2625 von 2624 der „The Tonight Show With Jay Leno“ unterschied, um eine Nominierung in der obskuren Kategorie „Technical Direction, Camerawork, Video For A Series“ zu erhalten… 😉

P.S: Kleiner Tipp an diejenigen, die versuchen, die Emmy-Kategorientitel ins Deutsche zu übersetzen: Man sollte Babelfish noch korrekturlesen. Es gibt definitiv keine Nominierung für „Bestes Klassenprogramm“ (LOL :-)) .“Outstanding Special Class Program“ würde ich eher als „Bestes Programm – Sonderkategorie“ übersetzen. Es ist eben eine Kategorie für alles, was nicht in die anderen Kategorien passt.
Achja, und „Variety“ … es gibt auch im Deutschen das Wörtchen (und die Darstellungsform) „Varieté“. Das mag zwar zugegebenermassen „anders“ sein als Musicals oder normale TV-Serien, aber macht doch deutlich mehr Sinn im Kontext als „Drebuch für etwas Anderes“ (sic).

 

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen