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ProSieben goes HDTV

Mittwoch, 31. August, 2005

ProSieben und Sat.1 senden ab Ende Oktober 2005 parallel zur „normalen“ Ausstrahlung auch das komplette Programm in hochauflösendem 1080i HDTV über ASTRA. Bei den Eigenproduktionen von Sat.1 und den diversen Nachmittags-Müllshows dürfte sich das kaum lohnen, da muss wohl fast alles von PAL hochskaliert werden. Aber US-Serien und neuere Spielfilme dürften wohl zu großen Teilen in 1080i und 5.1 vorliegen. Leider will ProSieben das neue HDTV-Programm nicht wie bisher in MPEG2, sondern in H.264 senden — ich fürchte das dürfte mit VDR und den bisher gängigen Hauppauge/Technotrend DVB-Karten nicht ganz so trivial werden. Muss mich mal schlau machen. Und langsam wird’s wohl wirklich Zeit für die ersten Terabyte-Festplatten 🙂

Mehr Infos gibt’s in der Pressemeldung von ProSieben.

Zwei aktuelle Trailer für Sat.1 HD und ProSieben HD mit Highlights der bisherigen HDTV-Ausstrahlungen sind derzeit auf dem Demokanal ASTRA HD (Frequenz 12,4410 GHz; Vertikal; SR 27,5; FEC 3/4) sowie auf der IFA in Halle 26, der HDTV-Halle, zu sehen.

HDTV für den VDR

Mittwoch, 15. Juni, 2005

Einer der wenigen Nachteile des VDR war ja bisher die Schwierigkeit, hochauflösende Sendungen in HDTV und/oder MPEG4 wiederzugeben. Der Empfang und die Aufzeichnung ist in der Regel kein Problem (beim Einsatz der so genannten „Budget“-Karten) – jedoch hapert es mit der Wiedergabe. Zunächsteinmal können die Composite Video-Ausgänge der DVB-Karten keine hochauflösenden Signale ausgeben. Dies kann man umgehen, indem man das so genannte „softdevice“ verwendet, das eine Grafikkarte (evt. mit DVI-Ausgang) als Ausgabemedium nutzt. Damit kann man dann theoretisch (und auch in der Praxis ;-)) hochauflösende Sendungen ausgeben. Aber hier stellt sich das Problem der Rechnerleistung: Die Dekodierung des HDTV-Materials muss die „normale“ CPU des Rechners bewältigen und das ist eine Menge Arbeit. 3 Ghz sollten es für HDTV schon sein, eine gute Grafikkarte (Matrox G500) ist auch nicht verkehrt. Damit lassen sich allerdings keine energiesparenden und leisen Selbstbau-Rechner realisieren. Gesucht wurde also nach einer Hardware-Lösung für die HDTV-Wiedergabe.

Und die scheint nach einem Posting auf VDR-Portal.de nun gefunden zu sein. Es handelt sich dabei um eine PCI-Karte von Allwell mit DVI-Ausgang und einem Sigma-Chip, der diverse HighDef Formate wie u.a. WMV und H.264/H.263 dekodieren kann. Die Karte hat derzeit allerdings keinen Tuner, man benötigt also zumindest noch einen Sat-Empfänger für das HDTV-Material. Mit dieser Hardwarelösung könnte man theoretisch nun auch auf schwachbrüstigen Rechnern mit Pentium-Prozessoren der ältesten Generation in den Genuss von HDTV kommen.

Die PCI-Karte ist derzeit noch in der Entwicklung und nur als Vorserienmodell zu einem recht hohen Preis (knapp 200 Euro) erhältlich. An einem Plugin für VDR wird von der VDR-Community aber bereits gearbeitet. Sobald die finale Revision der Karte erhältlich ist, dürfte man also einerseits mit einem Preisverfall und mit einer ersten Unterstützung durch VDR rechnen können.

Offen bleibt nun noch die Frage, inwiefern nächstes Jahr der neue DVB2-Standard von Hardware Tuner-Lösungen unterstützt wird. Premiere will wohl seine HDTV Angebote mittels DVB2 ausstrahlen, das unterstützt meines Wissens derzeit aber noch keine DVB Tuner Karte.

 

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