Archiv vom August 2004


Sneak Preview: Meine Favoriten

Dienstag, 31. August, 2004

Jetzt ist es nicht mehr weit, in wenigen Tagen beginnt die neue TV-Season in den Staaten (zumindest für alle Networks ausser FOX, die ja lieber ihr eigenes Ding drehen). In den letzten Wochen habe ich hier ja einige ausgewählte „Sneak Previews“ von diversen Pilotepisoden gepostet – nun will ich mal einiges zusammenfassen und auf Serien eingehen, die ich nicht eigens mit einer speziellen Review bedacht habe — sozusagen „Upfronts revisited“.

Die Programmtage im Einzelnen

Montag. „Fear Factor“(NBC) dürfte auch weiterhin der Hit um 8 sein. FOX „North Shore“ läuft ja ganz gut und wurde gerade mit einer vollen Season Order bedacht, somit findet die „Wachablösung“ mit „Athens“ dann wie geplant im November statt. WB’s „7th Heaven“ hat wohl mittlerweile eine feste Fangemeinde – da dürfte nicht viel anbrennen.
Um 9 tritt „Las Vegas“ gegen die letzte Staffel von „Raymond“ und gegen WBs „Everwood“, sowie ab Januar gegen das runderneuerte „24“ (FOX) an. Auch hier sind keine großen Überraschungen zu erwarten – Raymond wird sicherlich noch besser laufen als die letzten Jahre („Last Season Bonus“) und „Las Vegas“ hat ja auch bewiesen, dass es funktioniert. Auch bei „Everwood“ sehe ich keine akuten Probleme, die letzte Staffel war solide Unterhaltung.
Um 10 dann das Flughafen-Krimi-Drama „LAX“ (NBC) gegen „CSI:Miami“ (CBS) – ebenfalls ein nettes Duell, in dem LAX aber aller Voraussicht nach unterliegen wird. „LAX“ ist zwar recht spannend inszeniert, Heather Locklear macht ihre Sache auch wirklich gut, aber CSI hat den Vorteil eines bereits etablierten Franchises samt Fangemeinde. „LAX“ traue ich aber dennoch eine einigermassen stabile Zukunft zu, eben wegen dem im letzten Jahr überraschend erfolgreichen „Las Vegas“ Lead-In.

Dienstag.
Um 8 könnte unangenehme Konkurrenz für „Gilmore Girls“ (WB) aufziehen, wenn sie gegen UPN’s „All Of Us“ und „Eve“ ankämpfen müssen – die ebenfalls hauptsächlich die weibliche junge Zielgruppe in den Fokus nehmen. Keine Konkurrenz im Sinne von „das wird Gilmore Girls nicht überleben“, sondern eher kleine Nadelstiche. Das WB kann sich jedoch nach der schwachen 03/04 Season nicht leisten, noch mehr Zuschauer zu verlieren.
Alles neu dann um 9: „One Tree Hill“ (WB) und „Father of the Pride“ (FOX) für die Jungen – „Clubhouse“ (CBS) und „Accoding to Jim“ (ABC) für die Älteren.
„One Tree Hill“ lief ja bisher ganz gut, wenn die Show ihre Fangemeinde halten kann, dann kann das sich durchaus zu einem Soap-Langläufer à la BH90210 oder Melrose Place entwickeln. Die animierte Show „Father of the Pride“ (NBC) einzuschätzen, ist wiederum ziemlich schwer. Die Pilotepisode hat einige köstliche Dialoge (zwischen den Tieren) und auch durchaus ein paar gute Lacher, die Animationen sind auch akzeptabel (man sieht durchaus die „Shrek“ Verwandtschaft) – aber sobald Siegfried und Roy ins Spiel kommen, wird die Show von einem Moment auf den anderen grottenschlecht. Angesichts des gigantischen Werbeaufwands, den NBC für die Serie ins Rollen gebracht hat, dürfte die erste Episode durchaus gute Quoten haben. Aber alles danach ist ein großes Fragezeichen. NBC ist verdammt dazu, möglichst lange an der Serie festzuhalten, da die bereits produzierten Episoden wirklich verflucht teuer waren (man spricht von etwa 1-2 Millionen US-Dollar pro Episode – und das für läppische 22 Minuten). Vielleicht gibt es ja auch mal einen Lead-Out Effekt, durch „Scrubs“-Fans, die zu früh einschalten…
„Clubhouse“ passt ganz gut in den NBC-Roaster zwischen NCIS und „Judging Amy“ und dürfte einen einigermassen stabilen Audience Flow über den Abend für den Sender sicherstellen. Gleichzeitig ist Clubhouse in meinen Augen aber auch das schwächste Glied am NBC Dienstag – zumindest im Moment kann ich mir nicht vorstellen, wie man eine ganze Season mit dieser Story füllen will.
Auf keinen Fall unterschätzen sollte man UPN’s „Veronica Mars“. In der Vergangenheit wurden UPN Produktionen ja eher belächelt, aber die hier könnte durchaus gut werden. Man könnte es geradezu als eine Art „Smallville“-Spin off bezeichnen – optisch und inhaltlich ähnelt das Konzept sehr dem Chloe-Charakter aus der Superman Junior-Show.
Um 22 Uhr nichts neues: „Judging Amy“ (CBS) gegen NYPD Blue (ABC) und L&O:SVU (NBC) — die haben in diesen Slots schon die letzte Season überstanden, also werden sie das auch diesesmal schaffen (mit dem Sonderfall NYPD Blue, das ja beendet werden soll).

Am Mittwoch dürfte der 8 Uhr Slot zumindest in den ersten Wochen locker an das ABC Drama um Überlebende eines Flugzeugabsturzes „Lost“ gehen, CBS‘ Krimiposse „Hawaii“ gebe ich nur geringe Chancen. „Hawaii“ ist zwar gut inszeniert und eine ansehnliche Mischung aus Krimi, schönen Strandaufnahmen und locker-leichten-flapsigen Dialogen im besten 80er Jahre Krimi-Revival-Stil, aber insgesamt gesehen hat die Show nicht viel Duchschlagskraft. Die Jungen schauen WB (Smallville) oder FOX (That 70’s show, Related by Family). Der 9 Uhr Slot dürfte an NBC gehen, dank „West Wing“ und der neuen Bill Pullman-geführten Miniserie „Revelations“ (im Januar). Die Combo „King of Queens“ und John Goodman’s „Center of the Universe“ (CBS) dürfte ideal für die Freunde der Sitcom sein. WB’s „The Mountain“ ist so seicht, dass es vermutlich tierisch erfolgreich wird (*seufz*).

Um 10 dann der Hit der Saison: Der Neue im Viertel (CSI:NY) gegen den Platzhirschen (Law & Order). Da ist nur eines sicher: Es wird Tote geben… 😉

Donnerstag: Wie angekündigt, hat WB auf eine Konfrontation zwischen „The Mountain“ und FOX‘ „The O.C.“ verzichtet und den Berg aus dem Weg geräumt (sorry). „The O.C.“ und „The Mountain“ stammen aus der Hand des gleichen Produzenten. „The O.C.“ wird auch donnerstags den Kampf um die zweite Reihe gegen die Drew Carey Standup Shows auf dem WB gewinnen. In der ersten Liga fighten „Extreme Makeover“ (ABC) , „Survivor“ (CBS) und „Joey“ (NBC) — mit einem dicken Startbonus für „Joey“, denn viele, die das „Friends“ Finale sahen, wollen sicherlich wissen, wie’s mit Joey weitergeht. Und die Pilot-Episode ist meines Erachtens ein gutes Stückchen über „Friends“-Niveau, so dass die Chancen für die Sitcom gut stehen. Dementsprechend muss man sich um „Will & Grace“ auch keine Sorgen machen.
21 Uhr: Nummer 1 klar CBS:CSI, dann the „The Apprentice 2“ (NBC). Die Teenage-Sex Dramedy „Life as We Know It“(ABC) wird es alles andere als leicht haben – ich tippe auf einen langsamen, schmerzhaften Tod der Serie Anfang 2005. Und ehrlichgesagt, ausgehend vom Pilot will ich auch gar nicht mehr sehen. Und damit hätten wir auch schon eine Überleitung zu „Tru Calling“ (FOX): „Buffy“-Autoren Urgestein Jane Espenson hat hier nächstes Jahr die Fäden in der Hand und alleine diese Tatsache macht die Show sehenswert. Ich bin auch gerne bereit, die grausame erste Hälfte der ersten Season mit dem Mantel des Vergessens zu bedecken, wenn die Show in der zweiten Staffel deutlich bessere Drehbücher erhält.
Um 22 Uhr dann „ER“ gegen „Without a Trace“ — die tun sich kaum gegenseitig weh.

Freitag: Um 20 Uhr treten „8 Simple Rules“ und der Neuling „Complete Savages“ (ABC) gegen die dritte Season von „What I Like About You“ und dem Neustart „Commando Nanny“ (WB) sowie die zweite Staffel des Vorjahreshits „Joan of Arcadia“ (CBS) an. „What I Like About You“ lief zuletzt schon nicht sonderlich gut und die Backstage-Reibereien am „Commando Nanny“ Set deuten auf einige kreative Differenzen zwischen Sender und Produzenten hin. Gegen „8 Simple Rules“ und dem wohl durchaus sehenswerten „Complete Savages“ dürfte es die WB-Sitcom Schiene dieses Jahr also recht schwer haben.

Für die Midseason hat FOX das neue FBI/Krimi/Teenage-Drama „The Insider“ (FOX) geplant. Klingt vom Konzept (Agentin in der High-School) gar nicht mal so schlecht, ich ahne aber übles bei der Umsetzung… Und „Enterprise“ um 8 auf UPN, naja, das wird wohl nicht gut enden, es sei denn Nielsen ermittelt zukünftig die TV-Quoten auch über die Downloads bei Kazaa und Bittorrent. Paramount wird sich wohl nur ungern von dem Star Trek Franchise verabschieden, also wird es interessant, zu sehen, wie sie mit der Show in 2005 verfahren.
Um 9 dann „Third Watch“ (NBC) gegen „JAG“ (CBS) sowie die weiteren ABC-Sitcoms „Hope & Faith“ und „Less Than Perfect“. Sicherlich ist es nicht verkehrt, dass ABC alle Sitcoms so hintereinander setzt, insbesondere das schwächelnde „Hope & Faith“ braucht stabile Lead-Ins.
Um 10 dann „Medical Investigation“ (NBC scheint nun doch wirklich bei diesem Titel zu bleiben) versus „Dr. Vegas“. Nachdem Rob Lowe letztes Jahr mit der komplexen, aber spannenden Serie „The Lyon’s Den“ als Co-Produzent und Hauptdarsteller gescheitert ist, hat er sich dieses Jahr ein Konzept aus dem komplett entgegengesetzten Spektrum ausgesucht. „Dr. Vegas“ ist eine dürftige Klischee-Ansammlung rund um einen engagierten Arzt in einem Casino in Las Vegas. Die Show versucht alleine von seinen erstklassigen Darstellern zu leben (Rob Lowe, „Sopranos“ Joe Pantoliano, Tom Sizemore, „Everwood“ Sarah Lancaster), aber das Drehbuch ist viel zu dürftig und wirklich nicht mehr als ein flauer Ritt auf der „Las Vegas“-Erfolgswelle. Dem kann „Medical Investigation“ immerhin einige spannende und kuriose Fälle entgegensetzen, aber dort fehlt wiederum solch ein exzellenter Cast wie bei „Dr. Vegas“. Ich würde fast auf ein Scheitern beider Shows tippen.

Samstag: Na, das überspringen wir mal. Da ist traditionell nix Serien-Relevantes im TV.

Sonntag: Und hier tritt FOX’s Chaos-Plan dann voll in Kraft. Die Sitcoms werden den ganzen Abend in den nächsten 52 Wochen so durcheinandergeschüttelt, dass einem schwindlig wird. Nur die „Simpsons“ sind da wohl ein Hit-Garant. „Charmed“ dagegen (und gegen „Cold Case“) zu setzen ist vielleicht nicht die beste Idee des WB. Obwohl (oder gerade weil) seit Monaten über die mögliche letzte Season der drei Hexen spekuliert wird, scheint das WB doch einiges in Sachen Promotion für die Show zu tun und vieles deutet wieder mal auf ein frühes Renewal der Show für 2005/06 hin. Daumen drücke ich auch „Arrested Development“ (FOX) auf diesem Sendeplatz.

Um 21 Uhr packen die Networks dann ihr echtes „Sonntagsprogramm“ aus. ABC schickt die „Desperate Housewives“ ins Rennen — im Vorfeld hochgelobt, aber einige Stimmen bezweifeln auch einen möglichen großen Erfolg beim breiten Publikum. „Law & Order: Criminal Intent“ ist auf dem Sendeplatz eine feste Größe und wird sicherlich auch dieses Jahr ein Stammpublikum anziehen. „Jack & Bobby“ (WB) gebe ich ehrlich gesagt auf diesem Sendeplatz und auf diesem Sender keine großen Überlebenschance. Da passt das Lead-In („Charmed“) gar nicht. Vielleicht hätte man es lieber mit „Everwood“ paaren sollen. Aber wenn „The Mountain“ und „Jack & Bobby“ dieses Jahr beim WB scheitern, ist dort wirklich Panik angesagt. Aber man hat ja noch ein paar Mideason-Pilots in der Schublade und ich rechne fest damit, dass das WB einiges tun wird, um J&B möglichst lange stabil zu halten — ein „Tarzan“-Debakel dürfte es auch sicherlich nicht werden. Auf Seiten ABCs ist der Schachzug zur kontinuierlichen Ausstrahlung von „Alias“ ohne Wiederholungen ab Januar sicherlich ein lobenswerter Ansatz. Dennoch lässt sich das Gefühl, dass ABC mit „Alias“ nicht mehr sonderlich zufrieden ist, nicht von der Hand weisen.
Um 10 Uhr darf man dann abwarten, wie sich „Boston Legal“ schlägt. Ich würde fast mal darauf tippen, dass es die Show schafft – die Konkurrenz ist mit „Crossing Jordan“ zumindest mal recht überschaubar.

Geht das auch kürzer?

Zusammenfassend bin ich überrascht von der Qualität der neuen Produktionen bei ABC. „Lost“ und „Desperate Housewives“ sind richtig gute Serien und sehenswert. Diese Serien haben es verdient, mindestens eine ganze Season zu laufen. Hoffentlich hat ABC auch die nötige Ausdauer, um eventuelle schwache Quoten zu Beginn auszusitzen.

Sehr enttäuschend ist das WB-Programm. Mühsam hält man an den Oldtimern fest und versucht verzweifelt, „The O.C.“ zu kopieren („The Mountain“) anstatt endlich wieder den Mut für etwas originelles zu haben und selbst neue Trends zu setzen. „Jack & Bobby“ ist meiner Meinung nach DOA. Auf der anderen Seite hat „Summerland“ gezeigt, dass meine Meinung mit dem Geschmack der Masse (sprich Quotenvieh) längst nichts mehr zu tun hat ;-).

FOX praktiziert eine neue Technik: Sie produzieren einfach soviel neue Shows, dass zwangsweise irgendwas gutes dabei sein muss. Und es funktioniert! Vergessen wir ganz schnell „Quintuplets“ und das mittlerweile abgesetzte „The Jury“, aber loben wir „House“ und „Related by Family“.

NBC hängt sich ganz an „Joey“ auf und hofft auf eine Fortsetzung des Comedy-Erfolgs und die bestehenden Drama- (Krimi-)Serien. Die neuen Produktionen LAX, „Hawaii“ und „Medical Investigation“ sind jedoch bestenfalls kreatives Mittelfeld. Einzig die Endzeit-Miniseries „Revelations“ mit Bill Pullman sowie „Father of the Pride“ in einigen lichten Momenten ragen etwas aus diesem Einerlei heraus.

CBS: Mutige Taktik: Die produzieren einfach gar nix vernüftiges neues und vertrauen auf das Bewährte. Naja, „Clubhouse“ ist durchaus ein netter Dramaansatz, aber nicht richtig zuende gedacht.

Also, auf welche neue Produktionen sollte man achten? „Lost“ und „Desperate Housewives“. Vielleicht auch ein, zwei Folgen „Father of the Pride“ – einfach nur, um die Qualität der Animation zu loben. Sowas ausgefallenes, mutiges wie „Wonderfalls“ sehe ich dieses Jahr leider nicht. Im Sitcom-Bereich sind „Complete Savages“ sowie „Center of the Universe“ erwähnenswert, aber keine Neuerfindung des Genres. Teen-Fans sollten wohl auch mal in „Veronica Mars“ reinschnuppern.

Freaks and Geeks Soundtrack und Bücher

Freitag, 27. August, 2004

Judd Apatow und Paul Feig, die beiden Produzenten der kurzlebigen Dramaserie „Freaks and Geeks“, lassen nicht locker. Nach der eindrucksvollen DVD-Release ihrer Serie vor einigen Monaten legen die beiden nun erneut nach. Wie sie in einer Rundmail ankündigten, erscheint am 14. September in den USA der Soundtrack zur Serie, mit Songs von Joan Jett, The Who, Styx, Rush, XTC sowie der Score von Mike Andrews und Performances von den Seriendarstellern.

Ausserdem werden ab November alle Shooting-Scripts der Serie in ungekürzter Fassung als Paperbacks erhältlich sein. Jeweils Scripte von 9 Episoden finden sich in einem Paperback, das etwa 19,99 US-Dollar kosten wird und bereits bei amazon.com bestellt werden kann. Dazu gibt es noch Einleitungen und Anmerkungen von den Autoren und Produzenten sowie weitere „surprises“.

Gute Aussichten bestünden laut Paul Feig auch für ein DVD-Release der Comedy-Serie „Undeclared“ im Laufe des Jahres 2005.

10 Jahre "My So-Called Life"

Mittwoch, 25. August, 2004

Auf den Tag genau vor zehn Jahren startete ABC ungewöhnlich früh mit den Serienneustarts der Season 1994/95 – schon am 25. August 1994 wurde um 20 Uhr das seinerzeit von Kritikern hochgepriesene Drama „My So-Called Life“ zum ersten Mal ausgestrahlt. Die Serie hatte bereits seit März 1993 in den Schubladen von ABC gelegen, jedoch erst zur Herbst Season 1994 wurde endlich ein Sendeplatz frei – ein ziemlich schlechter allerdings, 20 Uhr ist in den USA eher die PrimeTime für das Comedy-Programm. So lief die von Kritikern im Vorfeld hochgepriesene Serie um die „Teenage Angst“ der 15jährigen Angela Chase parallel zu der Hit-Sitcom „Mad about you“ und der neuen, zunächst wenig erfolgversprechenden Sitcom „Friends“.

„My So-Called Life“ (MSCL) blieb auch in den folgenden Monaten weiterhin ein Liebling der Kritiker. Doch der große Zuschauererfolg blieb aus. Die Quoten waren zwar für heutige Verhältnisse sehr gut, doch 1994 gab es noch andere Maßstäbe. ABC war Marktführer, von WB oder UPN war noch nichts zu sehen, das junge Network FOX stand noch auf wackeligen Füßen und bereitete gerade den Start eines eigenen Teenage-Dramas namens „Party of Five“ vor. ABC jedoch wusste mit „My So-Called Life“ nichts anzufangen. Man sah zwar die hohe Qualität der Produktion, doch welche Zuschauergruppe sollte diese Serie denn ansprechen? Etwa Teenager? Die zählten 1994 noch rein gar nichts. Die wichtige Zielgruppe waren die 25 bis 50jährigen, seinerzeit glaubte man nicht, dass Teenager ein profitabler und bewerbenswerter Teil der Zuschauer seien. Wie gesagt, das war bevor theWB ein ernstzunehmender Konkurrent wurde.

So zögerte ABC mehrmals, die ursprüngliche Order von 10 Episoden zu erhöhen. Schließlich bestellte man 6 weitere, dann noch mal 3. Im Dezember 1994 kam dann die Gewißheit: Nach 19 Episoden, im Januar 1995, wird „My So-Called Life“ eingestellt. Was darauf folgte, war für damalige Verhältnisse mehr als ungewöhnlich: Hunderttausende von Fans organisierten über das noch sehr junge Medium „Internet“ Aktionen, um ihre Show zu retten. Eigens eine Organisation namens „Operation Life Support“ (OLS) wurde gegründet, die viele tausend Dollar in Spenden einnahm und damit Anzeigen in „Variety“ und anderen Entertainment-Blättern finanzierte. Die AOL-Seiten von ABC wurden geradezu überrannt von MSCL-Fans – lange bevor ABC eigene Webseiten oder E-Mail Adressen hatte. Was heutzutage bei der Absetzung fast jeder Show gang und gäbe ist — die obligatorische Webpetition mit organisierten Postkarten-Einschick-Aktionen und „Save Our Show“ Websites — all das pionierten damals die Fans von „My So-Called Life“. Werbekunden von ABC wurden angeschrieben, Merchandise Artikel produziert und vieles mehr. Als dann MTV im April 1995 die 19 Folgen in einem bis dahin noch nicht dagewesenen Abkommen von ABC übernahm und in endlosen Marathons bis weit in 1996 hinein wiederholte, wuchs die Gruppe der MSCL Fans von Woche zu Woche.

Doch all das nützte nichts. Im Mai 1995 gab ABC auf der alljährlichen Programmpressekonferenz bekannt, dass MSCL im Herbst 1995 nicht auf den Bildschirm zurückkommen würde. Stattdessen wurde eine Serie namens „The Marshall“ angekündigt, die , wie sich Monate später herausstellte, noch schneller abgesetzt wurde als MSCL. Neben dem allgemeinen Widerstand von ABC hatte auch Claire Danes‘ Manager durchklingen lassen, dass Claire wohl auch lieber Filme drehen würde als eine komplette zweite Staffel von „My So-Called Life“ zu drehen.

So blieb es dann bei diesen einzigartigen 19 Episoden. Bis heute versucht jede Teenage-Serie, sich mit „My So-Called Life“ zu vergleichen oder sich zumindest von der Show zu inspirieren zu lassen. „Dawson’s Creek“ war der Teenage-Drama Erfolg, der mithalf, das WB großzumachen und den Programmverantwortlichen die Augen für die Zielgruppe unter 25 öffnete. „Roswell“ war das „X-Files“ meets „MSCL“ Crossover, „Popular“ nahm einige Anleihen an manchen MSCL-Konzepten. Auch die Autoren vieler anderer Serien wie Buffy, Gilmore Girls, Freaks and Geeks oder Dead Like Me nennen auch heute noch „My So-Called Life“ als eine große Inspiration und eine der Meilensteine der TV-Dramen in den 90er Jahren.

Wer will da widersprechen…

Und was machen sie heute? Die Autoren und Produzenten von MSCL („Bedford Falls“) machten weitere gute Serien („Relativity“, „Once and Again“) und Spielfilme („Shakespeare in Love“, „Traffic“, „The Last Samurai“) .

Für Claire Danes („Angela“) und Jared Leto („Jordan“) war MSCL das große Sprungbrett für eine Kinokarriere. Die zu MSCL-Zeit gerade mal 14jährige Claire wurde nach ihrer Performance in MSCL von großen Regisseuren umworben. Claire stand seitdem unter anderem in „Romeo & Juliet“ und „Terminator 3“ vor der Kamera, im Herbst kommen ihre neuen Filme „Stage Beauty“ und „Shopgirl“ in die US-Kinos. Jared ist in dem Mammut-Spektakel „Alexander“ zu sehen und tourt erfolgreich mit seiner Band „30 seconds to Mars“. Um die anderen Darsteller wurde es recht ruhig, sie alle sind noch im TV-, Film- und Theatergeschäft, aber meist ohne großen Blockbustererfolg.

Ted Herbert, der damalige ABC-Programmchef, musste seinen Job einige Zeit später aufgeben und bis heute bezeichnet er die Absetzung von „My So-Called Life“ als den größten Fehler seiner beruflichen Laufbahn. Als ständige „Ermahnung“ an diesen Fehler hat er Angela’s gefälschten Führerschein in seinem Büro an der Wand hängen.

In Deutschland lief „My So-Called Life“ unter dem Titel „Willkommen im Leben“ seit 1996 viermal auf RTL2. Region 0 DVDs sind nur in den USA und Canada erhältlich, jedoch nur noch in begrenzten Stückzahlen.

"Joan of Arcadia" ab Oktober bei ProSieben

Freitag, 20. August, 2004

Auch für die „Himmlische Joan“ (grausamer deutscher Titel) steht der Sendetermin fest: Ab 2.Oktober zeigt ProSieben jeden Samstag um 15 Uhr die CBS-Erfolgsserie rund um die 16jährige Joan, deren Teenager-Leben kräftig durcheinander gewirbelt wird, als plötzlich Gott in verschiedenen Formen mit ihr Kontakt aufnimmt und ihr kleine Aufträge gibt. In den USA startet im nächsten Monat bereits die zweite Staffel. Ganz so toll ist der Sendetermin ja nicht – Samstag Nachmittag hatte ich zwar erwartet, aber eher 16 oder 17 Uhr – PrimeTime tauglich ist die Serie wohl in Deutschland nicht.

Mehr Infos gibts auf den Presseseiten von ProSieben unter „Pressenews“.

Dort finden sich auch weitere Infos bspw. zum Start der 15. Simpsons Staffel und der fünften „Malcom in the Middle“ Staffel ab 25. September 2004 samstags um 17 / 17:30.

Ausserdem (wenn ich eh schon dabei bin):
– die einzige Staffel (22 Episoden) der 2001’er WB-Sitcom „Raising Dad“ ab 28. August 2004 samstags um 10.00
– die siebte (letzte) Staffel von „Sabrina“ ab 5. September 2004 sonntags um 11.30 Uhr
– 15 Episoden von „8 Simple Rules“ ab 5. September 2004 sonntags um 12.00 Uhr
– die sechste Staffel von „Will and Grace“ ab 5. September 2004 sonntags um 13.00 Uhr
– die letzten 12 Folgen von „Sex and the city“ ab 21. September 2004 dienstags um 21.15 Uhr
– 15 Folgen der zweiten Staffel von „Scrubs“ ab 21. September 2004 dienstags um 21.50 Uhr

"Desperate Housewives" und "Lost" ab Oktober auf Premiere

Freitag, 20. August, 2004

Das ist mal ein Überraschungs-Coup: Wie Premiere per Pressemitteilung heute bekanntgab, strahlt der deutsche Pay-TV Sender ab Anfang Oktober die nigelnagelneuen ABC-Serien „Desperate Housewives“ und „Lost“ direkt nach ihrer Premiere in den Staaten aus.

Am 6. Oktober um 19.15 Uhr startet das Abenteuer-Drama „Lost“, am 14. Oktober die Tragikomödie „Desperate Housewives“. Premiere zeigt die beiden Serien in der englischen Originalversion exklusiv im deutschen Abo-TV. Die beiden Top-Serien von Buena Vista International Television starten in den USA auf ABC Ende September und Anfang Oktober.
Premiere zeigt zunächst alle 13 Episoden der jeweils ersten Staffel.

Darauf haben viele Premiere-Abonnenten seit Jahren gewartet – dies sind die richtigen Schritte, um den „Marktwert“ des Premiere-Programms auch abseits von Filmen und Sport zu erhöhen. Seit der Pleite der Kirch-Gruppe (und auch schon davor) genossen Serienfans bei Premiere nicht gerade oberste Priorität. Erst allmählich, durch die Ausstrahlung diverser HBO-Produktionen im Zweikanalton machte der PayTV Kanal zumindest etwas Boden gut. Hoffentlich folgen auf „Lost“ und „Housewives“ demnächst noch weitere Serien.

Sneak Preview: Clubhouse (September 2004, CBS)

Donnerstag, 19. August, 2004

„Superman“ Dean Cain und „Zurück in die Zukunft“ Christopher Lloyd sind die Co-Stars in diesem neuen CBS-Drama aus der Feder der Newcomer Daniel Cerone undMatt McGough. Sind die Autoren eher unbekannt, so machen das die Produzenten mit ihrer Popularität wett: Mel Gibson und Aaron Spelling sowie Ken Topolsky („The Wonder Years“, „Party of Five“).

Clubhose Copyright CBSWorum geht’s? Im Mittelpunkt steht der 16jährige Pete Young, dessen größte Leidenschaft der Baseball-Sport ist. Eigentlich ist er eher ein schüchterner, strebsamer Schüler, aber als er eines Tages die Gelegenheit wahrnimmt, Balljunge bei dem renommierten Team der New York Empires zu werden, ändert sich sein Leben radikal. Zunächst versucht er, seine neue Beschäftigung vor Mutter und Schule zu verbergen und irgendwie mit seinem Stundenplan in Einklang zu bringen, doch er scheitert kläglich. Dazu ist sein neuer Job alles andere als idyllisch und er muss schnell erkennen, dass es im Sport schon lange nicht mehr nur um die Ehre geht – Geld, Drogen und Kriminalität spielen auch hier eine Rolle.

Wie isses? Für einen „Movie of the week“ wäre es sehr gut. Die Pilotepisode kommt einem eigentlich gar nicht wie eine Episode vor, sondern eher wie ein abgeschlossener Spielfilm. Wenn man hie und da noch etwas Story ergänzt, könnte das sogar locker ein netter Kinofilm für Teenager à la „Princess Diaries“ werden. Aber wie zum Teufel soll daraus eine Serie entstehen? Ich muss zugeben, ich habe keine Ahnung, wie man mit diesem „Junge hat Traumjob bei Baseball Verein“ Konzept 22 Episoden vernünftig füllen will. Der Pilot ist ohne Zweifel sauber produziert, einzig Dean Cain scheint mir etwas fehl am Platz und mit dieser simplen Rolle eines Baseball-Helden bereits an der Grenze seiner schauspielerischen Fähigkeiten. Ansonsten neigt die Show — wie zu erwarten — zu den genretypischen triefenden „Baseball ist ja so schön und so magisch“-Momenten. Im übrigen ist aber von dem Spelling-Einfluss auf die Story noch wenig zu spüren – ich fürchte aber, dass eben aus dieser klischeetriefenden Spelling-Fraktion die Storylines für die restliche Season kommen. Achja, natürlich gibt es noch das obligatorische Love Interest für den jungen Pete, damit auch die Teens einschalten.

Wie schon gestern bei FOX‘ „House“ ist es schwer, eine Prognose über den Erfolg der Serie zu machen. Beide haben den gleichen Sendeplatz, dienstags um 21 Uhr. Lead-In für „Clubhouse“ ist „NCIS“. Wenn die Show die Dynamik des Piloten über 22 Episoden halten kann, dann dürfte es auch quotenmäßig für eine zweite Staffel reichen. Irgendwie habe ich aber so meine Zweifel…

Diskutiert im Forum über „Clubhouse“

Caryn Mandabach verlässt Carsey-Werner-Mandabach

Donnerstag, 19. August, 2004

Nur kurze Zeit nach der Ankündigung, dass die unabhängige Produktionsfirma Carsey-Werner-Mandabach auch weiterhin unabhängig bleiben wolle, erfolgte heute die überraschende Bekanntmachung, dass die langjährige Partnerin Caryn Mandabach das Unternehmen verlassen werde, um eine eigene Produktionsgesellschaft zu gründen. Marcy Carsey und Tom Werner hatten Mandabach im Jahre 2001 zur Partnerin gemacht – ab sofort firmiert das Unternehmen somit wieder unter dem ursprünglichen Namen „Carsey-Werner“.

Mandabach will auch weiterhin Comedies produzieren. Über die Gründe ihres Abgangs wurde nichts bekannt, es sei jedoch schon länger geplant gewesen und sie wolle sich lieber nun auf eigene Projekte konzentrieren.

Tru Calling I, 24 III, Buffy VII DVDs

Donnerstag, 19. August, 2004

Damn, diese Nachricht hätte ruhig gestern kommen können, dann hätte ich es noch in mein „Gilmore Girls DVD“ Posting reingepackt. So muss ich „Tru Calling“ also ein eigenes Topic widmen. Oder mal sehen, vielleicht finde ich ja noch ein paar Infos zu anderen Serienreleases 😉

Eigentlich schon seltsam, dass ich es für erwähnenswert halte, dass tvshowsondvd.com die Details zur Release der ersten Staffel veröffentlicht hat (in den USA ab 30. November erhältlich). Die Serie ist irgendwie wie ein Verkehrsunfall — irgendwas zwingt einen dazu, dann doch auf die Bremse zu treten und hinzuschauen 🙂 Erinnert mich an „Smallville“, nur dass letzteres noch soapiger ist. Tru Calling ist einfach nur schlecht geschrieben. Aber nachdem Ex-Buffy/Angel und Ex-Gilmore Girls Autorin Jane Espenson nun zum Autoren-Team gehört, traue ich dieser Show alles zu. Und in einem Interview hat sie auch schon entsprechende Anmerkungen gemacht, dass die „erste Staffel einige Schwächen“ gehabt hätte und dass Staffel zwei sich mehr auf „den Arc und weniger auf das Adventure of the week“ konzentrieren würde. Schön, wenn sie jetzt noch irgendwie Vampire reinschreiben, bekommen wir doch noch unsere Faith-Spin Off durch die Hintertür 😉

Immerhin hat das „Tru Calling“ Set einige Audiokommentare – was dem „Gilmore Girls“ Sets zu meiner größten Frustration leider fehlt.

Der dritte Tag von „24“ kommt ab 7. Dezember in die US-Regale und die letzte Staffel von „Buffy“ kann ab 16.November auch als Region1 Version erworben werden.

Sneak Preview: House (November 2004, FOX)

Mittwoch, 18. August, 2004

Titel von Serien sind ja wirklich so ’ne Sache für sich. Während NBC beispielsweise für die eigene neue Arztserie den nüchternen und sperrigen Titel „Medical Investigation“ favorisiert und zumindest bis heute noch eisern daran festhält, betitelt FOX sein neues Weißkittel-Projekt simpel und knapp einfach „House“. Und nein, was das Team rund um „Family Law“ und „Due South“ Alumni David Shore da produziert hat, ist definitiv keine Heimwerker-Soap.

House Copyright FOXWorum geht’s? Es geht um Dr. House (Hugh Laurie) — jepp, genau, man gebe dem Hauptdarsteller einen mehrdeutigen Namen, damit der Titel der Show auch gleich Rätsel aufgibt. Er ist ein kauziger, menschenhassender Einzelgänger – aber ein brillianter Arzt. Er löst die schwierigsten Krankheitsfälle — aber ohne seine Patienten auch nur eines Blickes zu würdigen, denn das verfälsche nur die möglichen Befunde. Ohnehin vertraut er blind auf die moderne Medizintechnik und sein Fachwissen – der menschliche Körper ist eine Maschine, die nach bestimmten Gesetzen funktioniert. Doch damit eckt der Arzt zunehmend bei seinen Vorgesetzten an. Weil er kaum noch anwesend ist, beginnt seine Chefin Dr. Cuddy ihn trotz seines Renommés langsam unter Druck zu setzen und streicht ihm zahlreiche Freiheiten. Dr. House ist folglich gezwungen, sich um mehrere Fälle zu kümmern — und auch intensiver. Zur Hand gehen ihm ein junges und von Dr. House persönlich sorgsam ausgewähltes Team von Assistenzärzten – die nicht unbedingt nur durch Fachkompetenz überzeugen. Einige waren als Jugendliche kriminell, andere wurden laut Dr. House eher wegen des Aussehens denn wegen der fachlichen Kompetenz für den Job ausgewählt.

Wie isses? Emergency Room meets CSI. Sonst nix. Wer beide Serien schaut und zufrieden ist, der braucht „House“ definitiv nicht mehr. Im typischen FOX-Stil hat man noch möglichst viele unkonventionelle Chrakterzüge eingebaut, aber irgendwie reisst es einen dennoch nicht vom Hocker. Alles schon dagewesen – und vor allem CSI macht es deutlich spannender, verwickelter — einfach besser. Ich rechne nicht damit, dass „House“ ein großer Hit wird. Es kommt darauf an, welche Quoten-Schmerzgrenze FOX dienstags um 21 Uhr hat. Allerdings ist das Konkurrenzprogramm um diese Zeit eher schwach („Father of the Pride“, „Clubhouse“ als Neulinge sowie „Scrubs“ und „According to Jim“) und das „Billionaire“ Lead-In könnte der Show genügend „Schwung“ geben. Und wenn die Show es bis 2005 in die „American Idol“ Zeit schafft, dann schafft sie wohl auch den Rest der Season.

Diskutiert im Forum über „House“

David Boreanaz: Lieber ein "Angel" Spielfilm als ein TV Movie

Mittwoch, 18. August, 2004

In einem Interview mit TV Guide hat David Boreanaz („Angel“) klargestellt, dass er keineswegs gegen einen „Angel“ Film sei, wie vor einigen Wochen auf der TCA Tour verlautete. Allerdings sei er kein großer Freund der „TV Movie“ Idee, ein „richtiger“ Spielfilm für die große Leinwand müsste es schon sein.

„I know they wanted to do, like, six films,“ Boreanaz says, „It’s not that I’m against it; it just needs to be a bigger challenge. When you do something for five seasons, you want to continue to challenge yourself… go to another level with it rather than just doing the same thing you’ve been doing.“

Hm, der Herr Boreanaz ist sich jetzt also zu fein für einen „simplen“ TV Movie of the Week. Da hat er mal eine Hauptrolle in einem Spielfilm („Mr. Fix It“) und schon will er mit TV nichts mehr zu tun haben. Nun denn, warten wir mal ab, ob auch Joss Whedon (und die diversen Produktionsgesellschaften) nach seinem erneuten Ausflug in die Welt der großen Leinwand („Serenity“) begeisterungsfähig für einen „Angel“ Spielfilm sind.

 

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