Archiv vom Februar 2005


dvdsoon jetzt 20% Rabatt

Freitag, 11. Februar, 2005

Gnaargh, dieser Laden treibt mich noch in den Wahnsinn (und in den Ruin als nette Begleiterscheinung). Für Inhaber der „Icard“ gibt’s von heute bis 20.Februar 20% Valentine-Rabatt (statt 14%). Also wieder alles canceln und neubestellen … *seufz*

Arrested Development: FOX will Season kürzen – Update 2

Mittwoch, 9. Februar, 2005

Die Wolken am „Arrested Development“-Himmel werden dunkler. Wie der Hollywood Reporter berichtet, soll die aktuelle zweite Staffel kürzer ausfallen als ursprünglich geplant. Ab ersten Mai soll demnach die Zeichentrickserie „American Dad“ (übrigens gar nicht mal so schlecht — etwas übertrieben, aber teilweise herrlich auf den Punkt getroffen) den Slot von „Arrested Development“ nach den Simpsons erhalten.

Die genauen Details (wieviele Episoden) sind noch nicht bekannt, aber für eine mögliche dritte Staffel sind das keine guten Nachrichten.

Update: Der Futoncritic meldet, dass die Season von 22 auf 18 Episoden gekürzt wird. Im Durchschnitt habe die Show dieses Jahr bisher 6,06 Millionen Zuschauer erreicht, im letzten Jahr waren es nach 10 Episoden noch knapp 7 Prozent mehr. Äußerungen von FOX zur weiteren Zukunft der Show gibt es noch nicht.

Update 2: Wie redlock in den Kommentaren zu diesem Beitrag schon schrieb, dementiert FOX, dass die Serie gekürzt und/oder abgesetzt sei. Via defamer.com:

Subject: RE: Arrested Development
From: “Gail Berman”
Date: Thu, February 10, 2005 2:30 pm

Dear Arrested Development Fans:
Thank you for your e-mail and your passionate support of Arrested Development. While the show has finished production for its second season, contrary to the rumors you may have heard or read on the internet, it is NOT cancelled.

Das würde aber bedeuten, dass die Produktion erst in der letzten Woche (geplant oder ungeplant) beendet wurde, denn Zach Braff schrieb ja in seinem Blog, dass er noch für einen Gastauftritt an das Set fahren würde. David Cross meinte bei seinem „Jimmy Kimmel live“ Auftritt, dass er bisher nur aus dem Internet erfahren hätte, dass die Produktion der Show eingestellt worden sei. Der Status dürfte also sein: Produktion für diese Season eingestellt, aber noch nicht abgesetzt.

Das "Outing" von Marcia Cross, das keines war

Mittwoch, 9. Februar, 2005

Normalerweise halte ich mich von dem ganzen „Wer-tuts-mit-wem“ Showbiz Buzz ja etwas fern, aber das hier ist einfach zu tragisch-komisch, um darüber hinwegzugehen: Afterellen.com zeigt detailliert auf, wie das Gerücht um Marcia Cross‘ („Desperate Housewives“) vermeintlich bevorstehendes Outing in die Welt kam: In einem Forum postete jemand eine Andeutung, die prompt weitergesponnen wurde und innerhalb eines Wochenendes so in Fahrt kam, dass selbst angeblich seriöse Medien auf den Zug aufsprangen und explizit Marcia Cross in ihren Berichten nannten.

Cross‘ PR-Beraterin Heidi Slan hat sich aber auch reichlich Zeit gelassen, um ein Dementi („…completely untrue“ but „very supportive of the gay and lesbian community…“) zu publizieren — hey, there’s no such thing as bad PR.

Jack & Bobby: "West Wing" für die WB-Zielgruppe?

Mittwoch, 9. Februar, 2005

Ken Parish Perkins vom Fort Worth Star Telegram hat ein Interview mit u.a. Christine Lahti veröffentlicht – und nutzt die Gelegenheit, um die Serie über den grünen Klee zu loben. Was ich auch nicht wusste: Lahti ist die Ehefrau von „Jack & Bobby“ Produzent Thomas Schlamme („West Wing“, „Sports Night“).

„It’s frustrating,“ admits WB Chairman Garth Ancier, who, when given the choice on Sundays, found himself clicking on Desperate Housewives, too.

„We’d love to see it succeed, which is why we gave it a full season and moved it. But competition is everywhere. We also know it’s one of those shows that needs time.

„We’re patient, though,“ he says. „We’ll wait.“

„This is really about not just Jack and Bobby but, from my point of view, this family,“ Lahti says. „This single mother raising two boys, one of whom becomes president. But I guess if it was called Grace, Jack & Bobby, it wouldn’t be such a catchy title.“

But Lahti knows the main goal is getting more people to watch the show.

„The list of really good shows that never found an audience is long,“ she says. „It’s a tough decision [for the WB]. I wouldn’t want to be in their shoes to make it.“

Hm, vielleicht sollte ich der Show doch noch mal ’ne Chance geben. Die Pilot-Episode fand ich ja sehr schwach.

"In the Game" zum zweiten Mal eingestellt

Mittwoch, 9. Februar, 2005

Das schaffen nicht viele Serien: Das neue Jennifer Love Hewitt Projekt „In the Game“ wurde schon zum zweiten Mal gestoppt — und das obwohl nicht mal eine einzige Episode zur Ausstrahlung kam. Eigentlich hatte ABC eine Pilotepisode der Serie um eine junge Sportmoderatorin schon im letzten Sommer in Auftrag gegeben, dann das Projekt aber eingestellt. Dann wurde Anfang 2005 ein neuer Pilotfilm (mit Ed O’Neill und Sara Gilbert, die kurzfristig Alyson Hannigan ersetzte) gedreht und die Show erhielt sogar eine 6-Episoden-Order. Doch offensichtlich war man auch mit dem neuen Piloten bei ABC nicht einverstanden und nun ist „In the Game“ endgültig begraben.

SAG Awards: Doppelerfolg für die "Housewives"

Sonntag, 6. Februar, 2005

Bei der alljährlichen Preisverleihung der Screen Actors Guild konnten die „Desperate Housewives“ zum wiederholten Mal in diesem Jahr die Konkurrenz ausstechen. Posthum wurde Jerry Orbach für seine Rolle in „Law & Order“ als bester männlicher Darsteller in einer Dramaserie ausgezeichnet.

Television:
Actor in a drama series: Jerry Orbach, „Law & Order.“
Actress in a drama series: Jennifer Garner, „Alias.“
Actor in a comedy series: Tony Shalhoub, „Monk.“
Actress in a comedy series: Teri Hatcher, „Desperate Housewives.“
Drama series cast: „CSI: Crime Scene Investigation.“
Comedy series cast: „Desperate Housewives.“

Movies:
Actor: Jamie Foxx, „Ray.“
Actress: Hilary Swank, „Million Dollar Baby.“
Supporting actor: Morgan Freeman, „Million Dollar Baby.“
Supporting actress: Cate Blanchett, „The Aviator.“
Cast: „Sideways.“

Tru Calling: Season 2 in Neuseeland

Sonntag, 6. Februar, 2005

Nachdem FOX die Serie im letzten Monat offiziell abgesetzt hat, findet die Premiere der zweiten Staffel nun auf der anderen Seite des Planeten statt: Der neuseeländische Sender TV3 zeigt seit vierten Februar jeden Freitag eine Folge der sechs Episoden umfassenden zweiten Staffel. Und prompt fand Episode 2×01 „Perfect Storm“ mittlerweile auch schon ihren Weg ins Netz…

Garden State

Freitag, 4. Februar, 2005

Garden StateWer hatte in jungen Jahren nicht schon mal eine Idee für einen eigenen Spielfilm — vielleicht sogar schon mal ein rohes Drehbuch zu Papier gebracht, im Geiste Hauptdarsteller selektiert und den passenden Soundtrack dazu ausgesucht? In der Regel verstauben solche Phantasien aber in der Schublade mit der Aufschrift „Jugendträume“. Nicht so im Falle von Zach Braff (Jahrgang 1975). Er studierte Film an der Northwestern University, wirkte in einigen Spielfilmen in Nebenrollen mit und ergatterte schliesslich die Hauptrolle in der NBC Sitcom „Scrubs“, die sein Leben nachhaltig veränderte. Und auch er hatte bereits im College eben diese eine Idee zu einem Spielfilm, samt eines Erstentwurfs eines Drehbuchs, eine Liste von gewünschten Darstellern und eine genaue Vorstellung für einen Soundtrack.

„Large’s Ark“ sollte der Film heissen, rund um die Erlebnisse eines Mittzwanzigers, der nach langer Zeit wieder in sein Heimatdorf zurückkehrt und dort seine große Liebe findet. Und weil Zach unbedingt „seinen“ Film machen wollte, bemühte er sich jahrelang um die Finanzierung dieses Projektes, bei dem er nicht nur Regie führen, das Drehbuch schreiben, sondern auch die Hauptrolle spielen wollte. Logischerweise interessierte sich kein einziges Studio für dieses Drehbuch („Everyone said no. Everyone with a date book and a phone in Los Angeles said no.“) und dass sich sein Traum, Natalie Portman für die weibliche Hauptrolle zu gewinnen, erfüllen würde, glaubte selbst Zach nicht.

Doch dann wurde Ex-Seinfeld Produzent Gary Gilbert auf das Script aufmerksam und er finanzierte das Filmprojekt im Frühjahr 2003 mit 2,5 Millionen US-Dollar. Natalie Portman wurde angefragt … und sagte zu. Gedreht wurde in nur 24 Tagen gleich nach Drehschluß der zweiten „Scrubs“-Staffel. Über den Sommer 2003 wurde der Film geschnitten und hatte seinen großen Auftritt beim Sundance Film Festival, wo FOX Searchlight den Film für 5 Millionen US-Dollar kaufte. Dann begeisterte der Film Kritiker und Zuschauer und spielte über 27 Millionen US-Dollar ein. Seit Ende Dezember 2004 ist der Film nun in Nordamerika zusammen mit einem reichhaltigen Bouquet an Extras auf DVD erhältlich. In Deutschland hat er bis dato noch nicht mal einen Kinostarttermin (Buena Vista Intl.).

Garden State„Garden State“ ist kein perfekter Film. Aber er ist verflucht nahe dran. Er erzählt in wunderbaren Bildern die kleine, aber feine Geschichte von Andrew Largeman (Zach Braff), der nach neun Jahren wieder in seine Heimatstadt in New Jersey zurückkehrt, weil seine Mutter gestorben ist. Andrew ist Mitte Zwanzig, hat eine erfolgreiche Filmstar-Karriere in Los Angeles und betäubt seine Gefühle seit Jahrzehnten mit einem bunten Portfolio aus Beruhigungsmitteln. Die Rückkehr in seine Geburtsstadt zwingt ihn dazu, sich mit seiner Vergangenheit auseinanderzusetzen. Er trifft alte Schulfreunde wieder (u.a. Peter Sarsgaard als Mark), muss sich alten Konflikten mit seinem Vater (eiskalt: Ian Holm) stellen und lernt schließlich Samantha (Natalie Portman) kennen. Samantha ist der Katalysator für Andrews „Re-Integration“ in das Leben. Sie ist ein unbefangenes, lebensbejahendes Energiebündel und eigentlich das genaue Gegenteil des abgestumpften Andrew. Dennoch ist sie die Portion Frische, die Andrew braucht, um Schicht für Schicht seine Hollywood-bewährte Hülle abzustossen und so langsam wieder zu lernen, sich seinen Gefühlen zu stellen, anstatt sie mit Medikamenten zu unterdrücken.

Der Film erzählt in knapp 100 Minuten diese Reise von Andrew Largeman auf der Suche nach seinem wahren Ich und den kleinen Abenteuern, die er dabei erlebt. „Garden State“ könnte der definierende „Kult“-Film dieser Generation der aktuellen Mittzwanziger werden. Viele Kritiker nennen ihn das legitime Gegenwarts-Pendant zu Filmen wie „The Graduate“ und „Reality Bites“. Es wimmelt von potentiellen „Klassiker-Szenen“, sei es wenn Samantha ihren „unique moment“ kreiert, wenn die Freunde in einem Pool schwimmen gehen, seltsame Freizeitbeschäftigungen mit brennenden Pfeilen unternehmen oder sich in einer markanten Szene den Frust aus der Seele schreien.

Garden StateDoch auch ohne diese „Genrationen-Kult-Theorien“ ist „Garden State“ einfach nur ein wundervoll erzählter Film. Der Film versucht nicht übermässig lustig zu sein, aber die wenigen kleinen Gags sitzen perfekt. Der Film ist amüsant und doch ergreifend. Er scheint wie eine Wunderkiste voller kleiner Überraschungen — überall entdeckt man kleine „Goodies“, die beweisen, dass hier jemand mit viel Sorgfalt und Leidenschaft sowie einem guten Auge für kleinste Details einen „Herzblut-Film“ gedreht hat. Exzellente Darsteller werden ergänzt durch fantastische Cinematographie (wunderbare Wide Shots, Crane Shots, Experimente mit Slow und Fast Motion) und ein bis ins kleinste Detail ausgefeiltes Setdesign (man beachte nur die Entwicklung der Farbauswahl über den Verlauf des Films). Dazu ein perfekt ausgewählter Soundtrack: Coldplay, The Shines, Simon & Garfunkel, Frou Frou („Let Go / Beauty in a Breakdown“) und zu meiner großen Überraschung: Zero 7, deren Album „Simple Things“ ich zufälligerweise bereits wenige Tage bevor ich den Film sah in mein Herz geschlossen hatte.

Natürlich gibt es auch in diesem Spielfilm einige Fehler, insbesondere im Continuity Bereich. Manche Szenen sind auch etwas verwirrend geschnitten, manche Übergänge zu abrupt. Es ist nunmal ein Erstlingswerk, das aber gleichzeitig durch eine erfrischende Neubelebung des üblichen Filmstrickmusters überzeugt — hier findet man keine Unterwerfung unter das strenge 3-4 Akte Modell — der Film nimmt sich die Zeit, die er braucht um seine Geschichte zu erzählen. Zach versucht aber gleichzeitig nicht den Zuschauer durch waghalsige Experimente auf die Probe zu stellen.

Und wenn der Film zu Ende geht, will man die Charaktere noch gar nicht gehen lassen, zu sehr hat man sie ins Herz geschlossen. Da hilft nur: Nochmal ansehen (und das muss man zwangsweise um die beiden Audiokommentare anzuhören).

Garden StateNatalie Portman verdient einen eigenen Absatz in dieser Review: Sie zeigt eine atemberaubende Performance. Sie füllt den Charakter der Samantha vollständig aus, obwohl wir eigentlich nur recht wenig über sie im Verlauf des Filmes lernen, da nunmal Zach Braffs Charakter im Mittelpunkt steht. Es scheint fast eine erwachsene Version ihres Charakters aus „Beautiful Girls“ zu sein und es ist ein Genuss, sie nach den verlorenen Jahren in „Star Wars“ endlich wieder in einer Rolle zu sehen, in der sie ihre schauspielerischen Fähigkeiten demonstrieren kann. Ich denke, dass ihre Performance in „Garden State“ auch zu ihrem Golden Globe Gewinn für „Closer“ beigetragen hat. Sie ist zweifelsohne eine der beachtenswertesten Schauspielerinnen ihrer Generation. Der einzige Wehmuttropfen ist im gewissen Sinne auch ein Kompliment: Sie sieht zu jung aus. Die 23jährige könnte problemlos noch eine junge Teenagerin spielen — wenn man sie biertrinkend an der Seite von Zach Braff sieht, runzelt man unwillkürlich schon etwas die Stirn.

Die DVD ist wie ein EinMalEins für junge Filmemacher. Insbesondere in der Sektion der entfallenen Szenen mit über 30 Minuten Material bekommt man eindrucksvoll vorgeführt, warum man wunderbare Szenen aus einem ursprünglich zweieinhalbstündigen Film herausschneiden muss, damit der Film sein Tempo nicht verliert, sich nicht zu sehr in Nebencharaktere und Nebenschauplätzen verzettelt, „Story-Overtelling“ vermeidet, und die Charaktere eine natürliche Entwicklung durchmachen. Kurz: Wie macht macht man einen Film „kompatibel“ zu einer möglichst großen Zuschauermenge ohne seine Ziele zu verraten. Braff erwähnt in den Kommentaren dass seine Lieblingsfilme nicht viel Szenenwechsel benötigen — „just a few talking heads in a room“ sind für seinen persönlichen Geschmack genug. Doch solche Filme sind nunmal nicht massenkompatibel.

Der erste Audiokommentar mit Natalie und Zach ist zwar nicht unbedingt kurzweilig, aber dennoch öfters amüsant und informativ. Zach bringt Natalie mehrmals deutlich hörbar in Verlegenheit, wenn er sie über den grünen Klee lobt und ihre Bikini-Szene (zu Recht ;-)) als „hot“ bezeichnet. Der zweite Kommentartrack mit Zach und einigen Crew-Mitgliedern ist deutlich informativer was den Einblick hinter die Kulissen angeht. Man erfährt unterhaltsam zahlreiche Details über die Entstehung des Films und es wird kaum einen Moment geschwiegen.

Aufschlussreich ist auch das „Making Of“. Es ist nicht unbedingt das seichte Marketing-Gewäsch, das man von Mainstream-Blockbustern kennt, sondern ein mit Videokamera aufgenommes Filmtagebuch, gespickt mit Crew- und Castinterviews.

Der Film wurde in den letzten Wochen oft mit „Eternal Sunshine of the Spotless Mind“ verglichen wenn es darum ging, ob „Garden State“ eine Golden Globe Nominierung verdient hätte. Obwohl beide Filme recht unterschiedlich sind, so dürften sie doch beide die gleichen Zuschauergruppen faszinieren. Dennoch waren die Nominierungen für „Eternal Sunshine“ mehr als gerechtfertigt, „Garden State“ wirkt in manchen Aspekten einfach noch etwas unfertig (insbesondere das Ende des Films). Wer jedoch solche Filme wie „Eternal Sunshine“ mag, für den ist „Garden State“ IMHO allemal einen Blindkauf wert (Mich persönlich hat „Garden State“ mindestens genauso begeistert wie „Eternal Sunshine“). Auch für den Großteil der „Scrubs“-Fans (die die Show auch wegen ihrer ernsten Momente mögen) dürfte der Film sehenswert sein. Und für Natalie Portman Fans ist der Film schlichtweg ein „Must-Buy“.

Links:
Offizielles Blog von Zach Braff: http://gardenstate.typepad.com/
Inoffizielle Fansite: http://www.zach-braff.com
Interview mit Natalie Portman: http://www.insidereel.com

"Crusade": WB entfernt Straczynski Kommentar von DVDs

Freitag, 4. Februar, 2005

„Babylon 5“ Autor J. M. Straczynski („JMS“) hat in seinem jüngsten Posting in der Newsgroup rec.arts.sf.tv.babylon5.moderated bekanntgegeben, dass Warner Brothers in zukünftigen Pressungen des DVD Boxsets der B5-Spin-Off Serie „Crusade“ seinen Audiokommentar entfernen wird.

On the subject of the Crusade DVD commentary…I see another fairy tale looming in the future…WB has agreed, after quite a bit of noise, to remove the commentary that I did from all future pressings of the set, since that was the
deal that we had made: use it all, including the explanation of what happened, or use none of it. So those of you who have your DVDs now, and for the next bit, will have that commentary. Those afterward won’t. I don’t know when the next pressing will be, but whenever that is, is when the change takes place.

In den bisher erhältlichen Pressungen ist eine von Warner „editierte“ Version von JMS‘ Kommentaren enthalten.

JMS arbeitet unterdessen an dem „Babylon 5“ Spielfilm „The Memory of Shadow“ (TMoS). Auch das läuft derzeit nicht ganz ohne Konflikte ab — Warner möchte gerne alle Hauptrollen mit „namhaften“ Darstellern neu besetzen während JMS und die Fans gerne die altbekannten Gesichter aus den beiden Originalserien B5 und „Crusade“ erhalten möchten. Offenbar steht TMoS daher im Moment kurz vor dem Scheitern. JMS deutete an, dass die kommenden zwei Wochen entscheidend für das Filmprojekt werden könnten.

Season 2005/06: Science-Fiction — der neue Trend?

Donnerstag, 3. Februar, 2005

Beim Hollywood Reporter gibt es eine interessante Übersicht zu den Science-Fiction orientierten Shows, die derzeit bei den großen Broadcast Networks in der Pipeline sind. „There isn’t a lot of science fiction on TV right now, and people are trying to capitalize on that.“

Auslöser für diesen Trend sei unter anderem das mit einem Hauch Fantasy/Mystery versehene Erfolgsformat „Lost“. Nun seien die Networks auf der Suche nach den nächsten „X-Files“. FOX hat dazu das Projekt „Briar & Graves“ im Auge — es handelt von einem Priester und einer Ärztin, die mysteriöse Vorkommnisse untersuchen.

ABC hat zwei Piloten in Auftrag gegeben, die sich thematisch in diese Richtung orientieren: Ein Remake der eigenen 70er Jahre Serie „Kolchak: The Night Stalker“ um einen Reporter, der mysteriösen Geheimnissen auf der Spur ist sowie ein Mystery-Drama um eine Kleinstadt, die von einem Wirbelsturm heimgesucht wird und in der anschliessend seltsame Dinge geschehen.

CBS hat mit „Threshold“ (Wissenschaftler und Militärs versuchen mit einer außerirdischen Lebensform in Kontakt zu treten) und einem bisher unbetitelten Projekt (ein junger Mann spricht mit den Toten) ebenfalls zwei Projekte in der Schublade.

NBC wiederum will mit „Fathom“ eine Fortsetzung zum Spielfilm „The Abyss“ kreieren und theWB plant unter anderem mit „Supernatural“ (eine Serie um zwei Brüder, die auf der Suche übernatürlichen Vorkommnissen das Land durchreisen) seine historisch starke Affinität zu dem Genre („Buffy“, „Angel“, „Smallville“) wieder zu beleben.

Wieviele dieser Projekte letztendlich im Herbst auf den TV-Schirm kommen, wird wohl erst während der alljährlichen Upfronts im Mai geklärt. Dennoch dürfte es nicht zuletzt auch wegen der deutlichen Qualitätssteigerung der Projekte der Cable-Networks („Galactica“, „Eureka“,“The 4400″ etc) in den letzten Jahren trotz der Absetzung von „Enterprise“ eine interessante Season für Mystery-Fans werden.

 

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