Archiv der Kategorie 'TV + Serien'


IMDb Serien Umfrage

Donnerstag, 24. Juni, 2004

Die Internet Movie Database fokussiert sich derzeit in ihrer täglichen Umfrage auf Serien. Gestern ging es um bereits abgesetzte Serien, heute steht die Frage im Mittelpunkt, welche Serie denn dringend abgesetzt werden sollte.

Momentan liegen zwei WB-Serien ganz vorne auf der „Abschussliste“: „7th Heaven“ und „Charmed“.

http://www.imdb.com/poll/

Sneak Preview: Jack and Bobby (Herbst 2004, WB)

Mittwoch, 23. Juni, 2004

Sonntags um 9 — nach „Charmed“ — startet im Herbst auf dem WB die neue Drama-Serie „Jack & Bobby“ aus der Feder von „Everwood“ Creator Greg Berlanti und „West Wing“ Alumni Thomas Schlamme. Hier eine Review der Pilot-Episode, die während der Upfronts in Umlauf kam.

Worum geht’s? Guido Knopp meets Teenage-Angst. Willkommen im Leben der beiden McCallister-Brüder, Jack und Bobby. Jack ist etwa 16, sportlich und gutaussehend, und hat soeben seine erste große Liebe getroffen: Courtney. Bobby ist etwa 10, ein schlauer Geek mit Asthma, der weiss was er will und ohne Zögern für seine Ziele kämpft, aber Probleme damit hat, dass er kaum Freunde findet. Sie leben beide allein mit ihrer etwas exzentrischen Mutter, der Vater ist kurz nach Bobbys Geburt verschwunden. So muss Jack zwangsweise die Vaterrolle übernehmen, aber gleichzeitig lernt auch er von seinem aufgeweckten, jüngeren Bruder. Doch was die Show von anderen Teen-Soaps unterscheidet, ist das Wissen der Zuschauer um die Zukunft der Brüder: Bobby wird einst einer der angesehensten Präsidenten der Vereinigten Staaten und Jack bis zu seinem Tod ebenfalls eine wichtige Persönlichkeit. Und die Serie ist getarnt als eine Art Dokumentation über den Präsidenten Robert (Bobby) McCallister aus der fernen Zukunft des Jahres 2046. Wie man es aus Dokumentationen kennt, werden Geschehnisse immer wieder durch Kommentare von Weggefährten der beiden Brüder unterbrochen, als Rückblick aus der Zukunft.

Wie isses? Naja. Ich konnte mich mit der Serie nicht sonderlich anfreunden. Die Episode ist sehr ruhig inszeniert und arm an Highlights — für eine Pilot-Episode recht ungewöhnlich, aber nicht zwangsweise etwas schlechtes. Die Regie und Kameraarbeit ist gewohnt routiniert, auch hier keine Highlights. Die Charaktere werden lehrbuchmässig gut vorgestellt, aber man baut als Zuschauer kaum eine Verbindung zu den Geschehnissen auf, die Personen wirken größtenteils uninteressant. Immer wenn man gerade beginnt, sich in die Story zu vertiefen, wird man durch einen Zwischenschnitt mit einem Interview aus der Zukunft wieder herausgerissen. Diese Zwischenschnitte sind zu zahlreich, passen nicht wirklich immer zu den Geschehnissen in der Episode, sondern öffnen dünne Handlungsstränge in der weit entfernten Zukunft, die den Zuschauer im Moment eigentlich gar nicht interessieren.

Meiner Meinung nach wäre es attraktiver gewesen, Jack und Bobby jeweils auf zwei Zeitebenen handeln zu lassen. Das heisst, nicht nur diese „HistoryChannel“-mässigen „Rückblenden“, sondern eben Jack und Bobby in der Zukunft zu zeigen und den Eregnissen in ihrer Kindheit gegenüber zu stellen.

Ebenfalls recht überraschend ist, wie die Pilotepisode jeden Hauch eines serienweiten Spannungsbogen schon gleich in Ansätzen zerstört. So erfahren wir gleich in der ersten Episode, dass [Spoiler]Bobby 2041-2046 Präsident sein wird, dass Jack einige Jahre vorher stirbt und dass Courtney sich zuerst in den jugendlichen Jack verliebt, aber dann Jahre später Bobby heiratet und „First Woman“ im Staate wird[/Spoiler]. Damit sind aber auch schon alle wesentlichen Fragen der Zuschauer am Ende der Episode geklärt und ein echtes Interesse, weitere Episoden zu sehen, stellt sich nicht unbedingt ein. Einzig die Charakterstudie von Jack und Bobby soll wohl in den Vordergrund gestellt werden – meiner Ansicht nach nicht genug, um Zuschauer dauerhaft an die Serie zu binden. Greg Berlanti verlässt sich sehr auf den Erfolg, den er mit „Everwood“ hat. Auch dort inszeniert er ein eher ruhiges Drama, aber eben mit interessanteren Charakteren – doch auch hier brauchte es mehr als 15 Episoden, bis die Serie insgesamt interessant wurde.

Das Casting ist okay, Matt Long und Logan Lerman als Jack und Bobby machen ihre Sache gut, Christine Lahti als Mutter mit festen Grundsätzen passt perfekt in die Show. Jessica Pare als künftige First Woman wirkt teilweise reichlich deplaziert und eindimensional, aber das kann auch am dürftigen Drehbuch liegen. Denn dort ist wirklich der Hund begraben. Die Show ist nicht „rund“, überstürzt entwickelt und mit einigen derart vorhersehbaren Szenen gespickt, dass man sich echt fragt, wofür die Autoren da Geld bekommen. Die Konflikte scheinen konstruiert und unwirklich, die romantischen Szenen teilweise mit dem Vorschlaghammer eingefädelt.

Wird’s was? Nicht in dieser Form. Vielleicht können sie ein ganz klein wenig von dem „Schmacht“-Faktor der weiblichen Zielgruppe profitieren, die nach „Charmed“ dranbleibt und die beiden Jungs süss finden — aber wenn nicht noch einiges an dieser Show gedreht wird, kann das eigentlich nur floppen.

Diskutiert über „Jack & Bobby“ im Forum.

Goodbye Angel

Dienstag, 22. Juni, 2004

Dank eines kleinen privaten „Angel“-Marathons habe ich es endlich geschafft, die Season 5 der Serie in relativ kurzer Zeit „duchzuarbeiten“. Und es hat sich wirklich gelohnt. Solche Arc-Shows wie „Angel“ (in denen die Handlung über mehrere Episoden oder gar ganze Staffeln weitergeführt wird) kann man meiner Meinung nach um so besser geniessen, wenn man sie möglichst zeitnah — und vor allem ungespoilert — an einem Stück sieht. Man sollte aber wohlgemerkt darauf verzichten, mehr als 3-4 Episoden pro Tag verdauen zu wollen, denn das resultiert auch bei den besten Serien in Ermüdungserscheinungen…

Wie auch immer, Season 5 von „Angel“ hat mich tief beeindruckt. Obwohl die Show mehr als 100 Episoden produziert hat und das „Buffyverse“ nun so um die 11 Staffeln „alt“ ist, wurde „Angel“ auch in der letzten Serienstaffel nicht eintönig oder vorhersehbar. Die Show hat es geschafft — vor allem dank der exzellenten Autorenriege rund um Joss Whedon, Jeffery Bell, Tim Minear und David Greenwalt — sich trotz zahlreicher Neuorientierungen, Zugeständnissen an die WB-Senderleitung und einer hohen Hauptdarsteller-Fluktuation sich selbst treu zu bleiben und die Fans zu begeistern. Zwar hatte auch die fünfte Staffel schwache Episoden („Why We Fight“ sowie „The Girl In Question“ gefielen zumindest mir nicht sonderlich), aber die sehr guten Episoden, die in allen Aspekten von Drehbuch über Regie hin zur Darstellerleistung überzeugten, überwiegten bei weitem. Dazu die für das Buffyverse typischen „Special episodes“, die ich gerne auch „Oh.My.God.-Episoden“ nenne — eben Episoden, bei denen man ständig in tiefster Überraschung/Begeisterung/Schock/Lachanfall nur noch ein erfurchtvolles „Oh.My.God.“ hervorbringt 🙂 Beispiele bei „Buffy“ waren „The Body“, „Hush“ und das „Once More With Feeling“-Musical. Season 5 von „Angel“ hat solche Szenen eigentlich fast in jeder Episode, nicht zuletzt dank des teilweise höchst amüsanten Wortwitzes und Anspielungen in den Dialogen. Dennoch ragen drei Episoden heraus: Die überraschend flauschige „Smile Time“, das markerschütternde „A Hole in the World“ aus der Hand von Joss Whedon sowie das bombastige Serienfinale „Not Fade Away“.

Beeindruckend ist auch die breite Vielfalt der Episodentypen. Da gibt es Comedy-Episoden („Life of the Party“, „Smile Time“), hochmelancholische Episoden („A Hole in the World“) , actionlastige Episoden („Why We Fight“) sowie Episoden, die einzelne Nebencharaktere in den Vordergrund stellen und ihre Geschichte erzählen („Harm’s Way“, „The Cautionary Tale of Numero Cinco“). Dazu ein nicht enden wollender Einfallsreichtum der Autoren kombiniert mit exzellenter Schauspielerleistung. Insbesondere James Masters („Spike“) und Amy Acker („Fred“) dürften sich zumindest eine Emmy-Nominierung abholen, wenn ich was zu sagen hätte 😉

Und dennoch wurde die Show nun abgesetzt. Wie man hört, war die Show „zu alt und im Weg“ für neue, junge, hippe (Reality-)shows. Die ursprünglich für den Herbst geplante Serie „Dark Shadows“, das eigentlich als „Angel-Killer“ entwickelt wurde, erwies sich noch vor den Upfronts als Flop. Das Network mit dem Frosch störte sich zudem an den Arc-Storylines — angeblich können und wollen Zuschauer solchen langen, mehrere Episoden überspannende Handlungsbögen nicht folgen – ein Problem, das auch schon J.J. Abrams zur „Neuerfindung“ seiner Serie „Alias“ zwang. Dazu die eher düstere Stimmung von „Angel“, die sich auch im Serienfinale erneut manifestierte im Gegensatz zum Happy End Charakter der „Mutter-Serie“ „Buffy“.

Es gibt zwar einige Gerüchte rund um eine angebliche sechste Staffel von „Angel“ auf NBC, „made-for-TV“ Movies auf WB, Spike&Illyria-Spin-Offs, aber größtenteils werden diese Gerüchte von Fanboard zu Fanboard weiter aufgebläht und verfälscht bis hinterher der wahre Kern der Meldung vollkommen verloren gegangen ist. Also große Hoffnungen sollten sich die Angel-Fans lieber nicht machen. Stattdessen gibt es berechtigten Grund zur Hoffnung auf neue, interessante und „mindblowing“ Shows aus den Federn der ehemaligen Buffyverse Autoren. Schon alleine die Mitwirkung von Jane Espenson an „True Calling“ macht die Show im Herbst gleich um ein mehrfaches sehenswerter.

Nun noch ein paar weitere spoilerhaltige Anmerkungen zu der finalen „Angel“-Staffel (mit der Maus markieren)Mein persönliches Highlight dieser Staffel war ganz eindeutig das Fred-Wesley-Illyria-Dreieck. Freds Tod hat in bester „The Body“-Manier gigantischen Gänsehaut-Effekt – auch beim wiederholten Anschauen. Das Einbetten dieser Episode in die Geschichte rund um Winnifreds Auszug von Zuhause war schlichtweg perfekt. Ich wollte zunächst nicht glauben, dass der „runderneuerte“ Amy Acker Charakter funktionieren würde, aber die Autoren und vor allem Amy Acker hat mich vom Gegenteil überzeugt. Wenn sie beim Besuch von Freds Eltern mehrmals in einer Szene von Fred zu Illyria und zurück wechselt, dann bleibt einem nur das schon erwähnte „Oh.My.God“… Und die nachfolgende Entwicklung von Illyria war zwar zunächst sehr holprig, aber kumulierte in einem grandiosen Finale. Die Szene im Finale, in der der sterbende Wesley schließlich Illyria erlaubt, ihn zu belügen, gehört für mich zu den beeindruckensten Szenen in elf Staffeln Buffyverse. Und Amy Acker ist auch als Über-Schlumpf einfach Eye-Candy pur ;-).

Ein weiteres Highlight: Spike/Angel. Spikes Charakter hat die Serie ungemein bereichert, er lieferte unzählige bissige und zitierwürdige „One-Liners“, die mir immer wieder ein breites Grinsen abforderten. Da fehlte dann Cordelia auch kein bisschen mehr. Obwohl, ihr kurzer „You’re welcome“ Auftritt war auch wieder einer dieser „Oh.My.God“-Szenen. Auch der von mir in früheren Staffeln so verhasste Connor passte plötzlich wunderbar in die Show. Ex-„Firefly“ Adam Baldwin als Wolfram&Hart-Vermittler war ebenfalls perfekt gecastet. Negativ fiel mir vor allem die „Suche nach Buffy“-Episode auf. Sie wirkte unzusammenhängend, schlecht getimed und auch ein echter Auftritt von Sarah Michelle Gellar hätte diese Storyline nicht mehr retten können.

Das Finale: Ein echtes Joss Whedon Meisterwerk, auch wenn er wegen den Vorarbeiten an „Serenity“ nicht alleine das Heft in der Hand hatte. Wie üblich gehen die erschreckensten Szenen in „Angel“ mit dem Gebrauch einer Schusswaffe einher. Wenn Lorne Lindsay erschiesst, kräuseln sich die Nackenhaare. Der finale Showdown dann in der markanten Strasse (die auch immer in den Credits zu sehen war) passte perfekt zu der ganzen Serie. Kein glückliches Happy End, sondern die Serie endet mit den Helden, die sich trotz der Aussichtslosigkeit in einen Kampf stürzen, der — selbst wenn sie gewinnen sollten — an der Gesamtsituation nicht viel ändern würde. A+!

Der Status Quo bei RTL

Dienstag, 22. Juni, 2004

Ein Bericht über die derzeitige Suche bei RTL nach neuen Geschäftsführern und die angespannte Lage auf dem Werbemarkt gibt’s beim Spiegel: „Was ist RTL?“. Die interessanteste Frage: „Was ist eigentlich, wenn Jauch gegen einen Baum fährt oder keine Lust mehr hat?“. Ich glaube, darauf hat man bei RTL derzeit wirklich keine Antwort.

Von Weihnachtsbäumen zur CGI-Animation…

Freitag, 18. Juni, 2004

Eine wahrlich kuriose Story über die Firma, die in Hongkong die Animationsserie „Father of the Pride“ (NBC) herstellt, ist bei time.com publiziert worden: http://www.time.com/time/asia/magazine/printout/0,13675,501040621-650756,00.html

Das Unternehmen hatte früher Weihnachtsbäume(!) hergestellt, bevor es radikal umstrukturiert wurde und in den (CGI-)Animationssektor einstieg. Was heutzutage nicht alles möglich ist… 😉

Ouput Deals deutscher Sender mit US-Studios (Update 11.8.2005)

Sonntag, 13. Juni, 2004

Zugegeben, in den letzten Wochen rund um die Upfronts ist die Anzahl der Blog-Beiträge hier deutlich angestiegen. Leider führt das auch zu einer höheren Fluktuation, Infos verschwinden immer schneller in den Tiefen des Archivs und man muss die Suchfunktion bemühen. Um dennoch einzelne Informationen auch längerfristig vorzuhalten und einfach erreichbar zu halten, wird es zukünftig auch Artikel geben, die kontinuierlich aktualisiert werden und zudem in der rechten Navigationsleiste verlinkt werden. Angefangen wird nun mit einer Liste der Output-Deals deutscher Sender(-gruppen) mit US Produktionsstudios. Diese Liste kann nie hundertprozent korrekt sein, Ergänzungen und andere Hinweise sind daher ausdrücklich willkommen.

Was soll diese Liste?

Deutsche Sendergruppen (vor allem ProSiebenSat1 Media) kaufen in der Regel die Rechte an bestimmten Serien nicht einzeln ein, sondern sichern sich die Rechte in größeren, langfristigen Paket-Abkommen mit US-Produktionsstudios, meist in Verbindung mit Spielfilmen. Sowas nennt man dann „Output-Deal“, weil auf alles was das Produktionsstudio in einem gewissen Zeitraum auf den Markt wirft („output“), der jeweilige deutsche Sender dann ein Erstzugriffsrecht oder sogar eine Abnahmeverpflichtung hat. So wäre die Theorie ja noch ganz übersichtlich, aber leider gibt es in der Praxis zahlreiche Ausnahmen und Verkomplizierungen:Nicht alle Serien eines Studios müssen in solchen Deals eingeschlossen sein, umgekehrt können deutsche Sender auch einzelne Serien (beispw. bei den Upfronts) nachkaufen. Die Sendergruppen verkaufen sich die Serien auch untereinander. Nur selten ist ein Zugriff auf das Serien-Archiv eines Studios zugelassen. Rechte laufen nach einiger Zeit ab, desto länger man mit der Ausstrahlung wartet, desto billiger werden die Rechte (je nach Vertragswerk). Insbesondere bei der RTL Group sind Infos rar, die scheinen Serien mehr auf „Einzelfallbasis“ zu erwerben.

Dennoch sollte diese Liste eine ungefähre Handreichung darstellen, um zu „erahnen“, wo potentiell zukünftig manche Serien ausgetstrahlt werden könnten.

Welche deutschen Sendergruppen gibt es?

Zunächst die öffentlich-rechtlichen (ARD, ZDF, arte, 3sat und die ganzen digitalen Spartenprogramme) und diverse private mit recht unterschiedlichen Eigentumsverhältnissen.
RTL Group: RTL, VOX, sowie Anteile an RTL2 (Kloiber), SuperRTL (Disney), RTLShop, n-tv

ProSiebenSat1 Mediengruppe: ProSieben, Sat.1, Kabel 1, N24, sowie Anteile an: HSE

Kloiber: RTL2, Tele5 – selbst aber auch großer Rechtehändler, d.h. er kauft nicht nur für den „Eigenbedarf“, sondern auch um durch den Verkauf von Rechten an andere Sender Gewinn zu machen.

Premiere: Plattform von knapp 20 Spartenkanälen, teils auch von Fremdanbietern (13th Street,…)

Sonstige: DSF (KarstadtQuelle)

KirchMedia: Reiner Rechte-Händler, Überrest des ehemaligen Kirch-Imperiums. Größte deutsche (europäische?) Film- und Serienrechtebibliothek.

Output-Deals

RTL Group:
Einzelne Titel von Alliance Atlantis: CSI-Franchise (CSI:, CSI:Miami, CSI:NY) => VOX

Einzelne Titel von Warner Brothers (ehemaliges Kinowelt-Paket?): Gilmore Girls (VOX)

Einzelne Titel von 20th Century Fox: „Judging Amy“ (VOX), „24“ (RTL2), „Reba“ (RTL), „That ’70s Show“ (Carsey-Werner, RTL)

Einzelne Titel von Touchstone (pre-2002?): „Once and Again“ (VOX)

Regency Television: „John Doe“

Paket von NBC Universal (August 2005): „House“ mit Hugh Laurie und „Kojak“ mit Ving Rhames, sowie weitere Titel der NBC
Universal Library, welche mehr als 4.000 Kinofilme und 50.000 Stunden TV-Programm umfassen.

ProSiebenSat1 Mediengruppe:
10-Jahres-Vertrag mit KirchMedia (2003) über 130 Serien (Archiv-Serien, keine neuen Produktionen).

Umfangreiches, mehrjähriges exklusives Paket von Touchstone, Disney/Buena Vista (plus Spielfilme von Miramax und Dimension) (November 2002): „My Wife and Kids – dt. Titel: What’s up, Dad?“ (2001), „Less Than Perfect – dt Titel: Office Girl“ (2002), „Scrubs“, „Alias“, „8 Simple Rules“, viele mehr.

Paket von Sony (Juli 2003) mit “The Shield” (Pro7), “The Guardian” (Sat.1), “Joan of Arcadia” (Pro7) und “Stephen King’s Kingdom Hospital” (Pro7). Eventuell noch weitere Serien. Bereich des exklusiven Spielfilm-Deals: alle Produktionen der Jahre 2001 bis 2003.

Paket von Paramount (August 2003) mit allen Paramount-Serien der Jahre 2003 und 2004: “In-Laws” (Pro7 samstags), “It’s all relative“, „Jake 2.0“, “NAVY CIS“.

Einzelne Titel von Warner Brothers (2004): The O.C., Everwood, Two and a Half Men, Cold Case (Kabel 1)

Einzelne Titel von Buena Vista Intl. TV (2004): Desperate Housewives und Lost

Langfristiger Vertrag mit Dreamworks (Juli 2004): „Ausgewählte“ Serien aus den Jahren 2006 bis 2010.

3-Jahres-Vertrag mit Spyglass Entertainment (seit Januar 2005) .

Kloiber:
Paket von Warner Brothers (2004), beinhaltet 12 Serien, Details zu Serientiteln oder Laufzeit unbekannt.

Links:
Neue Serien Herbst 2004/05 nach US-Studios geordnet.

Die Welt der "Six Feet Under"-Leichen

Samstag, 12. Juni, 2004

Einen kleinen Blick hinter die Kulissen und die Entstehung der Leichen von „Six Feet Under“ bietet dieser Yahoo-Artikel.

Injuries demand a special creativity, Rebert said. In creating the head of a woman who slammed into a cherry picker (after exuberantly popping up through a Las Vegas limousine’s sunroof), the MastersFX designers were told to think of art, not forensics.

The O.C. Airport, John Wayne Field

Samstag, 12. Juni, 2004

Manche Leute tun wohl wirklich alles für etwas PR: Eine Initiative zur Umbenennung des größten Flughafens in Orange County/Anaheim wurde in den USA gestartet – man will von der Popularität der hippen FOX-Serie „The O.C.“ profitieren. Auch wenn vor dem Start der Serie kein Einwohner auf die Idee kam, seine Heimatregion als „The O.C.“ zu titulieren, sei der Titel der FOX-Serie nun weltweit in aller Munde — eine Gelegenheit, die man nicht auslassen sollte, meint zumindest der Leiter des lokalen Fremdenverkehrbüros. Und da der Flughafen eh schon nach einem Schauspieler benannt ist (John Wayne Airport), macht es wohl eh keinen großen Unterschied mehr…

Ich denke, diese Schnapsidee wird es wohl nicht weiter schaffen als in die „Verrückte Meldungen“-Kategorie diverser Zeitungen, aber alleine die Vorstellung ist durchaus amüsant. „Welcome to the O.C., bitch!“

Sheryl Lee verlässt "Desperate Housewives"

Samstag, 12. Juni, 2004

Und weiter geht’s mit den Recasts: Sheryl Lee wird nicht in der finalen Version der Pilot-Episode von „Desperate Housewives“ (ABC-Drama) im Herbst zu sehen sein. Wie Zap2it schreibt wurden keine Gründe für ihr Ausscheiden aus der Serie genannt.

Lee sollte ursprünglich den Charakter der Mary Alice Scott in der Serie spielen – doch nicht für lange: Sie stirbt bereits in den ersten Minuten der Pilot-Episode und kommentiert daraufhin den Großteil der Ereignisse aus dem Off. Wegen diverser Rückblenden müssen nun doch einige Szenen des so genannten „unaired pilots“ neu gedreht werden sobald eine neue Darstellerin gefunden wurde.

Bereits in der Kultserie „Twin Peaks“ spielte Sheryl Lee die junge Frau, die gleich in der ersten Episode stirbt und deren Tod das grundlegende Mysterium für die gesamte Serie bildete.

Meine Meinung zu „Desperate Housewives“: Sehr amüsant und exzellent gecastet – die Serie hat fast schon einen HBO-Touch – und ist dennoch kein „Sex and the City – The Next Generation“. Sicherlich eines der wenigen Highlights der kommenden Season. Es fragt sich allerdings, ob man den Schwung der ersten Episode auch über den kompletten Verlauf einer Staffel halten kann. Für ABC ist es jedoch sicherlich ein Kleinod, das deutlich aus dem bisherigen Programm herausragt.

VOX: "Six Feet Under" wird auf 22:15 verschoben

Mittwoch, 9. Juni, 2004

Da wollte VOX wohl erst mal auf Nummer Sicher gehen und platzierte die FreeTV Premiere von „Six Feet Under“ (SFU) auf dem für Werktätige ungünstigen 23:15 Sendeplatz. Doch dann kamen erfreulich gute Quoten (14-49: 600.000 Zuschauer, ca. 11% MA) und SFU entwickelte sich zum TV-Hit am Dienstag Abend.

Nun hat VOX reagiert und angekündigt, die Serie ab 29. Juni bereits um 22:15 auszustrahlen. „Crossing Jordan“ rückt dafür auf den 23:25 Sendeplatz.

Sicherlich ein überfälliger Schritt, aber VOX‘ zunächst vorsichtige Herangehensweise war verständlich nach dem ZDF-„Sopranos“-Flop. Solch eine Erfolgsmeldung lässt sich auch besser verkaufen. Jetzt müssten sie nur noch die „Nanny“ rauswerfen (die demnächst *nochmal* komplett gezeigt wird) und die „Gilmore Girls“ auf 18 oder 19 Uhr verschieben.

Die TV-Premiere der „Gilmore Girls“ läuft übrigens immer noch mit exzellenten Quoten (zumindest für VOX). Am Nachmittag haben Lorelai und Rory beeindruckende Marktanteile bei den 14-49jährigen weit über Senderschnitt (bis zu 13%), die erst wieder in der VOX-Primetime erreicht werden. Dementsprechend wird VOX die Werbepreise bei den „Gilmore Girls“ um 8% bis 12% erhöhen und nochmal alle drei Staffeln in einem zweiten Durchlauf von Juli bis Oktober zeigen – allerdings wieder fünf Minuten früher um 16:05.

 

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