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"Chuck" und "V" bekommen weitere Staffel

Freitag, 14. Mai, 2010

Es hatte sich in den vergangenen Wochen bereits abgezeichnet, dass die Chancen für „Chuck“ auf eine Verlängerung recht gut stehen und seit heute ist es auch offiziell: NBC hat 13 weitere Folgen bestellt. Der Großteil der dritten Staffel war in meinen Augen nicht so unterhaltsam wie Season 1 und 2, aber die jüngsten Folgen der nachträglich georderten „Staffel 3.2“ machen mit ihrem „Hart to Hart“-Spy-Couple-Konzept wieder Lust auf mehr. Die häppchenweise Verlängerung von „Chuck“ der letzten Jahre hat allmählich schon „Veronica Mars“-esque Ausmaße.

Bei ABC hat man unterdessen wohl das „kleinere Übel“ gewählt und „V“ eine weitere Staffel genehmigt (wohl auch mit nur 13 Episoden). Bei „Flash Forward“ liegt zwar noch keine offizielle Bestätigung vor, aber es deutet nun alles auf eine Absetzung nach der verkorksten ersten Staffel hin. Offensichtlich wollte man dann doch nicht beide SciFi-Shows gleichzeitig absetzen und damit noch größere Lücken in das Full-Hour-Portfolio des Networks reißen.

Auch die Zukunft von NBCs „Heroes“ ist noch unklar: Hier hört man aus der Gerüchteküche, dass die Show möglicherweise mit einem mehrstündigen TV-Movie-Special verabschiedet werden soll.

Das wird sich möglicherweise alles nächste Woche klären, wenn die Networks mal wieder zu den alljährlichen Upfronts einladen. Ein paar „Bubble-Shows“ sind noch übrig („Life Unexpected“?) und natürlich wird es schon mal einen ersten Blick auf die neuen Serien geben. Der Trend geht nach dem ersten Eindruck vor allem hin zu Comedies und Law/Cop-Prozedurals (wobei Ur-Oldtimer „Law & Order“ interessanterweise nach 20 Jahren abgesetzt werden soll).

Zusammenfassend bleibt festzuhalten…

Freitag, 20. November, 2009

… dass am Ende der Arbeit zu oft recht wenig Tag übrig bleibt. Daher auch die Stille im Blog, obwohl die aktuelle TV-Season eigentlich reichlich erwähnenswertes Material liefert.

mmddSo haben die „Mad Men“ mit dem imposanten Season-3-Finale erneut der Drama-Konkurrenz gezeigt, wo momentan der Hammer hängt und Jon Hamm kann schon mal Platz auf dem Kaminsims für die nächste Emmy-Statue freiräumen. Zwar ging es diese Staffel noch gemächlicher an als die vorangegangenen Jahre, aber zu keinem Zeitpunkt fühlte ich mich durch das gemächliche Tempo gelangweilt oder frustriert. Im Gegenteil, jede Folge war auch dieses Jahr wieder ein kleines TV-Kunstwerk. Immer wenn ich dachte, die nächsten Schritte der Show vorhersehen zu können („Die Kennedy-Ermordung werden sie höchstens nebenbei im Season-Finale thematisieren“, „Wenn das mit der Lehrerin mal gut geht“), überraschten mich die Autoren wieder mit unerwarteten Schachzügen. (Und integrierten sogar den damaligen Bürgermeister von Berlin, Willy Brandt, ins „Mad Men“-Universum). Ich bin sehr gespannt, wie es im kommenden Jahr weitergeht.

Anderswo sieht’s drama-mäßig eher mau aus. Der aktuelle Zwischenstand zu den neuen Serien der US-TV-Season 09/10 fällt sehr deutlich zu Gunsten der Comedies aus. Vor einigen Jahren wurde noch ihr Untergang prophezeit, dieses Jahr laufen (und gefallen) die Comedies besser als die Drama-Newcomer. „The Middle“, „Modern Family“, „Community“ und „Cougar Town“ liefern zwar nicht unbedingt jede Woche Höchstleistungen ab, sind aber dennoch gute und smarte Unterhaltung, ebenso wie die Full-Hour-Comedies „Glee“ (und „Castle“), die das Comedy-Genre geschickt mit anderen Stiltypen mischen. Kombiniert mit den zuweilen etwas abgenutzten, aber meist noch sehr souveränen „Oldtimern“ HIMYM, 30 Rock, The Office, Parks & Recreation und The Big Bang Theory gibt es zur Zeit schon einiges an Auswahl für eine gepflegte Humor-Berieselung am Abend. Da sind „Chuck“ (wieder ab 10. Januar!), „Better off Ted“ und „Scrubs“ noch nicht mal dabei.

mbVIm Drama-Sektor bleiben da bei den Neulingen nur noch „The Good Wife“ und „V“, wobei letztere noch ein dicker Wackelkandidat ist und bisher lediglich das wenig schmeichelhafte Prädikat „besser als FlashForward“ verdient hat. „V“ hat einiges richtig gemacht, wie beispielsweise das gelungene Casting von Morena Baccarin als betörend-furchteinflößende Alien-Chefin und das großartige CGI-Design des Raumschiff-Inneren. Aber der Rest ist eher uninspiriertes Pseudo-SciFi-Gedudel auf dem Niveau von 1980er Mystery-Filmen, inklusive nervendem Teenage-Sohn aus dem 0815-Charaktere-Sketchbook. Ähnlich wie „FastForward“ hat diese Show das Problem, die sicherlich gigantischen Auswirkungen der dramatischen Ereignisse auf den Alltag der Menschen halbwegs glaubhaft darzustellen. Stattdessen werden wir nach der arg überstürzten Pilot-Episode gleich in den „V“-Widerstand eingeführt, während für den Rest der Bevölkerung abgesehen von ein paar Demos und Interviews scheinbar alles beim Alten ist. Die Charaktere sind mir auch nach drei Folgen mehr oder weniger egal, kein gutes Zeichen für den Rest der Show. Scott Wolf als gerissener und investigativer TV-Reporter? Da macht meine Suspension-of-Disbelief-Abteilung Überstunden. Der Wortvogel hatte mal geschrieben, dass er viel lieber eine Fortsetzung als ein Remake gesehen hätte — ein Vorschlag, der mir angesichts dieser lauen Plänkelei immer besser gefällt.

Was haben wir noch? Achja, „Stargate: Universe“ gefällt wohl nur den Leuten, die bisher noch kein inniger Kenner der „Stargate“-Serien waren. Da zähle ich (wie vor ein paar Wochen bereits erwähnt) dazu und so fühle ich mich von der Show ganz passabel unterhalten und lese dann zuweilen recht überrascht die heftigen und kritischen „Alles schon mal da gewesen“-Flames in einschlägigen Foren. Vielleicht waren auch einfach meine Erwartungen nicht so groß.

Und die erste Dekade des neuen Jahrtausends endet in wenigen Wochen, unvermeidlich sind dementsprechend auch die „The Best of the best of“-Listen, die peu à peu allerortens auftauchen. Ob ich auch eine machen werde, weiß ich noch nicht, aber im Hinterkopf habe ich schon ein paar Kandidaten für verschiedene Arten von Listen. Was mich dabei immer wieder überrascht, ist mein miserables Zeitgefühl — „Sports Night“ und „Party of Five“ liefen tatsächlich noch in dieser Dekade? Manchmal vergeht die Zeit allem Anschein nach doch nicht so schnell wie man meint…

Da „Lady Gaga“-Mashups wohl mittlerweile ein eigenes Internet-Meme bilden, gibt es auch ein zum Thema dieses Blogs passendes Gaga-V-Video:

V

Dienstag, 27. Januar, 2009

Eine der ersten Videokassetten, die ich mir selbst in der Videothek ausgeliehen habe und auf meinem ersten eigenen VCR so um 1986 zum Laufen brachte, war eine VHS-Episode oder ein Movie aus der „V“-SciFi-Reihe („Die außerirdischen Besucher kommen“), die ursprünglich mal auf NBC gelaufen war. In Deutschland kamen soweit ich mich erinnere (und Wikipedia stimmt mir zu) die VHS-Kassetten seinerzeit zwei Jahre vor der TV-Ausstrahlung stückchenweise auf den Markt und waren ein großes Thema auf dem Schulhof. Der Kanal, der schließlich die TV-Premiere übernahm, war eine kleine Station namens „Sat.1“ Ende der 80er. Ich habe keine Ahnung mehr, wie ich „V“ damals fand (Offenbar war’s aber kein prägendes Erlebnis ;-). Und ich glaube seither habe ich sie auch nicht mehr komplett gesehen, daher habe ich eigentlich kaum präzise Erinnerungen an die Serie. Es ging um eine düstere Alien-Invasion auf der Erde, aber damit endet auch schon mein Halbwissen, bis auf eine legendäre Szene (die Bildqualität ist auch mal richtig schön 1980er VHS-authentisch):

Nun hat ABC jedoch ein Remake der Produktion in Auftrag gegeben, Showrunner wird wohl Scott Peters von „The 4400“-Ehren. Schon im Oktober hatte ABC Interesse an dem Material signalisiert, das zuvor von anderen Networks abgelehnt wurde. Bin mal gespannt, ob es eher ein Format von „Battlestar Galactica“-Kaliber wird oder doch eher wieder die zahnlose „Bionic Woman“-Variante dabei herauskommt. Vermutlich eher letzteres, aber offenbar ist der Sci-Fi- und 80er-Remake-Hype auf den großen Networks doch noch nicht vorbei. Als nächstes wünsche ich mir ein „Alien Nation“-Remake. Das wäre ja sogar ein Krimi-Prozedural und somit eigentlich zur Zeit sicherlich ein Lieblingskandidat der TV-Powers-That-Be. Noch besser würde denen gegenwärtig sicherlich nur „Alien Nation“ mit Vampiren gefallen.

 

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