Archiv der Kategorie 'Allgemeines'


Hitze ist relativ

Samstag, 22. Juli, 2006

In Saarbrücken-Burbach brennt seit knapp einer Stunde ein großes Reifenlager und die Rauchwolken sind bis hier nach Frankreich zu sehen (gut, ist ja auch nicht weit ;-))

brand_burbach.jpg

Laut SR-Online sind bei dem Brand der Lagerhalle derzeit Löschzüge von zwei Wachen der Berufsfeuerwehr sowie von neun Freiwilligen Feuerwehren vor Ort — da wird einem bewusst, dass man es trotz 33°C mit lockerer T-Shirt-Kleidung doch noch recht angenehm hat. Ich will gar nicht wissen, wie sich die Feuerwehrmänner (und -frauen) in voller Brandbekämpfungsmontur derzeit fühlen … 😮

CHM Dateien auf einem Netzwerkpfad öffnen

Donnerstag, 20. Juli, 2006

Seit einiger Zeit habe ich den „Meine Dateien“ Pfad meines Windows PCs komplett auf ein Netzlaufwerk meines Linux Fileservers gemappt. Unter anderem liegen nun also auch einige CHM-Hilfedateien in der so geannten „Intranet-Zone“. Seit XP Service Pack 2 funktioniert nun aber der Zugriff nicht mehr — „Die Aktion wurde abgebrochen“ zeigt der fu&%§$% Explorer beim Aufruf der CHM-Version des PHP-Manuals.

Es gibt drei Wege das Problem zu lösen, wenn sich die Nutzung einer CHM-Datei nicht vermeiden lässt: Restlichen Eintrag lesen…. »

Berufliche Neuorientierung

Montag, 17. Juli, 2006

Na, nach all den „Job Offers“, die seltsamerweise immer als wichtigstes Einstellungskriterium ein „Bankkonto fur Zahlungsempfang“ erfordern, ist das doch mal ein interressantes „Stellungsangebot“, das da heute in meiner Inbox aufschlug:

Guten Tag,
haben Sie schon etwas von der lukrativen Verdienstmöglichkeit EROTIKDARSTELLER gehört? Es ist wahr, auch Sie können als Erotikdarsteller Ihr Hobby zum Beruf machen.
Aktuell suchen wir männliche und weibliche Darsteller sowie Paare. Die Bandbreite reicht von Softcore-Aufnahmen (FSK 16) bis zur Hardcore-Produktionen – Sie entscheiden, was Sie machen möchten:

Besuchen Sie unsere Homepage: http://www…..

Schon bald kann es für Sie losgehen, denn es besteht seitens der Produktionsfirmen ein hoher Bedarf an neuen Gesichtern. Wir suchen bundesweit Männer und Frauen für verschiedenste Produktionen.
Scheuen Sie sich nicht – Sie brauchen keinerlei Erfahrung zu haben oder wie ein Star auszusehen -Amateure sind willkommen:

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Natürlich können Sie auch getarnt (mit Maske, Perrücke etc.) teilnehmen – so werden Sie zwar von jedem bewundert, aber von niemandem erkannt.

Da wir von unseren Service überzeugt sind, GARANTIEREN wir Ihnen die Teilnahme an einem diskreten Casting, wenn Sie sich jetzt anmelden. Sie verpflichten sich zu nichts.

Casting und Dreh finden meistens am Wochenende statt, dieser Verdienst bietet sich also auch für Berufstätige an.

Besuchen Sie unsere Homepage und tragen Sie Ihre Daten ein – wir behandeln Ihre Bewerbung natürlich diskret.

Viele Grüße,
Ihr Casting-Team

PS: Auch als Zuschauer begrüßen wir Sie gern bei uns. Jetzt direkt anmelden:
http://www…..

Schülerferienfest

Freitag, 14. Juli, 2006

Heute beginnen im Saarland die Sommerferien und schon seit über einem Vierteljahrhundert ist es an diesem Tag Tradition, dass Massen von Saarbrücker Schülern direkt nach der Zeugnisausgabe auf den Halberg zu einem (kostenlosen) Popfestival des Saarländischen Rundfunks strömen. Dieses Spektakel ist dann aufgrund der exponierten Lage des Halbergs bei entsprechender Windrichtung im gesamten Stadtgebiet zu hören. Früher hiess das mal Schülerferienfest (SchüFeFe) und ging über zwei Tage — mittlerweile wurden deutsche Worte aber ja als uncool verbannt und so nennt man das heutzutage „Halberg Open Air“ (HOA) und hat es auf einen Tag gekürzt.

Gegenüber früher hat sich aber nicht das Konzept des Line-Ups geändert: eine bunte Mischung aus Pop-Sternchen und Teenie-Bands aus der Massenfabrikation, One-Hit-Wonders und vereinzelten „echten“ Stars. Insgesamt eine große Marketing-Aktion. Jeanette Biedermann und US 5 sind beispielsweise dieses Jahr unter anderem auf der Liste der Performer. Ich unterlasse mal einen abwertenden Kommentar, denn … naja … ich war ja auch mal einer von denen, die da hin pilgerten…

schufefe1989.jpg

Das dürfte 1989 (vielleicht auch ’88) gewesen sein — man beachte die spartanische Deko auf der Bühne sowie die zeitgenössischen Haarstile im Vordergrund. Heh. Ich glaube Highlight war damals PUR. Ich meine mich aber auch an die Fine Young Cannibals erinnern zu können — kann aber sein, dass ich da was verwechsle.

Und um entsprechenden Kommentaren schon mal vorweg zu greifen: Ja, ich bin alt 😉

Klinsmann hört auf

Mittwoch, 12. Juli, 2006

Einige hatten es ja befürchtet, nachdem Klinsmann sich auch während den Siegesfeiern um den „gefühlten“ Weltmeistertitel nicht zu einer Zusage an den DFB hinreissen liess. Da liegt wohl einfach zuviel im Argen in der Beziehung zwischen DFB und Klinsmann. Und natürlich im gewissen Sinne auch zwischen Klinsmann und den 82 Millionen Bundestrainern. Die hatten noch vor wenigen Monaten nach dem mit 1:4 verlorenen Italien-Spiel in der Mehrzahl den Rauswurf von Klinsmann gefordert.

Und trotz aller WM-Euphorie ist sich Klinsmann wohl klar gewesen, dass solch schwere Zeiten schnell wiederkommen können. Die EM-Qualifikation wird alles andere als ein Kinderspiel. Die deutsche Nationalmannschaft war schon immer eine Tuniermannschaft und wenn es um etwas geht, dann geben die Spieler alles. Aber es wird auch wieder solche Niederlagen wie das Freundschaftspiel gegen Italien geben. Und dann werden sie wieder lauter werden, die Kritikerstimmen. Die EM-Qualifikation wird vielleicht wieder nur mit Mühe geschafft und dann werden wieder viele das rasche Ausscheiden der deutschen Mannschaft aus der EM-Endrunde prophezeien. Ich vermute mal, dass Klinsmann genau darum nach 100%er Unterstützung beim DFB gesucht hat. Denn nochmal wird er sich diese Tortour mit Tiefschlägen aus der zweiten Reihe des DFB nicht gefallen lassen. Und diese hundertprozentige Unterstützung hat er wohl nicht als gegeben gesehen. Nicht zu vergessen wäre da auch noch seine Familie in den USA, die in den letzten zwei Jahren sicherlich oftmals auf den Familienvater verzichten musste.

Außerdem hat er auch fast alles erreicht, was möglich war. Der „gefühlte“ WM-Titel ist fast so gut wie der echte und es heisst ja immer, man soll auf dem Höhepunkt aufhören. Das hat er nun getan. Schade ist es dennoch. Zu hoffen bleibt, dass „Jogi“ Löw wie angedeutet das Amt des Bundestrainers übernimmt und Klinsmanns zukunftsweisendes Werk fortführt. In diesem Sinne: Danke, Klinsi 🙂

Nun bin ich mal gespannt, wie die Öffentlichkeit auf die Entscheidung Klinsmanns reagiert. Spiegel Online titelt ja schon mit einem leichten wertenden Unterton „… schmeisst hin“ während BILD.de noch verblüffend neutral einfach nur „Klinsmann sagt NEIN“ titelt.

Und womöglich hat die Nationalmannschaft auch bald ein Torhüterproblem: Jetzt soll auch Lehmann mit einer Zusage zögern…

Using Linksys WUSB54G Adapter with Debian

Donnerstag, 6. Juli, 2006

Dieser Beitrag ist umgezogen zu http://www.saschabeck.com/blog/2006/07/06/using-linksys-wusb54g-adapter-with-debian.

Ausgedruckt

Donnerstag, 6. Juli, 2006

Frühjahrsputz im Hochsommer … welch Spaß. Aber es ist an der Zeit, sich endlich mal von ollen Geräten zu trennen, die eh nur Platz wegnehmen. Da wird man ja schon ein wenig sentimental, denn die diversen Systeme haben seinerzeit einen Berg Geld gekostet, das man sich als armer Schüler über Ferienjobs und Betteleien bei Verwandten mühsam zusammensparen musste. Also sollen sie zumindest hier im Internetz für alle Zeiten verewigt werden 😉

Star LC 10 anno 1988So wird nun auch mein erster Drucker entsorgt, ein Star LC 10 … das war ein 9-Nadeldrucker mit für seine Zeit exzellentem Druckbild. Gekauft habe ich das Ding am 28. Januar 1988 für 695 DM plus 19 DM für einen Packen Endlospapier (die Quittung kann ich jetzt wohl auch wegwerfen). Der LC 10 hatte noch eine Centronics-Schnittstelle, und lief auch zunächst einige Jahre an meinem Schneider CPC 464. Und er verrichtete jahrelang treu seinen Dienst, druckte tausende Zeilen BASIC und PASCAL Programmlistings und diverse Ausgaben von Schülerzeitungen.

Im März 1994 kam dann für 899,- DM das Upgrade auf einen HP 550 C Tintenstrahldrucker, der auch bis heute noch mein einziger Drucker ist. Die Tintenpatronen waren anfangs so teuer, dass der LC 10 nebenher noch bis 1998 weiter als Zweitdrucker diente … Programmlistings sind auf Endlospapier ja auch einfach am besten aufgehoben.

Nach nun mehr als 12 Jahren mit dem Tintenpisser ist allerdings endlich Zeit für die nächste Generation: Ein Samsung CLP 300N Farblaserdrucker soll mein nächster Drucker werden. Der ist klein, recht günstig und hat ’nen Netzwerkanschluss. Ab August soll er wohl im Handel zu kriegen sein. Bin mal gespannt, ob der auch mehr als eine Dekade lang seine Dienste verrichtet.

Schneider VGA AT 40 anno 1990Ebenfalls den Weg zur Entsorgungsstelle gehen die spärlichen Überreste meines ersten IBM-kompatiblen PCs: Ein Schneider VGA AT System 40, Nachfolger des System 240. Die „40“ stand hierbei für die integrierte 40 Megabyte-Platte. Herz des Rechners war ein mit 12 Mhz getakteter Siemens SAB 80286 Prozessor, dazu 1 Megabyte RAM (Baugruppe 50503). Highlight war der integrierte ATI VGAWONDER Grafikchip mit 256 KB RAM, der 800×600 Pixel mit 16 Farben darstellen konnte. Angeschafft im Mai 1990 für heftige 5900,- DM (inkl. Monitor). Damals stellten die Schneider Rundfunkwerke tatsächlich noch eigene PCs her — das waren keine aufgekauften Designs wie spätere Modelle. Auf dem System lief zuerst MS DOS 3.3 und mit viel Geduld später sogar Windows 3.0. Schon im Mai 1992 hatte das Gerät allerdings seine Schuldigkeit getan — den dazugehörenden sehr guten 13″ Multiscan Monitor hingegen nutzte ich bis 1997.

C'est incroyable!

Samstag, 1. Juli, 2006

Je ne pensais pas qu’il soit possible … die Franzosen haben doch tatsächlich gerade eben den WM-Traum der Brasilianer beendet. Zum zweiten Mal nach dem legendären Finale 1998. Jetzt wird hier schon das Feuerwerk gezündet, das eigentlich für den quatorze juillet zurückgelegt wurde…

Ich mag gar nicht daran denken, was passiert, falls Deutschland und Frankreich im Finale aufeinanderstossen sollten. Dann wird das hier seeeehr unangenehm ;-).

Addicted to Buchläden

Samstag, 1. Juli, 2006

Dieser Tage war ich mal wieder „gezwungen“, kurzfristig ein kleines Buch-Geschenk zu besorgen … folglich galt es mal nicht zu amazon zu klicken, sondern schnell zu einem „altmodischen“ Buchladen zu pilgern. Also dort, wo man die Waldvernichter vor dem Kauf noch richtig in die Hand nehmen und durchblättern kann.

Wie in anderen Städten auch hat sich die Situation am Saarbrücker Buchmarkt in der letzten Dekade deutlich verändert. Vor allem in der auf dem Altar des Städtebaus geopferten Kaiserstraße sind die Buchläden wie die Fliegen weggestorben. An den Alptraum jeglicher Feuerversicherungen, die bis in den letzten Winkel (inkl. Keller) mit teilweise recht obskuren Büchern vollgestopfte Buchhandlung am Beethovenplatz erinneren sich wohl auch nur noch die Älteren. Aber es gibt ja das mehrstöckige Phoenix/Thalia in der Bahnhofstrasse, das zum Schmökern einlädt. Und da komme ich nur in seltenen Fällen ohne Neuanschaffung heraus. Dabei steht mein Schrank noch voll, von Büchern die ich noch lesen will… ich beneide wirklich Leute, die noch die Zeit haben, um regelmäßg zu lesen. Und zwar keine beruflich relevante Fachliteratur 😉

Als Kind war ich treuer Nutzer des so genannten „Bücherbus„, der allwöchentlich durch das Saarbrücker Umland treckerte und so das „Volk vom Gau“ mit Literatur versorgte. Damals habe ich noch locker zwei Bücher pro Woche geschafft (wenn auch natürlich dem Alter entsprechend eher „leichtes“ Material wie „Burg Schreckenstein“, „Fünf Freunde“ und die „Drei Fragezeichen“).

Immerhin, diesesmal bin ich mal wieder ohne Neuerwerb aus dem Laden ‚rausgekommen (abgesehen von dem Geschenk), aber auch nur weil ich mich in der Kürze der Zeit nicht zwischen den letzten Paperbacks von Nick Hornby und Douglas Coupland entscheiden konnte… Aber der Klappentext von Hornbys A Long Way Down klang im Nachhinein dann doch so verlockend, dass amazon wohl demächst wieder Geld von meiner Kreditkarte abziehen darf: „Four different people find themselves on the same roof on New Year’s Eve, but they have one thing in common–they’re all there to jump to their deaths.“. Und dann steht’s wieder Jahre im Regal und verstaubt… und dann läuft die Verfilmung im Kino (ist mir bei „About a Boy“ passiert).

Spielfrei

Donnerstag, 29. Juni, 2006

Erst an spielfreien Tagen merkt man, wie stark die WM innerhalb der letzten knapp drei Wochen den Tagesrhythmus beeinflusst hat. Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen, die WM soweit wie möglich zu ignorieren, aber obwohl ich alles andere als ein Hard-Core Fußball Fan bin, hat mich der Virus dann doch auch dieses Jahr wieder gepackt und ich habe wohl knapp die Hälfte der bisherigen 50+ Spiele (mehr oder weniger aufmerksam) am TV verfolgt. Und ich muss sagen, es war über weite Strecken sehr unterhaltsam (Ausnahmen bestätigen die Regel). Gut zu wissen, dass trotz all des gigantischen Werbe-/Kommerz-Bullshits dann doch immer noch Fußball gespielt wird. Und in fast einer Woche ist das Theater ja dann auch schon wieder vorbei und die Karawane zieht weiter — zur Tour de France 😉 Dann muss man auch nicht mehr bei der Planung der Heimfahrt vom Büro quer durch die Saarbrücker Innenstadt den WM-Spielplan zu Rate ziehen — nicht dass man mal wieder mitten in den Feierlichkeiten der Italiener steckenbleibt 😉

Aber ja, auch das Bloggen leidet natürlich unter dieser unerwarteten wiedererweckten Fußball-Freude. Dabei gäbe es ja trotz Sommerloch einiges zu diversen TV-Themen zu schreiben. Da heisst es nun auch endlich offiziell „Back to the Futurama“ (ab 2008 auf Comedy Central), „Huff“ wiederum wird eingestellt, FOX beginnt mit der neuen TV-Season bereits am 21. August („Prison Break„) aber ordert nur 16 Episoden von „The O.C.“ (ab November), der gescheiterte (aber sehr originelle) „Nobody’s Watching„-Pilot vom „Scrubs“-Macher zieht dank YouTube plötzlich „Global Frequency“-ähnliche Wiederbelebungshoffnungen auf sich, das smarte BBC-Krimidrama „Hustle“ wird verfilmt, für „Commander in Chief“ reicht’s immerhin noch zu einem TV-Movie, HBOs „Entourage“ entwickelt sich endgültig vom Geheimtipp zum (verdienten) Hit und hat möglicherweise gar den Anstoss für eine echte „Aquaman“-Verfilmung gegeben … und nee, dafür suche ich jetzt keine URLs mehr ‚raus 🙂

Und als wäre das nicht schon genug Material, habe ich auch noch ein gutes Dutzend Film-Reviews, die ich für’s Blog fertigstellen will. Gottseidank ist es bisher recht ruhig in der Serien-Pilot-„Szene“, dafür hätte ich echt keine Zeit mehr…

 

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