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Cupid

Mittwoch, 15. April, 2009

Schon zum zweiten Mal darf Rob Thomas („Veronica Mars“) seine Geschichte von einem Mann erzählen, der glaubt, der Gott der Liebe und von Zeus auf die Erde verbannt worden zu sein. Was in den späten 1990ern auf ABC mit Jeremy Piven und Paula Marshall scheiterte, wurde nun vom gleichen Network als Neuauflage mit Sarah Paulson und Bobby Cannavale erneut auf Sendung gebracht. Herausgekommen ist auf den ersten Blick eine 1:1-Umsetzung der alten Storylines (in leicht veränderter Reihenfolge) mit nur kleinen Anpassungen. Die Show spielt nun in NYC statt in Chicago, einige Charaktere wurden ein wenig verändert und die Story leicht aufgefrischt, aber im Kern ist das die gleiche Serie. Somit wird natürlich allerorten sofort der Vergleich zwischen den neuen Hauptdarstellern und ihren Vorgängern gezogen. Und zumindest in meinen Augen fällt der für die Neubesetzung durchaus gut aus. Klar, Bobby Cannavale ist kein Jeremy Piven, aber er versucht auch keine 100%-Imitation, sondern macht sein eigenes Ding. Ähnliches gilt für Sarah Paulson, die endlich mal eine eine Rolle gefunden hat, bei der man nicht genervt wegzappen möchte. Aber insgesamt gilt meiner Meinung nach, dass man pedantische Vergleiche mit dem Original besser unterlassen sollte, um sich nicht den Spaß an der Neuauflage zu nehmen. Für sich alleine genommen funktioniert die Show nämlich recht gut und ist als romantische Comedy durchaus genießbar. Wem das Genre grundsätzlich nicht liegt, der schaltet eh nicht ein. Mein Fazit: Locker-leichte Unterhaltung ohne Nebenwirkungen, 6/10.

No touching!

Freitag, 6. Februar, 2009

Ein paar schnelle Gedanken zur 6. Kalender-Woche.

– Großartiger Superbowl. Spannend bis zur letzten Minute, gewürzt mit ein paar kniffeligen Schiedsrichter-Entscheidungen. Die Half-Time-Show vom „Boss“ passte perfekt zum Gigantismus der Veranstaltung.

– Die Post-Superbowl-„Office„-Episode entpuppte sich als überbewertet. Die Folge hatte eine maue Spannungskurve: Der Höhepunkt der Full-Hour-Show war bereits der spektakuläre Firedrill-Teaser, um die Superbowl-Fans bei der Stange zu halten. Der Rest der Folge hatte zwar einige gute Gags, aber auch reichlich Durchhänger (der Jack Black/Jessica Alba-Film-Spoof, der Roast, …)

– Die vorläufigen Termine der Upfronts 2009 in New York: Montag 18.5. FOX, Dienstag 19.5. eventuell ABC, Mittwoch 20.5. eventuell CBS, Donnerstag 21.5. CW. Aller Voraussicht nach wird NBC wie letztes Jahr seine Upfronts-Präsenz in Grenzen halten (sprich: gar nicht auftauchen).

– Neue Show von Zwick/Herskovitz: „A Marriage“. Für CBS. Ich hab’s mir abgewöhnt, große Erwartungen an eine TV-Serie zu haben nur wegen der Namen der Macher. Zumindest will ich es mir abgewöhnen. Direkt nach „A Marriage“. Was macht eigentlich Sorkin?

– Apropos Sorkin: Ich habe endlich mal sein „Charlie Wilson’s War“ mit Tom Hanks gesehen: Sehr unterhaltsam, spannend und trägt eindeutig Sorkins Handschrift.

– Verspäteter Vorsatz für 2009: Das ganze Oeuvre von Neil Gaiman durchackern. Derzeit auf meinem Schreibtisch: „American Gods“. Der Trailer zu der Verfilmung eines anderen Werks von ihm („Coraline“) sieht traumhaft aus, das könnte ein (Kinder-)Klassiker werden.

– Die zweite Episode von „Being Human“ war ähnlich enttäuschend wie die (neue) Pilotfolge. Hie und da blitzte zwar ganz leicht eine Andeutung von schwarzem Humor auf, aber die Show will eindeutig in erster Linie ein anstrengendes Drama mit vorhersehbaren Storykonstrukten sein. Schade.

– RIP „Cupid„? ABC will nun plötzlich sogar nur noch sieben Episoden von Rob Thomas‘ Remake seiner eigenen Show. Da wird nun schon ein kleines Quotenwunder benötigt, um die Show für eine Season 2 zu retten. ABC spendiert mit „Dancing with the Stars“ zwar ein gutes Lead-In, aber solche „kreative Differenzen“ zwischen Network und Serien-Macher zeugen nicht unbedingt von einer rosigen Zukunft. Und noch weniger von einem innovativen, sehenswerten Serienkonzept ohne Kompromisse.

– RIP „Life on Mars„? Die Quoten sehen miserabel aus, das wird wohl nix mehr. Dabei habe ich mich langsam sogar an die Serie und ihre Macken gewöhnt. Wirklich kein Must-See-Event, aber auch keine Beleidigung des Zuschauers.

– Und ich fürchte es dauert auch nicht mehr lange bis: RIP „Chuck„. Bei sovielen RIPs bleibt bald nix mehr für 2010 übrig. Dazu passt…

– … Dollhouse: T-7 Tage. So schnell gehen 15 Monate(!) vorbei. Die arme Eliza muss schon ihr letztes Hemd für die Promo-Aktionen hergeben. Die FOX-Marketing-Leute haben endlich mal erkannt, wie man die Zielgruppe richtig anspricht und sich auf die wesentlichen Inhalte einer Serie fokussiert.

Sonst noch was erwähnenswert? Open Thread.

Wochenend-Blogger

Freitag, 7. November, 2008

Es ist zwar erst Freitag, aber allmählich mutiere ich offensichtlich zu einem Wochenend-Blogger (hat wohl in der „Blogosphäre“ einen ähnlichen Beigeschmack wie „Sonntagsfahrer“ ;-). Anyhoo, ein paar Anmerkungen zur vergangenen Woche will ich noch loswerden.

Da war zunächst mal jene US-Wahlnacht, die ich entgegen aller zuvor getroffenen „Ich bleib aber nicht wieder die ganze Nacht wach“-Vorsätze dann doch bis fünf Uhr mit CNN (und Huffington Post, FiveThirtyEight.com, New York Times, LATimes, Washington Post sowie den Streams von [C|MS]NBC, FOXNews, etc) verbrachte. Solche Events sind neben der offensichtlichen politischen Bedeutung auch noch aus einer anderen Perspektive interessant: In kürzester Zeit müssen den Zuschauern/Lesern eine wilde Flut an trockenen Daten möglichst anschaulich präsentiert werden und die Sender/Websites überbieten sich gegenseitig mit neuen, vermeintlich sensationellen Formen der Datenvisualiserung. Bei manchen Gadgets dieser technischen Eyecandy-Hochrüstung reibt sich so mancher „Information Architect“ zwar hin und wieder verwundert die Augen und fragt sich, was das nun soll (beispielsweise CNNs neuestes von Eigenlob ertränktes „Hologramm“-Spielzeug oder Peter Klöppels Verrenkungen vor dem Green Screen), doch es gibt auch jene Entwicklungen, die beim Nutzer anerkennendes Staunen hervorrufen. In die letztere Kategorie fallen unter anderem die Info-Grafiken des Webangebots der New York Times, die mich bereits mehrmals durch sehr intuitiv benutzbare Flash/Shockwave-Anwendungen und gelungene Statistik-Darstellungen überraschten (beispielsweise die interaktive „President Map“ oder „The Measure of a President„). Doch bei all dieser „Datenflut“ von Wahlergebnissen, Exit Polls und Expertenanalysen war dann doch dieser Moment die durchzechte Nacht wert:

Die Stewart/Colbert-Live-Show kam in meinen Augen irgendwie nicht so recht an die Leistung üblicher Shows heran, auch wenn Stewart bei der Bekanntgabe von Obamas Sieg dann wohl doch etwas Pipi in die Augen bekam.

Aber auch im TV-Serienland gab es ein paar interessante Entwicklungen in dieser Woche: So wurde die Comedy „Kath & Kim“ von NBC für eine komplette Season verlängert. Die Pilotepisode ging mir allerdings derart auf den Zeiger, so dass ich mir davon wirklich keine weitere Folge antun wollte. Die Show hat mich in den 22 Minuten regelrecht aggressiv gemacht. Aber offensichtlich hat die Serie durchaus eine ausreichende Zuschauergemeinde gefunden und NBC will ihr eine solide Chance geben. Hat ja auch bei „The Office“ und „30 Rock“ funktioniert.

FOX hat wiederum die Pläne für Midseason konkretisiert (will heißen: Die ursprünglichen Pläne wurden wie erwartet komplett über den Haufen geworfen). FOX ist immerhin recht konsequent und alten Traditionen verpflichtet, indem es wie bereits in den letzten Jahren das für den Freitag-Sendeplatz vorgesehene „Bones“ erneut nicht dort ausstrahlen will. Stattdessen werden (erneut offensichtlich in guter Misserfolgs-Tradition) nun die quotenschwachen „Sarah Connor Chronicles“ sowie Joss Whedons „Dollhouse“ (ab 13. Februar 2009) in den Friday Night Death Slot zum Sterben ausgesetzt. Seit den „X-Files“ vor gut zehn Jahren hat keine Sci-Fi-Serie mehr am Freitag auf FOX funktioniert und es liegt der Verdacht nahe, dass auch die „Chronicles“ und „Dollhouse“ diese Sendeplätze nicht mehr als 13 Episoden lang überleben werden. Optimisten dürfen sich aber dennoch an folgenden Strohhalmen festhalten: a) Sci-Fi-Nerds sind Freitag Abends eh zuhause und an genau diese Zielgruppe richten sich beide Serien und b) an jedem anderen Werktag (insbesondere am Montag mit „Chuck“, „Heroes“ und „HIMYM“) hätte „Dollhouse“ wohl (auch) keine Chance gehabt.

Immerhin gibt es einen neuen Trailer:

Noch eine Serie, für die ich große Hoffnungen habe, ist die Neuauflage von Rob Thomas‘ Dramedy „Cupid“ für ABC, das ebenfalls in der Midseason starten soll. Dort haben jüngst die Dreharbeiten begonnen und dort hat sich ein Teil des „Veronica Mars“-Dreamteams wieder zusammengefunden: Autorin Diane Ruggiero ist nach ihrem „Ex-List“-Desaster in das Autorenteam von „Cupid“ aufgenommen worden.

Die Wahrscheinlichkeit eines "Veronica Mars"-Spielfilms

Mittwoch, 27. August, 2008

Alle paar Monate tauchen in den üblichen Gerüchte-Küchen (Ausiello, Kristin) wieder die gleichen vagen Andeutungen auf: Rob Thomas sei ja noch so interessiert an einem „Veronica Mars“-Film und auch Kristen Bell würde unbedingt wieder mitmachen wollen. Und es sei ja alles schon so gut wie in trockenen Tüchern.

Ich frage mich allerdings, wie groß die Wahrscheinlichkeit wirklich ist, dass dieser Film (und sei es nur als „Movie-of-the-Week“ auf einem Cable-Network) jemals zustande kommt. Denn auch wenn das Brouhaha und der Kritiker-Buzz um die Show zumindest im Web immer sehr groß war, so muss man doch auch akzeptieren, dass die Quoten „in der realen Welt“ immer fürchterlich niedrig waren. Die Serie konnte somit erwiesenermaßen einfach nie das breite Publikum ansprechen. Welcher wirtschaftlich denkende Produzent würde da also gutes Geld in ein Projekt stecken, dessen Erfolgsaussichten derart gering sind? Die erste Anlaufstelle wird natürlich Joel Silver sein und der dürfte in den letzten 20 Jahren dank solcher Blockbuster wie „Die Hard“, „Lethal Weapon“, „Matrix“ und einigen mehr schon durchaus eine üppige Portokasse angespart haben. Aber ist er auch bereit, ein paar Millönchen in solch ein Projekt zu stecken — just for fun?

Mein Eindruck ist vielmehr, dass natürlich alle Beteiligten solch ein Projekt gerne machen würden, nur wie das rentabel sein soll, weiß keiner. Oft werden die Serie „Firefly“ und der darauf basierende Spielfilm „Serenity“ als Paradebeispiel herangezogen, aber in meinen Augen hinkt dieser Vergleich. „Firefly“ wurde nach nicht mal einer Staffel vorzeitig abgesetzt, „Veronica Mars“ und das CW/WB hatten hingegen drei Jahre lang immer wieder neue Versuche gestartet, um Zuschauer an die Serie zu binden und hatten ausgesprochen viel Geduld mit der Serie. „Firefly“ hatte eine beeindruckende Grassroots-Kampagne der Fans ins Rollen gebracht — das „Veronica Mars“-Fandom ist jedoch mittlerweile recht ruhig geworden. Und dann sollte man auch nicht vergessen, dass „Serenity“ zwar zuletzt in die schwarzen Zahlen rutschte, aber ein großer finanzieller Erfolg war das Projekt dennoch nicht. Zudem floppte gerade letzten Monat als weiterer Vertreter der „from-the-tv-to-the-big-screen“-Klasse ein weiterer X-Files-Spielfilm mit Bravour an den Kinokassen.

Fazit: Ich glaube nicht, dass es in den nächsten Jahren einen „Veronica Mars“-Film geben wird. Das ist zwar wirklich schade, aber ärgerlich sind auch diese ständig wiederkehrenden „es fehlt nicht mehr viel“-Verlautbarungen in den einschlägigen Medien, die dann doch nur unberechtigte Hoffnungen wecken. Als Fan der Serie sollte man seine Erwartungen also lieber gering halten.

Stattdessen freue ich mich jetzt lieber darüber, dass ABC das Remake von Rob Thomas‘ alter Serie „Cupid“ (mit Bobby Cannavale und Sarah Paulson) endlich offiziell in Auftrag gegeben hat. Es wird aber wohl bis zur Season 2009/10 dauern, bis die Show auf die Bildschirme kommt. Im gleichen Atemzug hat ABC übrigens auch grünes Licht für neue Serien-Projekte von/mit Amber Tamblyn („Joan of Arcadia“) und Nathan Fillion („Firefly“) gegeben („The Unusuals“ respektive „Castle“ ).

"90210"-Spin-Off ohne Rob Thomas

Dienstag, 15. April, 2008

… das behauptet zumindest Kristin von E!Online. Naja, hatte ernsthaft jemand erwartet, dass der Mann die Arbeitsbelastung von gleich drei neuen Serien („90210“, „Cupid“, „Good Behavior“) schultern könnte?

Beim Televisionary gibt’s mehr dazu. Er hat auch das Skript für die neue 90210-Pilot-Episode gelesen, war wenig begeistert und meldet ferner, dass die „Freaks & Geeks“-Macher Gabe Sachs and Jeff Judah im Gespräch als neue Showrunner seien.

Cupid: Bobby Cannavale ist der neue Jeremy Piven

Dienstag, 8. April, 2008

Laut Hollywood Reporter wird Bobby Cannavale („Third Watch“) die Hauptrolle in dem Remake der ABC-Serie „Cupid“ spielen.

Ich denke mal, dass ich nicht der einzige bin, der mit dem Namen nicht direkt ein Gesicht verbinden konnte, daher hier der Link zur IMDb-Bildergalerie. Zumindest eine gewisse äußerliche Ähnlichkeit mit dem Darsteller des „Cupid“ in der Ursprungs-Serie, Jeremy Piven, ist da durchaus gegeben. Cannavale ist sogar ein Emmy-Gewinner (für seinen Gastauftritt in „Will & Grace“, an den ich mich im Moment aber auch nicht erinnern kann.)

ABC bestellt Pilot-Episode von "Cupid"-Remake

Donnerstag, 13. März, 2008

Eigentlich schon ein altes Thema (die Show ist auf dem Papier schon seit dem Herbst in Planung), aber erst heute hat ABC offiziell grünes Licht für die Produktion einer Pilot-Folge der Neuauflage von „Cupid“ aus der Feder von Rob Thomas gegeben. Ob das wohl etwas damit zu tun hat, dass das CW ebenfalls heute Interesse an den Diensten von Rob Thomas für eine „Beverly Hills 90210“-Spin-Off-Serie bekundete…?

Mitentscheidend für das Schicksal von „Cupid 2.0“ wird aber wohl vor allem das Casting sein: Kann man Jeremy Piven ersetzen?

(Wie es der Zufall will, habe ich vor ein paar Tagen übrigens meinen alten Cupid-Episodenführer (noch unformatiert und unkorrigiert) ins SerienWiki gestellt.)

"Cupid" revisited

Mittwoch, 16. Januar, 2008

Falls es jemand nicht bemerkt hat: US-TV-Kritiker Alan Sepinwall hat sich als Streik-Ersatzprogramm die alte Rob-Thomas-Serie „Cupid“ vorgenommen und postet alle paar Tage eine Review zu einer Episode. Dabei wird er auch von Rob Thomas unterstützt. Mein letzter „Cupid“-Marathon liegt erst etwa ein oder zwei Jahre zurück, daher schaue ich die Folgen jetzt nicht nochmal, aber die Kommentare sind trotzdem sehr interessant. Sepinwall postet auch jedesmal Links zu den Episoden-Videos auf YouTube — leider gibt es die Serie immer noch nicht auf DVD.

„Cupid“ war/ist in meinen Augen eine recht charmante Show mit einer exzellenten Besetzung (eines der Karriere-Höhepunkte von Jeremy Piven) und falls noch jemand eine Lücke in dem eigenen „Streik-Notfallplan“ hat, sollte man „Cupid“ durchaus mal berücksichtigen.  ABC plant bekannterweise ein Revival der Show, aber durch den Autorenstreik liegt derzeit alles auf Eis.

Nach „Cupid“ will sich Sepinwall dann „Sports Night“ zur Brust nehmen.

Bringt ABC nach 10 Jahren "Cupid" zurück?

Mittwoch, 3. Oktober, 2007

Wunder geschehen also doch noch: Laut Variety will ABC die einst kurzlebige romantische Dramedy „Cupid“ wiederbeleben. „Cupid“ war das erste große Projekt von Rob Thomas („Veronica Mars“), das bereits in der Season 1998/1999 auf ABC lief, aber nach 15 Episoden wegen schwacher Quoten abgesetzt wurde. In den Hauptrollen mit Jeremy Piven („Entourage“) und Paula Marshall („Snoops“) besetzt, handelte die Serie, die in Deutschland unter dem Titel „Amor – Mitten ins Herz“ lief, von einem vermeintlich verrückten Mann, der davon überzeugt ist, der Liebesgott Cupid (Amor) zu sein. Er glaubt, dass er 100 Paare zusammenbringen muss, um wieder zurück in den Himmel zu den anderen Göttern zu kommen, da er bei Zeus in Ungnade gefallen sei. Paula Marshall spielte die ihm von Amts wegen zugewiesene Psychotherapeutin.

„Cupid“ war eine charmante und amüsante Show, die vor allem von der Spritzigkeit ihrer beiden Hauptdarsteller profitierte (die aber hinter der Kamera überhaupt nicht miteinander klar kamen). Nach der Absetzung hofften Fans jahrelang auf eine Veröffentlichung der Serie auf DVD, doch es kam nie dazu. Nun hat Rob Thomas einen einjährigen „development deal“ mit ABC Studios unterzeichnet und „Cupid“ ist eines von zwei Projekten, das nun bei dem Studio in der Planung ist. Sicher ist bisher nur, dass Jeremy Piven nicht erneut mitspielen wird.

Auch wenn es weitere Veränderungen geben wird (neue Opening Credits, Location Los Angeles statt Chicago), soll die neue Serie doch im Prinzip dem Original treu bleiben, sagt Rob Thomas:

I’m not going to reinvent it. What they’re buying is the show. [..] The zeitgeist is better for the show now, and ABC is a much better network for it now. They’ve got a lot of shows that could lead into it.

Bisher gibt es wohl allerdings erst eine Script-Order, es wird sich zeigen müssen, ob es das Projekt nächstes Jahr wirklich auf den Bildschirm schafft. Aber man scheint in der Planung schon recht weit fortgeschritten und sich der Sache recht sicher zu sein.
Neben „Cupid“ arbeitet Thomas für ABC Studios außerdem an einer Adaption einer neuseeländischen TV-Serie namens „Outrageous Fortune“ um eine Familie von Kriminellen.