Archiv des Jahres 2006


Meine Serien-Favoriten seit 1995

Sonntag, 3. Dezember, 2006

Seit über 11 Jahren beschäftige ich mich nun schon mit TV-Serien, da ist es doch mal einen Versuch wert, die ultimative Liste der „Lieblingsserien“ zusammenzustellen. Das sind allerdings ’ne ganze Menge, wie mir recht schnell klar wurde, also habe ich es auf die Jahre 1995 bis 2006 „eingegrenzt“ und damit die Sache nicht vollkommen in Schieflage gerät, klammere ich „Miniserien“ mit weniger als zwei Staffeln in einer separaten Kategorie aus. Mag sein, dass ich die ein oder andere Serie vergessen habe — ich bin einfach nur Episodenführer durchgegangen…

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Aufgerüstet

Samstag, 2. Dezember, 2006

Dieser Beitrag ist umgezogen zu http://www.saschabeck.com/blog.

Justine Bateman

Freitag, 1. Dezember, 2006

Hah, ich wusste doch, dass mir ein Gesicht aus den letzten Sekunden der aktuellen „Men in Trees„-Episode bekannt vorkam: Es war Justine Bateman! familyties.jpgDen Älteren hier wohl besser bekannt als rebellische „Mallory Keaton“ aus der legendären Family-Comedy „Family Ties“ aus den 80er Jahren. „Family Ties“ ist wohl auch so eine Show, die man nach all den Jahren in der Erinnerung gerne maßlos überbewertet — aber wenn im Februar 2007 das Season 1 Set in den USA erscheint dürfte die Verlockung groß sein. Ich habe neulich nochmal eine Episode gesehen, aber leider nur die Syndication-Version, die reichlich zurechtgeschnippelt war. Die DVDs werden hoffentlich die Original-Versionen beinhalten — aber nach den „Alf“- und „Roseanne“-Debakeln sollte man das wohl besser vor dem Kauf doppelchecken. Aber es war definitiv eine unterhaltsame Comedy mit typischem 80er-Jahre-Charme sowie dem großartigen Michael J. Fox in seiner ersten großen Rolle vor „Back to the Future“.

Zuletzt war Justine Bateman letztes Jahr (?) in einem Gastauftritt neben ihrem Bruder Jason in der Serie „Arrested Development“ zu sehen gewesen.

P.S. & Off-Topic: NBC hat „30 Rock“ endlich eine Full-Season-Order gegeben. Yay!

Kaum sind die Sweeps vorbei…

Donnerstag, 30. November, 2006

mak hat in Bezug auf die hohen Quoten von „Veronica Mars“ einen Kommentar gepostet, den ich mal hier zitiere:

Kann es nicht eher sein das da was an der Quotenmessung gedreht würde? Da die anderen CW-Serien ja auch plötzlich bessere Quoten zu haben scheinen…

Ich glaube es war die zweite Woche ohne die Dienstags-Ausgabe von „Dancing With the Stars“, daher die „Umverteilung“. Und das CW scheint diese Woche allgemein von dem bereits einsetzenden „Winterschlaf“ der anderen Networks zu profitieren — was mich zum Thema dieses Blogeintrags bringt: ABC hat mit „Show Me the Money“ und „Day Break“ sowie CBS mit „3lbs“ ein paar hübsche Mega-Flops. Das CW scheint die Winterpause hingegen bei einigen Shows hinauszögern zu wollen — zumindest die „Gilmore Girls“ werden in dieser „Winterseason“ soviele Episoden gezeigt haben wie noch nie vor dem Jahreswechsel: Satte zwölf Folgen (wenn die Daten bei EPguides.com stimmen) und alle „in-a-row“.

CBS hat bei „3lbs“ ja jetzt sogar schon nach nur drei Wochen den Stecker gezogen… wie bei „Smith“ zu Beginn der Season. Wenn ich also mal kürzlich von der wiederentdeckten Geduld der Networks geschrieben habe, dann muss man CBS wohl ausklammern. Nicht dass ich ‚was dagegen habe, „3lbs“ war mau. Man könnte ja denken, dass CBS sich sowas leisten kann, aber haben die überhaupt noch etwas in der Midseason-Pipeline?

Aber warum ABCs „Day Break“ so extrem floppt (gerade mal 4+ Millionen Zuschauer), ist mir unerklärlich. Ich habe zwar Episode 4 noch nicht gesehen, aber bisher fand ich die Show eigentlich recht interessant.

Und schließlich noch ein Wort zum neuen NBC-Programmplan. Allmählich wird wohl deutlich, dass Sorkin in seinem „Studio 60„-Vertrag wohl auch eine Klausel stehen haben muss, die ein Verschieben von „Studio 60“ auf einen anderen Sendeplatz ausschließt. NBC wirft zwar das halbe Programm durcheinander (u.a. „Friday Night Lights“ nun mittwochs), aber „Studio 60“ bleibt in seinem Timeslot hinter „Heroes“ — zumindest bis Ende Februar 2007.

„It’s reached a level (in the ratings) that’s acceptable“

Naja, wenn NBCs „scheduling chef“ das sagt, wird’s wohl stimmen…

Weitaus logischer ist da der ebenfalls nun offiziell angekündigte Ersatz für „Studio 60“ ab März 2007: „The Black Donnellys“ soll von den sehr guten Quoten von „Heroes“ hoffentlich besser profitieren und den 22Uhr-Slot übernehmen. In dem Zusammenhang macht es dann auch mehr Sinn, dass „Medium“ nicht wie von einigen gewünscht hinter „Heroes“ landet.

Die Comedies „The Singles Table“ und „Andy Barker, P.I.“ werden nicht im neuen Plan erwähnt und müssen wohl noch länger auf die Ausstrahlung warten müssen — auf der anderen Seite: Gute Comedies hat NBC ja derzeit auch genug, wenn auch alle an einem Abend 😉

Oh, und schließlich auch noch ‚was zu ABCs neuer vermeintlicher „Comedy“ „Big Day„: Was’n Schrott. Das wird ein harter Winter für ABC…

3,49 Millionen Zuschauer für "Veronica Mars"

Mittwoch, 29. November, 2006

Diese Zahlen für die gestrige Ausstrahlung des ersten Mini-Arc-Finales sind die zweithöchsten Quoten, die die Serie jemals hatte (inkl. der Ausstrahlungen auf UPN). Natürlich sind das im Vergleich zu den anderen Networks immer noch mickrige Zahlen, aber immerhin hat die Show endlich mal wieder gezeigt, dass sie auch deutlich über die 3-Millionen-Grenze kommen kann.

Offensichtlich haben sich die Promotion-Anstrengungen des CW gelohnt. Spannender wird jetzt allerdings die Frage, ob die Zuschauer auch bei der nächsten Folge wieder einschalten. Aber zumindest eine Woche lang darf sich das arg zertrampelte und geschwächte Pflänzchen „Hoffnung für Season 4“ etwas erholen 😉

Ein gescheiterter Versuch…

Samstag, 25. November, 2006

Eigentlich sollte das ein Experiment sein, um herauszufinden, ob es möglich ist, eine „sabawards 2006„-Liste aufzubauen. Doch schon nach ein paar Namen habe ich gemerkt, dass das Ganze zu sehr ausufert. Objektive Maßstäbe habe ich schon nach kurzer Zeit über Bord geworfen und die Kategorien wurden immer voller, zudem sind neue Serien viel zu sehr überrepräsentiert.

Großen Wert hat diese Liste eigentlich nicht, denn für euch als Leser ist es ja nicht ersichtlich, aus welchem Grund ein Name fehlt: Weil ich den Namen absichtlich weggelassen habe oder weil ich die Show (zur Zeit) nicht sehe. Naja, bis zur TV-Ausstrahlung der sabawards-Verleihung 2020 dürfte das Problem gelöst sein… ;-). Auch die Einteilung in Supporting Actor/Actress ist etwas willkürlich (ebenso wie die Reihenfolge), aber ich wollte sie nicht alle in die Hauptkategorien packen.

Anyway, anstatt die Liste in „Ablage P“ zu schieben, stelle ich sie halt online, damit hier wenigstens mal wieder etwas frischer Content auftaucht…

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Alle Jahre wieder…

Freitag, 24. November, 2006

Das ganze Jahr über sind die TV-Serien-Boxen schweineteuer und just pünktlich zur Auszahlung des 13. Monatsgehalts werden gleich reihenweise billige Boxen auf den Markt geworfen. Und dann schlägt einer der ältesten Instinkte im Mann zu: Der Jäger- und Sammlertrieb. So heute beim MediaMarkt: Friends-Boxen für je 15 Euro, Lost, Housewives und Galactica (jeweils die ersten Staffeln) für 25 Euro. Season 1 der Gilmore Girls für 16 Euro — selbst ALDI hatte die Box neulich teurer im Angebot. Weitere „Gilmore Girls“ für 30 Euro, usw. Gut, „Six Feet Under“ für 30 Euro (außer der letzten Staffel) habe ich mittlerweile auch schon öfters gesehen. Dumm dass man sowas mittlerweile größtenteils bereits daheim stehen hat. Aber bei dem Preis muss man sich ja ärgern, wenn man diverse Boxen mal deutlich teurer angeschafft hat, aber noch nicht zum Anschauen gekommen ist.

Und was macht dann auch noch dieser Euro-Kurs? Er steigt gegenüber dem Dollar auf über 1,30 und macht das Übersee-Shoppen damit auch wieder attraktiver. Nett, dass Deep Discount DVD da auch gleich noch einen SALE macht. Und amazon.com die „West Wing“-Boxen für $29 verkauft.

Insgesamt muss ich aber feststellen, dass DVD-Shoppen in Deutschland in den letzten Jahren deutlich angenehmer geworden ist. Mittlerweile muss man eigentlich nur noch für obskure Serien, Neuerscheinungen oder bei besonderen Sonderangeboten über den großen Teich shoppen gehen. Selbst eher „unübliche“ Sachen wie „Party of Five“ und „Bewitched“ findet man mittlerweile bei den großen deutschen Shopping-Tempeln im Regal, und auch immer öfters zu Preisen, die einem nicht gleich die Tränen in die Augen treiben…

"Back Seven" für "Veronica Mars"?

Freitag, 17. November, 2006

Laut Alan Sepinwall (der sich wiederum auf Rob Thomas beruft) soll „Veronica Mars“ eine Order über 7 weitere Episoden erhalten haben. Offiziell ist noch nix.

Natürlich wären neun Episoden besser gewesen, aber bei den Quoten sollte man mit dem zufrieden sein, was man kriegen kann. So kann die Show nun in Ehren zu Ende gehen, eine vierte Staffel wird’s sicherlich nicht geben.

Wow, das wäre das erste Jahr, in dem all meine lieb gewonnenen Shows für (fast) eine komplette Staffel verlängert wurden. Besser kann’s ja gar nicht laufen.

"Day Break" und "3lbs"

Freitag, 17. November, 2006

Noch zwei Mini-Anmerkungen zu den zwei neuen Shows:
„Day Break“ ist überraschend spannend und abwechslungsreich — könnte zumindest in den geplanten 13 Episoden sehr sehenswert sein. Aber diese Show ist ein klassisches Beispiel für ein Konzept, das man lieber nicht auf mehrere Staffeln ausdehnen sollte. Eine Mini-Serie mit 13 Episoden, ohne Cliffhanger und „voller Aufklärung“ am Ende wäre ideal. Die Season-Premiere von „Medium“ fand ich hingegen eher enttäuschend.

„3lbs“: Ich habe ja nix gegen gute Kopien. Wenn sie unterhaltsam sind, haben sie auch eine Daseinsberechtigung. Aber im Vergleich zu „House“ ist „3lbs“ doch arg flau.

it's the end of the world as we know it (and i feel fine)

Donnerstag, 9. November, 2006

Da endet die US-„Herbststaffel“ von „Lost“ mit einem vermeintlich hochdramatischen Cliffhanger, doch mir drängt sich im Grunde nur ein Gedanke auf: Interessiert mich das überhaupt noch?

„Lost“ entwickelt sich allmählich zu einem endlosen Mystery-Martyrium. Eigentlich sollte es ja mittlerweile jedem noch verbliebenen Zuschauer klar sein, dass bei „Lost“ das Prinzip „Der Weg ist das Ziel“ an erster Stelle steht. Nach knapp zweieinhalb Jahren Spannungsaufbau kann die „Lösung“ des allumfassenden „Lost“-Rätsels niemals mehr den Erwartungen gerecht werden. Daher müssen die einzelnen Episoden überzeugen — doch genau das tun sie in meinen Augen nicht mehr.

Die dritte Staffel konnte von wenigen Ausnahmen abgesehen kaum noch den „Gänsehaut“-Faktor früherer Episoden erreichen. Das Hatch ist weg, die Überlebenden der Rumpfsektion außer Bernhard alle tot (Wie konnte man nur Eko aus der Show schreiben!?), „The Others“ sind die meist gehassten fiktiven Personen im TV, die „Strandbewohner“ wurden zu Nebencharakteren degradiert, die Flashbacks sind redundant und weitestgehend ohne Belang (siehe die „Locke“ und „Kate“-Flashbacks). Derweil hängen mehrere unaufgelöste Cliffhanger wie eine ganze Herde rosa Elefanten im Raum. Der Zuschauer ist noch ratloser und frustrierter als am Ende der ersten Staffel. Und das liegt in dem fehlenden Pay-Off begründet. Ständig gibt es neue Rätsel, aber nur wenige Erklärungen — man verliert die Übersicht und das frustriert. „Der Weg ist das Ziel“ my ass — ich will endlich erfahren, was hinter dem ganzen Spuk steckt, erst dann kann ich mich wieder in die Charaktere investieren. Mir geht’s wie Jack: Ich will nur noch runter von der Insel.

Dem Zuschauer muss von Zeit zu Zeit einfach ein fetter Knochen hingeworfen werden, ansonsten wird er nun mal ungeduldig. Und spätestens mit der plötzlichen „Aktivierung“ von zwei Überlebenden des Flugzeugabsturzes kam die Show in unangenehme Nähe zu „Jumped The Shark“-Gewässern.

In gewisser Weise hat sich mittlerweile der Überraschungsfaktor bei „Lost“ abgenutzt, der Zuschauer hat sich an die unerklärlichen Geschehnisse gewöhnt. Die Karawane zieht weiter, zu „Heroes“.

Vielleicht sollte ich ja diese Winterpause dazu nutzen, ebenfalls ganz Abstand von der Show zu nehmen. In ein paar Jahren kaufe ich mir dann die restlichen Staffel-DVDs, genieße das „Lost“-Rätsel in überlangen Marathon-Sitzungen und spare mir den Ärger zwischendrin. Ich bin davon überzeugt, dass die „Lost“-Macher noch einige spektakuläre Überraschungen und grandiose Episoden parat haben. Die Frage ist nur, auf welche Länge sie diese Highlights strecken und ob es die „abgehärteten“ Zuschauer noch interessiert. ABC wird sicherlich darauf drängen, die Show möglichst lange on-air zu halten. Ob das auch eine korrekte kreative Entscheidung ist, steht auf einem anderen Blatt.

Alles hat mal ein Ende. Man sollte aber auch den richtigen Zeitpunkt zum Aufhören nicht verpassen.