Posts Tagged ‘Reaper’


"Reaper" um 13 Episoden verlängert

Dienstag, 13. Mai, 2008

Gerade eben schrieb ich noch, dass „Reaper“ sich wohl keine Sorgen machen braucht, und fünf Minuten später kommt die offizielle Bestätigung über den Ticker. Die Serie wird aber laut Hollywood Reporter (mann, ich mag deren Redesign nicht sonderlich) erst zur Midseason zurück auf die Bildschirme beim CW kommen und dann den Platz von „Smallville“ hinter „Supernatural“ einnehmen.

Und auch zu „Moonlight“ gibt es noch ein druckfrisches Gerücht: Laut Nikki Finke ist die CBS-Serie zwar noch nicht abgesetzt, wird aber auch nicht auf dem Sendeplan im Herbst auftauchen. Das ließe noch eine potentielle Hintertür für die Midseason. Es gibt derzeit wohl noch finanzielles Gerangel zwischen Warner und CBS.

Und wo wir schon bei CBS sind: Die wollen möglicherweise „Back to You“ von FOX übernehmen. Heh, ich glaube da wäre die Show auch schon von Anfang an viel besser aufgehoben gewesen.

"Eli Stone" bekommt zweite Staffel, "Life on Mars" geht in Produktion

Montag, 12. Mai, 2008

Und schon sind wir mal wieder mitten in den Upfronts. Die dieses Jahr aber wohl gegenüber den Vorjahren sehr an Bedeutung verloren haben — erstens weil einige Networks einen Teil ihrer Pläne eh schon in den zurückliegenden Tagen und Wochen bekanntgegeben haben und weil zweitens als Nachwehen des Autorenstreik die kommende Season 2008/09 der fast vergangenen Season 2007/08 sehr ähnlich sein wird.

So sind es dann eher die Kleinigkeiten, die noch geklärt werden müssen, beispielsweise die noch ausstehenden Serien-Verlängerungen. Frühere Wackelkandidaten wie „Reaper“ , „Scrubs“ und „How I Met Your Mother“ müssen sich eigentlich keine Sorgen mehr machen, „Eli Stone“ und „Boston Legal“ wurden sogar bereits offiziell verlängert.

Zumindest ein wenig bedauernswert sind aber derzeit andere Details: Joss Whedons „Dollhouse“ kommt wohl erst zur Midseason Anfang 2009 auf die TV-Schirme. Aber man muss das auch so sehen: Bei FOX sind die Sendetermine im Januar eh die besseren, weil sie da im alles beherrschenden Sog von „American Idol“ vermarktet werden können. J.J.Abrams‘ „Fringe“ wird aber wohl schon im Herbst ins kalte Wasser geworfen.

Was andere Serienneustarts angeht, so sind die meisten Produktionen noch unbeschriebene Blätter und erst der „Buzz“ im Sommer wird zeigen, welche davon interessant sein könnten. Eine Ausnahme davon dürfte neben dem bekannten „Knight Rider“-Format wohl noch die US-Kopie von „Life on Mars“ sein, die unter der Leitung von D.E.Kelley bei ABC an den Start gehen wird. Und dann gibt es dann noch „Beverly Hills 90210 2.0″ beim CW, das heute mit der Bestellung von „Surviving the Filthy Rich“ eine weitere Twen-Girls-Serie vorgemerkt hat.

Am morgigen Dienstag beginnt die heiße Phase der Upfronts mit den Präsentationen von ABC und theCW (NBC hatte seine Pseudo-Upfronts bereits im April). „Men in Trees“ und „Women’s Murder Club“ sind bereits jetzt offiziell abgesetzt, also bleibt zumindest bei ABC hauptsächlich noch die Frage, was aus „Miss/Guided“ und „Cashmere Mafia“ wird. Als „Überraschung“ gibt es dann wohl noch die ABC-Bekanntgabe der Übernahme von „Scrubs“.

Wenn der "Reaper" zweimal klingelt

Donnerstag, 8. Mai, 2008

Manche Serien benötigen vielleicht wirklich erst einen mehrmonatigen Autorenstreik, das Damokles-Schwert einer drohenden Absetzung und schließlich noch ein Network, das kaum Interesse an der Show hat, um endlich mal das Potential in der ursprünglichen Storyidee ansatzweise auszureizen.

„Reaper“ auf dem CW ist möglicherweise solch ein Musterbeispiel für Serien, die sich wundersamerweise erst kurz vor der Absetzung auf ihre Stärken besinnen. Wenn scheinbar eh alles egal ist, fällt mitunter der Druck von den Autoren ab und plötzlich machen sie all das richtig, was sie fünfzehn Episoden lang vermasselt haben. Oder sie laufen im stressigen „Endgame“, wo es nun wirklich um alles geht, erst wirklich zur Hochform auf. Wie auch immer, jedenfalls schafften es die letzten beiden Episoden der Comedy „Reaper“ zur Überraschung vieler Beteiligter unverhofft in die Kategorie „hey, das war durchaus unterhaltsam“.

Allerdings muss ich auch einräumen, dass „unterhaltsam“ in diesem Kontext relativ ist. Kennzeichnend für das sich anbahnende Debakel war bereits im Herbst 2007 die Tatsache, dass der im Sommer veröffentlichte 10-Minuten-Preview-Trailer ungleich amüsanter als alle nachfolgenden Episoden (inklusive Pilot) daherkam. Gestartet in der Rolle eines der Hoffnungsträger für unkonventionelles TV (neben „Chuck“ und „Pushing Daisies“), entpuppte sich die Show um den unfreiwilligen Bounty-Hunter des Teufels als ödes und formelhaftes „Monster-of-the-week“-Prozedural mit dürftig ausgestalteten Charakteren, vielen verpassten Chancen und kläglich verreckenden Comedy-Elementen. Nach drei Episoden war für mich Schluss mit unlustig. Dabei hätte die Grundidee doch sicherlich für mehr gereicht.

Als dann die Quoten sanken (sogar in die „Veronica-Mars“-Gefahrenzone) und der Autorenstreik kam, hatten auch viele andere die Show bereits abgeschrieben oder vergessen. Inklusive des sterbenden CW-Networks, das seine verbliebenen Promotion-Kräfte vollends auf gewisse OMFG-Gossip-Görlchen zu konzentrieren schien.

Die bevorstehende Absetzung hätte ich zu der Zeit nur mit einem Achselzucken kommentiert. Aber dann tauchten in diversen Foren plötzlich wieder Lebenszeichen auf, man sprach wieder von neuem Potential in den Stories. Und tatsächlich, die „Reaper“-Macher wandten sich von dem üblichen Storytelling-Prinzip ab, brachten neue Darsteller (Ken „Vinnie“ Marino, Kandyse „Dualla“ McClure, Lucy „Dawn“ Davis!) ins Spiel, weckten bisherige Cast-Mitglieder aus ihrem Dornröschenschlaf (Christine „Dolores“ Willes) und fingen zumindest mal damit an, fundamentale Probleme der Show („Andi“) abzuarbeiten. Wohlgemerkt, nach gerade mal zwei akzeptablen Episoden und im Vorfeld deutlich gesenkten Erwartungen ist die Show immer noch viele Längen von anderen Newcomern wie „Chuck“ entfernt, aber da glimmt nun ein kleiner Funke in der Serie und eine Absetzung nach dieser Season wäre eventuell dann doch ein kleines bisschen schade.

Vielleicht denkt das CW mittlerweile auch ähnlich, denn angeblich stehen die Verlängerungs-Chancen vor den Upfronts in der nächsten Woche plötzlich recht gut. Schließlich kann das CW die kommende Season ja nicht nur mit BH90210 bestreiten…

So Far So Good

Sonntag, 29. Juli, 2007

Da die durchgesickerten Pilot-Episoden größtenteils noch keine finale Versionen sind, bin ich mit endgültigen Reviews noch etwas vorsichtig. Hier mein erster Eindruck:

Pushing Daisies: Einfach nur traumhaft. Ich weiß nicht, wie lange die Serie diese Stimmung und das Momentum von Woche zu Woche bei den Crimes-of-the-week aufrecht erhalten kann, aber die Pilot-Episode wird dem ganzen Hype der letzten Wochen voll und ganz gerecht. Ausstattung und Inszenierung sind wie von einer anderen Welt. Dem armen Tim Burton müssen doch ständig die Ohren klingeln. Mehr, mehr, mehr von dieser „Dead Like Me“-Beinahe-SpinOff! Zwei Daumen nach oben mit Sternchen für Barry Sonnenfeld.

Reaper: Die Tatsache, dass alle guten Szenen in dem bereits bekannten 3-Minuten-Trailer enthalten waren, stimmt mich ja doch trotz des guten Gesamteindrucks etwas misstrauisch. Eigentlich war die restliche Episode weitestgehend überflüssig, der Trailer hatte alle Lacher, alle zentralen Plot-Elemente und den kompletten Spannungsbogen. Hier muss ein endgültiges Urteil wohl mindestens bis zur zweiten oder dritten Episode warten, um ein „ungespoilertes“ Verdikt zu fällen.

Chuck: Fand ich unterhaltsamer als ich im Vorfeld vermutet hatte. Vielleicht auch nur deshalb, weil da im Gegensatz zu Reaper noch nicht alle Schlüsselszenen bekannt waren. Ausgewogene Mischung aus Action, Humor und ein paar off-beat-Momenten. Und natürlich Adam Baldwin in der dritten oder vierten Variation seiner Paraderolle. Achja, gibt es keine andere Namen als Chuck dieses Jahr? Das ist jetzt schon die dritte Show mit einem zentralen Charakter mit diesem Namen.

Aliens in America: Hat mich wirklich sehr, sehr positiv überrascht. Diese Aussage muss man allerdings auch relativ sehen: Ich rechnete mit einem desaströsen Schrott-Sondermüll. Aber niemand war verblüffter als ich, als die aus den Trailern bekannten ungenießbaren Szenen im Kontext der vollständigen Episode recht harmonisch zusammenpassten. Ein Großteil meiner Kritikpunkte löste sich quasi in Luft auf, weil die Show einigermaßen geschickt mit Witz und Ironie die ärgsten seichten Tretminen umschifft. So war die Episode durchaus genießbar. Was jedoch bleibt ist ein schwer verdaulicher Voice-Over, eine triefende Happy-End-Schluss-Szene und ein fader Nachgeschmack durch einige stereotype Tiefpunkte inklusive überdrehten Akzent. Und der Darsteller des Vaters wurde mittlerweile durch Gilmore Girls‘ Scott Patterson ersetzt? Möglicherweise nicht die beste Idee.

Bionic Woman: Taff, aber insgesamt doch eher durchschnittlich. Immerhin: Katee Sackhoff stiehlt allen die Show — um Längen. Sie ist eindeutig der eigentliche Star der Show und das war sicherlich nicht so geplant. Die Hauptdarstellerin (auf dem Papier) ist noch arg blass und kommt eher wie eine wenig originelle Sydney Bristow-Kopie daher. Ansonsten passiert zwar eigentlich viel in der Episode, aber außer den durchaus gelungenen und sehenswerten Action-Szenen fesselt mich nichts so richtig. Mal sehen, ob es hilft, dass die taube Schwester ganz aus der Serie herausgeschrieben wird.

Sarah Connor Chronicles: Will man der Show eine Chance geben, muss man wohl versuchen, potentielle Ungereimtheiten mit dem „Terminator“-Franchise zu ignorieren und besser nicht mit den Spielfilmen zu vergleichen. Der TV-Ableger muss ein paar arge Kompromisse eingehen (Zeitreise!?), um halbwegs in den Terminator-Canon zu passen oder überhaupt die eigene Existenz zu rechtfertigen. Eingefleischten Fans wird das Bauchschmerzen bereiten, aber wie groß wird deren Anteil bei den Zuschauerzahlen sein? Immerhin bietet die Show solide und spannende Action-Haudrauf-Unterhaltung, ähnlich wie bei „Bionic Woman“ sinkt die Attraktivität der Serie — etwas überspitzt formuliert — sobald jemand den Mund aufmacht. Wirklich bei der Sache hielt mich somit lediglich die eiskalte Summer Glau, auch wenn es einiges an „suspension of disbelief“ bedarf, um sie als Terminator zu akzeptieren. Wetten, dass sie irgendwann „Gefühle“ entdeckt und sich einen neuen Chip einpflanzen lässt, um diese seltsamen menschlichen Regungen zu verstehen … und dann repariert sie erstmal Geordis Visor. Hey, sie und „Chucks“ Adam Baldwin in einer Serie und dazu noch Nathan Fillion aus „Drive“, das wär’s doch. Dass da noch keiner drauf gekommen ist…

Lipstick Jungle: Fühlt sich an wie ein etwas flotteres und ehrgeizigeres „Six Degrees“. Aber mit den gleichen Erfolgsaussichten. Das ist weder Fisch („Desperate Housewives“) noch Fleisch („Sex and the City“) und hat immer mal wieder einige Längen. Für die Show spricht allerdings der exzellente Cast, durchaus sorgsam ausgestaltete und mehrdimensionale Charaktere und eine gelungene Balance zwischen Drama auf der einen Seite und amüsanten Momenten auf der anderen. Aber ich fürchte, sie wird sich nicht durchsetzen können. Dazu ist sie einfach zu „zahm“, da hilft auch der aggressive Cliffhanger am Schluss nicht.

Cavemen: Oh mei, eine Show mit diesem Konzept muss doch wohl der größte Flop der TV-Geschichte sein. Ich meine, Urzeitmenschen? Im 21. Jahrhundert? Was soll daran bitteschön lustig sein?
Aber halt. Hey, das ist ja gar nicht mal so schlecht. Ja, ich würde sogar soweit gehen und sagen: Ich habe mich durchaus amüsiert. Bei weitem nicht so flach wie ich gedacht hätte. Das könnte sogar funktionieren. Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht.

Big Bang Theory: Oh mei, eine Show mit diesem Konzept muss doch wohl der größte Flop der TV-Geschichte sein. Ich meine, the Beauty and the Geek? Sperma-Witze? Lacher aus der Konserve? Kelly Cuoco? Aber halt. Hey, das ist ja wirklich so schlecht. Ein oder zwei gute Lacher sind zwar dabei, aber ich glaube nicht, dass das Prädikat „Immerhin besser als ‚Happy Hour‚“ sonderlich viel als Qualitätsmerkmal taugt.

Vorläufiges Fazit: Na, das sieht ja schon mal ganz … hm… gut aus. Ein Ausreißer nach unten und einer nach oben, dazwischen viel „solides“ Material. Auch wenn die meisten Piloten zumindest in meinen Augen keine Volltreffer sind, so dürfte dennoch diesen Herbst für jeden Geschmack etwas dabei sein. Zumindest theoretisches Potential haben fast alle. Man merkt, dass 2007 wieder viel Geld in die Pilot-Season gepumpt wurde, die Episoden haben alle eine hohe Produktionsqualität. Falls „Big Bang“ wirklich die schlechteste Show bleibt, dann kann das ein akzeptables Jahr werden, auch ohne Aaron Sorkin und Mega-Blockbustern. Auf der anderen Seite gibt es jenseits von „Pushing Daisies“ auch keine Serie, die ich als „Must-See-TV“ einordnen würde. Noch nicht.

CW Previews II

Dienstag, 12. Juni, 2007

Das CW hat neue, längere Trailer ihrer Herbst-Serien online gestellt. Es sind auch schon Kopien auf YouTube aufgetaucht, aber die sind von der Bildqualität um einiges schlechter.

Während „Gossip Girl“ endgültig einen fürchterlichen BH90210-Mega-Soap-Geschmack hinterlässt (und damit 100% zum neuen Ausiello/Wanda-Liebling werden wird) und „Aliens in America“ immerhin ein klein wenig unterhaltsamer erscheint,  glänzt „Reaper“ mit einem sehr kurzweiligen Trailer, der sich nicht hinter dem von „Chuck“ verstecken muss. Der 4-Minuten-Clip verspricht zumindest mal eine unterhaltsame Pilot-Episode. Aber Achtung: Der Trailer verrät im Grunde fast die komplette Handlung (samt Finale) der ersten Folge.

All diejenigen Zuschauer, die jetzt wegen der Absetzung von „Gilmore Girls“ und „Veronica Mars“ dem CW ewigen Boycott schwören, dürften im Herbst vielleicht doch in Gewissensnöte kommen.

Auch wenn ich mir „Gossip Girl“ nicht anschauen werde, kann ich mir nicht vorstellen, dass diese Show floppt. Viele schöne Menschen mit Intrigen und Romanzen — das wird die CW-Zielgruppe nicht ignorieren können, vor allem falls es im Gegensatz zu „Hidden Palms“ richtig promotet wird.

Und „Aliens in America“ (das wohl ohne „echte“ Aliens auskommen muss) … sieht immer noch größtenteils saudämlich aus, aber immerhin haben die Marketing-Leute in dem Trailer ein paar amüsantere Szenen zusammengeschnitten als bisher in den 30-Sekunden-Spots zu sehen waren. Insbesondere wenn der Pakistani mit den Vorurteilen seiner neuen Umwelt konfrontiert wird, entstehen gute Momente.

CW Previews

Freitag, 18. Mai, 2007

CW hat erste Ausschnitte aus den neuen Serien online gestellt („fall 2007 sneak preview“ im Menu wählen). Die Clips sind als Kopien wohl mittlerweile auch bei YouTube zu finden.

Mein Senf zu den kurzen Szenen:

Life is Wild

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Oh, mein Gott, wenn irgendwas dieses Jahr „Dead On Arrival“ ist, dann diese Show. Selbst der letztjährige „Runaway“-Flop war da um Welten besser. Die Show soll wohl das „7th Heaven“-Publikum ansprechen und läuft ja auch auf dessen Sendeplatz am Sonntag — aber meine Güte, findet sowas seichtes heutzutage wirklich noch Zuschauer?
Daumen nach unten, aber sowas von.

Aliens in America

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Sagte ich gerade DOA? Hier ist Numero Duo. Okay, ich weiß, es sind ja nur kurze, aus dem Kontext gerissene Ausschnitte und darauf basierend soll man keine Serie beurteilen, aber diese Szenen waren ja nicht mal im Entferntesten lustig. Aha, ein Ausländer mit einem fremden Akzent, der als Austauschstudent in einer amerikanischen Provinz-Familie lebt. Das soll alles sein? Und der letzte Ausschnitt sah wie die Schlussszene der Pilot-Episode aus … ich hoffe mal für die Show, dass da noch am Ende irgendeine ironische Brechung fehlte, irgendetwas, was diese „Happy Family“-Dinner-Szene wenigstens etwas amüsant erscheinen lässt. Manche Beschreibungen der Serie gehen ja zusätzlich davon aus, dass die Eltern in Wahrheit „richtige“ Aliens sind (und der Serientitel somit eine vermeintlich amüsante Doppelbedeutung hätte) — im Sinne der Show hoffe ich mal, dass sich dieser Twist wirklich noch in der Episode versteckt.
Erneut: Daumen nach unten.

Gossip Girl

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Hmja. Könnte was sein, aber ich fand’s irgendwie nur verwirrend. Die Voice-Overs störten, ich blickte bei den Charakteren natürlich bei der Kürze der Ausschnitte nicht durch und überhaupt schien das doch eher übliches 08/15-teenager-bitch-fight zu sein. Das hatte „Popular“ doch seinerzeit viel besser hinbekommen. Aber naja, vielleicht fehlten die besten Szenen ja noch oder im Gesamtzusammenhang der kompletten Episode macht es mehr Sinn. Bisher hat die Serie aber bei mir noch kein Interesse geweckt.
Daumen zur Seite.

Reaper

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Die Show mit dem absurdesten Konzept macht mal wieder am meisten Spaß. Der Hauptdarsteller hat mir schon in „The Loop“ gefallen (das nun auf FOX wohl nach der zweiten Staffel nicht weitergeht), er kann sehr gut Charaktere in Panik darstellen. Die Portion Humor und Slapstick tut der Show auch gut. Die Grundidee des Teufels auf Erden scheint mir nicht ganz so neu, aber könnte von all den neuen CW-Shows noch am Unterhaltsamsten sein.
Daumen vorsichtig nach oben.

Fazit

Vielleicht sollte CW doch noch mal „7th Heaven“ zurückbringen… ;-). Wenn die Shows das halten, was die Teaser (nicht) versprechen, dann hat CW Anfang 2008 keine Zuschauer mehr. Diese Piloten brauchen noch viel, viel Feintuning.

Upfronts 2007: CW

Donnerstag, 17. Mai, 2007

gossipgirlTja, was soll man zu dem neuen CW-Programm noch sagen? Drei neue Dramen („Gossip Girl“, „Reaper“ und „Life is Wild“) sowie eine Comedy („Aliens in America“). Solange man noch keine Trailer/Ausschnitte von den Shows gesehen hat, kann man noch nicht viel über die Shows sagen, aber der erste Blick auf den Sendeplan sieht doch arg düster aus. „Gossip Girl“, die neue Serie vom OC-Erfinder Josh Schwartz hat ja in den letzten Tagen einiges an „Buzz“ erhalten. Vielleicht hat die Serie ja den nötigen Charme und Witz, um zum Liebling der Kritiker und zum neuen Markenzeichen des Networks zu werden. Bei „Reaper“ habe ich weniger Hoffnung, ein Seelen-Jäger für Satan … ichweissjanicht.

„Supernatural“, „Smallville“ sowie „One Tree Hill“ halten noch etwas die WB-Fahne hoch, aber inoffiziell ist deren Uhr wohl auch schon am Ticken. Ob sie bereits 2008/09 vom Bildschirm verschwinden, hängt aber davon ab, wie sich die neuen Shows entwickeln. Man kann aber wohl davon ausgehen, dass die neuen Serien in Ermangelung von Alternativen auch bei schwachen Quoten recht lange ausgestrahlt werden. CW hat gar keine andere Möglichkeit, als Geduld zu zeigen. Ein Scheitern der neuen Shows wäre das einzige Szenario, bei dem ich noch eine Chance für „Veronica Mars“ sehe.

Aber das WB und dessen Nachfolger CW haben in den letzten Jahren einige wichtige definierende Anker des Programms verloren, aber außer „Supernatural“ keine sonderlich auffällige neue Show in deren Windschatten hervorbringen können. Damit fehlen auch die zugstarken Lead-Ins, denn wenn die junge Zielgruppe das Network erstmal links liegen lässt, dann ist es schwer, sie wieder zurück zu bekommen.

Und die Comedies? „Everybody Hates Chris, „Girlfriends“ und „The Game“ laufen längst schon „unter dem Radar“. Aber das CW hat halt nix anderes …

Update: Die Idee mit dem Vier-Jahres-Sprung bei „Veronica Mars“ hat nun wohl auch bei „One Tree Hill“ ihre Spuren hinterlassen: Die Show macht einen Zeitsprung über vier Jahre in die Zukunft, wenn sie zur Mid-Season zurückkehrt. Bis dahin sollen die Zuschauer über die CW-Website über die Geschehnisse im Leben der Charaktere während dieser vier Jahre informiert werden.

 

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